Sony: PlayStation 5 verkauft sich deutlich schlechter als erhofft
Die PlayStation 5 verkauft sich in letzter Zeit deutlich schlechter als erwartet. Sony musste jetzt einräumen, dass man die Ziele wohl um mehrere Millionen Einheiten verfehlen wird - was Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen hat.
Im dritten Quartal, das die Weihnachtszeit umfasste, konnte Sony noch richtig gute Absatzzahlen vermelden. Binnen der drei Monate von Oktober bis Dezember gingen immerhin 8,2 Millionen PlayStation 5 weltweit über die Ladentische. Das konnte die schwachen Absatzzahlen in den beiden vorhergehenden Quartalen aber auch nicht mehr kompensieren und das laufende vierte Quartal holt die Kohlen nun auch nicht mehr aus dem Feuer.
Das Sony-Management warnte auch davor, dass im kommenden Geschäftsjahr nicht mit einer wesentlichen Verbesserung gerechnet werden könne. Denn zuletzt hatte zumindest noch das Hardware-Upgrade des letzten Herbstes die Absatzzahlen ein Stück weit gestützt. Ein solches wird im kommenden Jahr aber nicht kommen, zusätzlich wird es auch bei den Spieletiteln kaum große Releases geben, die die Verkaufszahlen nennenswert ankurbeln könnten.
Die Zielverfehlung dürfte auch dafür sorgen, dass die Umsätze des Gesamtkonzerns nicht dem entsprechen werden, was man sich erhofft hatte. Hier aber kann zumindest der Chip-Bereich noch etwas ausgleichen. Denn dieser entwickelte sich äußerst positiv und insbesondere bei Bildsensoren für Smartphones konnte man solide Aufträge abarbeiten, was die Einnahmen hier wohl um rund 18 Prozent nach oben bringen wird.
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Es wird nicht besser
Eigentlich hatte der japanische Konzern in dem bald endenden Geschäftsjahr fest mit mindestens 25 Millionen verkauften PlayStation 5 gerechnet. Wie das Unternehmen nun aber mitteilte, wird man Ende März, wenn die Bücher des Fiskaljahres geschlossen werden, lediglich um die 21 Millionen Spielekonsolen verkauft haben.Im dritten Quartal, das die Weihnachtszeit umfasste, konnte Sony noch richtig gute Absatzzahlen vermelden. Binnen der drei Monate von Oktober bis Dezember gingen immerhin 8,2 Millionen PlayStation 5 weltweit über die Ladentische. Das konnte die schwachen Absatzzahlen in den beiden vorhergehenden Quartalen aber auch nicht mehr kompensieren und das laufende vierte Quartal holt die Kohlen nun auch nicht mehr aus dem Feuer.
Das Sony-Management warnte auch davor, dass im kommenden Geschäftsjahr nicht mit einer wesentlichen Verbesserung gerechnet werden könne. Denn zuletzt hatte zumindest noch das Hardware-Upgrade des letzten Herbstes die Absatzzahlen ein Stück weit gestützt. Ein solches wird im kommenden Jahr aber nicht kommen, zusätzlich wird es auch bei den Spieletiteln kaum große Releases geben, die die Verkaufszahlen nennenswert ankurbeln könnten.
Ziele ohnehin zu hoch
Für externe Beobachter kommt die Meldung aus dem Sony-Konzernsitz allerdings auch nicht gerade überraschend. Die Zielsetzungen seien ohnehin zu ehrgeizig gewesen, erklärte beispielsweise Serkan Toto, Gründer der Beratungsfirma Kantan Games, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Da nutze es dann auch nichts, mit Promotions, Bundles und Rabatten auf Kundenfang zu gehen.Die Zielverfehlung dürfte auch dafür sorgen, dass die Umsätze des Gesamtkonzerns nicht dem entsprechen werden, was man sich erhofft hatte. Hier aber kann zumindest der Chip-Bereich noch etwas ausgleichen. Denn dieser entwickelte sich äußerst positiv und insbesondere bei Bildsensoren für Smartphones konnte man solide Aufträge abarbeiten, was die Einnahmen hier wohl um rund 18 Prozent nach oben bringen wird.
Zusammenfassung
- PlayStation 5 Verkäufe unter Erwartungen von Sony
- Ziel von 25 Millionen Einheiten wird verfehlt
- Nur etwa 21 Millionen Konsolen bis Ende März verkauft
- Schwache Verkaufszahlen trotz gutem drittem Quartal
- Keine signifikante Besserung im nächsten Geschäftsjahr erwartet
- Kritik an zu ambitionierten Verkaufszielen von Experten
- Chip-Bereich gleicht Umsatzdefizite teilweise aus
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