Fossil zieht sich komplett aus dem Smartwatch-Geschäft zurück
Der Uhren-Hersteller Fossil engagierte sich in der Smartwatch-Welt wie kaum ein zweites etabliertes Unternehmen der Branche. Nun aber erfolgt die komplette Kehrtwende: Der Anbieter kündigte an, komplett aus dem neuen Marktsegment auszusteigen.
Das Unternehmen war im Laufe der Jahre durchaus einer der produktiveren Hersteller von Smartwatches mit Wear OS, und seine Abwesenheit wird eine Lücke auf dem Markt hinterlassen. Dafür können sich aber wohl die Freunde klassischer Uhren freuen. Denn Fossil will die frei werdenden Ressourcen nutzen, um "das Design und den Vertrieb von traditionellen Uhren, Schmuck und Lederwaren unter unseren eigenen sowie lizenzierten Markennamen" voranzutreiben, so Boyer.
Allerdings sollen sich die Besitzer der Gen 6 auch keine Sorgen machen, dass sie nun mit ihrer Anschaffung sitzen gelassen werden. Wie der Manager ausführte, werde Fossil die Smartwatch auch weiterhin noch mit Wear OS-Updates versorgen. Dies soll für die kommenden Jahre gelten.
Ein deutliches Zeichen war es dann aber, dass die erhoffte Vorstellung der Gen 7 im letzten Jahr nicht erfolgte. Und nachdem Fossil über Jahre hinweg ein fester Teilnehmer der Elektronikmesse CES war, blieb das Unternehmen der Veranstaltung in diesem Jahr fern. Siehe auch:
- Fossil steigt aus Smartwatch-Markt aus
- Strategische Entscheidung zum Rückzug bekannt gegeben
- Gen 6 von Fossil erhält keinen Nachfolger
- Konzentration auf traditionelle Uhren und Accessoires
- Gen 6-Besitzer bekommen weiterhin Updates
- Gerüchte deuteten bereits auf Fossils Wandel hin
- Keine Präsenz von Fossil auf der Elektronikmesse CES
Updates gibt es weiter
"Da sich die Smartwatch-Landschaft in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt hat, haben wir die strategische Entscheidung getroffen, uns aus dem Smartwatch-Geschäft zurückzuziehen", sagte Fossil-Manager Jeff Boyer gegenüber dem US-Magazin The Verge. Die inzwischen schon nicht mehr ganz taufrische Fossil Gen 6 wird also definitiv keinen Nachfolger mehr bekommen.Das Unternehmen war im Laufe der Jahre durchaus einer der produktiveren Hersteller von Smartwatches mit Wear OS, und seine Abwesenheit wird eine Lücke auf dem Markt hinterlassen. Dafür können sich aber wohl die Freunde klassischer Uhren freuen. Denn Fossil will die frei werdenden Ressourcen nutzen, um "das Design und den Vertrieb von traditionellen Uhren, Schmuck und Lederwaren unter unseren eigenen sowie lizenzierten Markennamen" voranzutreiben, so Boyer.
Allerdings sollen sich die Besitzer der Gen 6 auch keine Sorgen machen, dass sie nun mit ihrer Anschaffung sitzen gelassen werden. Wie der Manager ausführte, werde Fossil die Smartwatch auch weiterhin noch mit Wear OS-Updates versorgen. Dies soll für die kommenden Jahre gelten.
Anzeichen waren da
Dass Fossil auf einem Scheideweg steht, dürfte allen klar gewesen sein, die die Gerüchteküche in der letzten Zeit etwas genauer verfolgt haben. Und das, obwohl immer wieder darüber gesprochen wurde, dass das Unternehmen nur noch auf den passenden neuen Chipsatz in Form des Qualcomm Snapdragon W5 Plus wartet.Ein deutliches Zeichen war es dann aber, dass die erhoffte Vorstellung der Gen 7 im letzten Jahr nicht erfolgte. Und nachdem Fossil über Jahre hinweg ein fester Teilnehmer der Elektronikmesse CES war, blieb das Unternehmen der Veranstaltung in diesem Jahr fern. Siehe auch:
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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