Werbung bei Prime Video:
Verbraucherschützer klagen gegen Amazon
Verträge können nicht einfach so verändert werden, ohne dass eine Zustimmung erfolgt. In der Einführung von Werbung bei Amazon Prime Video sehen deutsche Verbraucherschützer eine "versteckte Preiserhöhung". Deshalb erhebt man jetzt Klage.
Wie das Handelsblatt berichtet, hatte der VZBV nach Bekanntwerden der Änderungen im Januar die Amazon-Tochter Prime Video zunächst abgemahnt. Nachdem keine Reaktion erfolgt war, haben die Verbraucherschützer jetzt eine Kanzlei beauftragt, Klage zu erheben. Diese wird aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen eingereicht.
Zentraler Punkt: Die Kläger sehen in den Anpassungen eine "wesentliche Vertragsänderung", die zwingend eine Zustimmung der Vertragspartner erfordert. Die Kunden einfach "vor vollendete Tatsachen" zu stellen, sei nicht zulässig, so VZBV-Chefin Ramona Pop gegenüber dem Handelsblatt. Die werbefreie Option müsse weiter "zum vertraglich vereinbarten Betrag" zur Verfügung gestellt werden.
Die aktuelle Entwicklung bei Streamingdiensten beschäftigt zunehmend auch Rechtsexperten und Verbraucherschützer. Klar ist: Wenn ein bis dahin werbefreier Dienst Reklame aufnimmt, der Preis aber nicht angepasst wird, erhalten Nutzer weniger Leistung. Man darf sehr gespannt sein, wie die Gerichte hier über die folgenden Klagen entscheiden werden.
Siehe auch:
VZBV gegen Amazon: Kampf um Werbung geht vor Gericht
Wer nicht bereit ist, 3 Euro im Monat mehr zu bezahlen, der bekommt bei Amazon Prime Video ab dem 5. Februar Werbung zu sehen. Schnell hatten sich erste Experten zu Wort gemeldet, die das Vorgehen des Unternehmens als rechtswidrig einstufen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) geht den nächsten Schritt und wird gegen Amazon Klage erheben.Wie das Handelsblatt berichtet, hatte der VZBV nach Bekanntwerden der Änderungen im Januar die Amazon-Tochter Prime Video zunächst abgemahnt. Nachdem keine Reaktion erfolgt war, haben die Verbraucherschützer jetzt eine Kanzlei beauftragt, Klage zu erheben. Diese wird aller Voraussicht nach in den kommenden Wochen eingereicht.
Zentraler Punkt: Die Kläger sehen in den Anpassungen eine "wesentliche Vertragsänderung", die zwingend eine Zustimmung der Vertragspartner erfordert. Die Kunden einfach "vor vollendete Tatsachen" zu stellen, sei nicht zulässig, so VZBV-Chefin Ramona Pop gegenüber dem Handelsblatt. Die werbefreie Option müsse weiter "zum vertraglich vereinbarten Betrag" zur Verfügung gestellt werden.
Die aktuelle Entwicklung bei Streamingdiensten beschäftigt zunehmend auch Rechtsexperten und Verbraucherschützer. Klar ist: Wenn ein bis dahin werbefreier Dienst Reklame aufnimmt, der Preis aber nicht angepasst wird, erhalten Nutzer weniger Leistung. Man darf sehr gespannt sein, wie die Gerichte hier über die folgenden Klagen entscheiden werden.
Zusammenfassung
- VZBV klagt gegen Amazon wegen Werbeeinführung bei Prime Video
- Keine Reaktion auf Abmahnung des VZBV an Amazon
- Vertragsänderung ohne Einwilligung der Kunden kritisiert
- Rechtliche Debatte um Werbung bei Streamingdiensten entbrannt
- Gerichtsurteile zu Streaming-Service-Klagen erwartet
Siehe auch:
- "Werbefreiheit" auf Amazon Prime Video: Kunden wegen Trailern sauer
- Stiftung Warentest hält Amazon Prime Video-Werbung für rechtswidrig
- Prime Video: Amazon schiebt jetzt Werbung in seine Inhalte ein
- Amazon Prime Video: Die neuen Filme und Serien im Februar 2024
- Prime Video: Amazon informiert nun die Kunden über Zwangswerbung
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos rund um Prime Video
- Carrie: Prime Video zeigt den Trailer zur modernen Serienadaption
- Neagley: Neuer Trailer zum Reacher-Spin-off veröffentlicht
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
- Blade Runner 2099: Amazon zeigt den Teaser-Trailer zur Miniserie
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- Blu-ray Filme:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neues PS5-Slim-Bundle mit 20-GB-Allnet-Flat im Telekom-Netz
- Medienstudie 2026: Lokale Streaming-Anbieter beliebter als Netflix & Co.
- Windows Deployment Services: So plant Microsoft nächstes WDS-Aus
- Alles zum kommenden iPad mini 8: A20-Pro-Chip und neues Design
- EU vs. X: US-Regierung mischt sich nun aktiv in EU-Rechtsprechung ein
- OpenAI leakt private Bilder: KI agiert völlig unkontrolliert
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen