Jony Ive wollte MacBook Pro und Air vereinen, löste internen Krieg aus
Der langjährige Designchef von Apple, Jony Ive, war mehr als nur für die Optik vieler Geräte von Apple verantwortlich, er war maßgeblich im Hinblick auf Benutzeroberfläche und auch strategisch involviert. Nun wurde bekannt, dass das weiter reichte als bisher bekannt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass alles so lief, wie sich Ive das vorgestellt hat: Denn im Podcast von The Verge erinnert sich der legendäre Technik-Journalist Walt Mossberg an eine Anekdote, die ihm eine "hochrangige Quelle", die sich mit den Produkten des Unternehmens gut auskannte, zugetragen hat.
Konkret ging es dabei um den Führungswechsel von Co-Gründer Steve Jobs auf Tim Cook. Denn im Zuge dessen gab es Überlegungen, die MacBook-Produktlinie zu vereinheitlichen und das MacBook Pro mit dem MacBook Air zu vereinen. "Tim ist ein Typ, der weiß, was er nicht weiß. Er wusste, dass er kein Produkttyp ist", sagte Mossberg. Das war auch der Grund, warum Jony Ive mehr Macht bekommen hat, und zwar bei Hard- und Software.
"Steve Jobs war so etwas wie sein Verleger", so Mossberg weiter. "Steve Jobs hat ihn von seinen verrückten Instinkten abgehalten. Steve Jobs hat zu manchen Dingen Nein und zu anderen Ja gesagt. Tim Cook hat das nicht getan." Ive hat daraufhin beschlossen, dass Pro und Air nicht getrennte Produktlinien sein müssen - und wollte das MacBook Pro so dünn und leicht wie das Air machen.
Damit wollte Ive aber im Wesentlichen die Trennung von Consumer- und Pro-Angeboten abschaffen. Doch das hat einen regelrechten Krieg zwischen dem Designteam sowie Ives Gefolgsleuten und der "Technik- und Produktmanager-Seite des Unternehmens" ausgelöst. Letztendlich konnten sich die letztgenannten Air-Befürworter durchsetzen, auch weil das MacBook Air das bestverkaufte Notebook im Apple-Line-up war.
Siehe auch:
- Jony Ive prägte Apples Produktwelt maßgeblich
- Sein Einfluss ging über Design hinaus
- Ive war bei Produktentscheidungen beteiligt
- Mossberg teilt Anekdoten über Führungswechsel
- Ive wollte MacBook Pro und Air vereinen
- Seine Vision: Keine Trennung von Consumer und Pro
- Konflikt zwischen Design- und Produktmanagement
Jony Ives Macht wuchs mit Tim Cook als CEO
Denn wie Notebookcheck unter Berufung auf The Vergecast berichtet, hatte Ive viele Jahre lang seine Finger bei allem im Spiel, was der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino veröffentlichte. Das betraf aber nicht nur das Design, Ive hatte auch eine bedeutende Rolle bei Entscheidungen, welche Produkte in welcher Form verkauft werden.Das bedeutet allerdings nicht, dass alles so lief, wie sich Ive das vorgestellt hat: Denn im Podcast von The Verge erinnert sich der legendäre Technik-Journalist Walt Mossberg an eine Anekdote, die ihm eine "hochrangige Quelle", die sich mit den Produkten des Unternehmens gut auskannte, zugetragen hat.
Konkret ging es dabei um den Führungswechsel von Co-Gründer Steve Jobs auf Tim Cook. Denn im Zuge dessen gab es Überlegungen, die MacBook-Produktlinie zu vereinheitlichen und das MacBook Pro mit dem MacBook Air zu vereinen. "Tim ist ein Typ, der weiß, was er nicht weiß. Er wusste, dass er kein Produkttyp ist", sagte Mossberg. Das war auch der Grund, warum Jony Ive mehr Macht bekommen hat, und zwar bei Hard- und Software.
"Steve Jobs war so etwas wie sein Verleger", so Mossberg weiter. "Steve Jobs hat ihn von seinen verrückten Instinkten abgehalten. Steve Jobs hat zu manchen Dingen Nein und zu anderen Ja gesagt. Tim Cook hat das nicht getan." Ive hat daraufhin beschlossen, dass Pro und Air nicht getrennte Produktlinien sein müssen - und wollte das MacBook Pro so dünn und leicht wie das Air machen.
Damit wollte Ive aber im Wesentlichen die Trennung von Consumer- und Pro-Angeboten abschaffen. Doch das hat einen regelrechten Krieg zwischen dem Designteam sowie Ives Gefolgsleuten und der "Technik- und Produktmanager-Seite des Unternehmens" ausgelöst. Letztendlich konnten sich die letztgenannten Air-Befürworter durchsetzen, auch weil das MacBook Air das bestverkaufte Notebook im Apple-Line-up war.
Siehe auch:
- Apple iPad und MacBook: 2024 wird es wohl zahlreiche Updates geben
- Apple bald mit OLED im iPad Pro, großem iPad Air & MacBook Air M3
- Neuartiger Flüster-Lüfter: Macbook Air 15 wird ohne Rotation gekühlt
- MacBook Pro M3-Teardown: iFixit zeigt interessante Entdeckungen
- Apple begräbt die Touch Bar bei den MacBook Pros nun endgültig
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- Silo: Die finale Staffel 4 startet im Juli 2027, erster Teaser veröffentlicht
- Apple hat viele iPads: Welches Tablet sich für wen eignet
- Auf Temu bestellt: So gut funktionierts mit Drittanbietern wie Apple
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11 26H2: Frisches Vorschau-Update steht bereit - Das ist neu
- Windows Server 2016: Das finale Support-Ende steht kurz bevor
- Erwärmung formt Planeten: Schmelzendes Eis macht unsere Erde runder
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Windows 11: Microsoft testet und zeigt anpassbares Rechtsklick-Menü
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Apple iPhone Duo: Erste User melden gebrochene Displays am Scharnier
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen