Doom lässt sich auf Gen-Bakterien spielen - wenn man viel Zeit hat
Die DROE (Doom Running On Everything)-Community hat erneut überaus skurrilen Zuwachs bekommen. Eine MIT-Doktorandin hat gezeigt, dass man den Ur-Shooter nicht nur auf allen möglichen Alltagsgeräten, sondern auch auf Bakterien spielen kann.
Die Doktorandin Lauren Ramlan, die an der renommierten Technologie-Universität MIT in Biotechnologie promoviert, kam nun auf die Idee, dass es möglich sein müsste, Doom auch auf einer Ansammlung von Bakterien laufen zu lassen. Denn die Einzeller der Art E. coli können in genetisch veränderten Varianten ihre Farbe ändern und zum Fluoreszieren angeregt werden, wenn sie bestimmten Umweltfaktoren ausgesetzt werden.
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Simulationen, die auf den Bausteinen der Bakterienzelle basieren, zeigten, dass es durchaus möglich ist, einzelne Organismen als Pixel zu verwenden, indem sie gezielt die Farbe ändern lässt. Laut Ramlan gibt es bei der Sache allerdings einen Haken, die einer praktischen Nutzung eines E. coli-Displays im Weg steht: Die Geschwindigkeit.
Um Doom einmal komplett durchzuspielen, würde man angesichts der üblichen Durchschnittswerte bei normal schnellen Displays so immerhin rund 600 Jahre benötigen. Ramlan hat sich angesichts der Simulations-Daten dann auch gar nicht mehr die Mühe gemacht, ein entsprechendes Display umzusetzen, sondern beließ es beim Nachweis der Machbarkeit anhand der vorliegenden Daten. Aber womöglich wäre ein E.coli-Display hier auch von Vorteil: Es wäre zumindest für Monster unmöglich, überraschend hinter einer Ecke hervorzuspringen.
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Gen-Bazillen für Doom
In den letzten Jahren tauchten immer bizarrere Bildschirme auf, die dafür genutzt wurden, um den frühen Ego-Shooter darzustellen. Die Palette reicht hier von der Touchbar des MacBook Pro über die Anzeigen der Bordelektronik in einem Traktor bis hin zum winzigen Flüssigkristall-Display in einem Schwangerschaftstest.Die Doktorandin Lauren Ramlan, die an der renommierten Technologie-Universität MIT in Biotechnologie promoviert, kam nun auf die Idee, dass es möglich sein müsste, Doom auch auf einer Ansammlung von Bakterien laufen zu lassen. Denn die Einzeller der Art E. coli können in genetisch veränderten Varianten ihre Farbe ändern und zum Fluoreszieren angeregt werden, wenn sie bestimmten Umweltfaktoren ausgesetzt werden.
Auf YouTube ansehenSimulationen, die auf den Bausteinen der Bakterienzelle basieren, zeigten, dass es durchaus möglich ist, einzelne Organismen als Pixel zu verwenden, indem sie gezielt die Farbe ändern lässt. Laut Ramlan gibt es bei der Sache allerdings einen Haken, die einer praktischen Nutzung eines E. coli-Displays im Weg steht: Die Geschwindigkeit.
Es dauert
Doom selbst ist hier mit einer Framerate von maximal 35 Bildern pro Sekunde schon nicht gerade ein Performance-Wunder. Selbst dies übersteigt aber alles, was die Bakterien liefern können, bei Weitem. Laut der Forscherin würde es rund 70 Minuten dauern, bis alle Bakterien in einer kleinen Display-Matrix ihre Außenhülle geändert und ein Bild des Doom-Spiels angezeigt haben. Noch länger dauert es dann, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen und das Bio-Display für die Anzeige des nächsten Frames bereitzumachen.Um Doom einmal komplett durchzuspielen, würde man angesichts der üblichen Durchschnittswerte bei normal schnellen Displays so immerhin rund 600 Jahre benötigen. Ramlan hat sich angesichts der Simulations-Daten dann auch gar nicht mehr die Mühe gemacht, ein entsprechendes Display umzusetzen, sondern beließ es beim Nachweis der Machbarkeit anhand der vorliegenden Daten. Aber womöglich wäre ein E.coli-Display hier auch von Vorteil: Es wäre zumindest für Monster unmöglich, überraschend hinter einer Ecke hervorzuspringen.
Zusammenfassung
- DROE-Community erhält skurrilen Zuwachs
- MIT-Doktorandin zeigt Doom auf Bakterien
- E.coli-Bakterien können Farbe ändern
- Simulationen nutzen Bakterien als Pixel
- Bakterien-Display extrem langsam
- Durchspielen von Doom würde 600 Jahre dauern
- Forscherin beschränkt sich auf Machbarkeitsnachweis
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