Hörverlust und Tinnitus: Gamer, die zu laut aufdrehen, leben gefährlich
Viele Gamer verwenden Headsets, das liegt natürlich daran, dass man auf diese Weise nicht nur ein Mittendrin-Erlebnis bekommt, sondern in manchen Spielen auch tatsächlich profitiert, wenn man weiß, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Doch dies kann gefährlich sein.
Laut einer neuen zusammenfassenden Studie, die auf BMJ Public Health veröffentlicht wurde und die insgesamt 50.000 Personen aus 14 wissenschaftlichen Quellen umfasst (via BBC), nutzen zu viele Gamer über lange Zeiträume mit zu hoher Lautstärke ihre Spiele. Sie gingen damit ein Risiko ein, irreversiblen Hörverlust oder Tinnitus zu erleiden.
Die Autoren erklären, dass es bisher nur wenige Informationen darüber gebe, ob Videospiele ein Risikofaktor für diese Hörschäden sein können. In den Studien konnte man klare Belege finden, dass Gaming ein entsprechendes Problem sein kann: "Im Allgemeinen lagen die durchschnittlich gemessenen Schallpegel von Videospielen fast oder ganz über den zulässigen Grenzwerten für die Lärmbelastung, und im Durchschnitt spielten die Personen etwa drei Stunden pro Woche Games."
Von den "Peer-Reviewed"-Studien, die den Zusammenhang zwischen Spielen und Hörverlust oder Tinnitus untersuchten, berichteten vier über signifikante Zusammenhänge zwischen Spielen und diesen Hörproblemen. Laut einer erfassten Studie liegt der durchschnittliche Kopfhörer-Lärmpegel bei vier Shootern zwischen 88,5 und 91,2 Dezibel lag. Die WHO empfiehlt ein Maximum von 90 Dezibel bei vier Stunden pro Woche und 95 Dezibel für eine Stunde und 15 Minuten.
Das Fazit der Autoren: "Die begrenzten verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass das Spielen eine häufige Quelle für unsicheres Hören ist, wodurch viele Menschen weltweit dem Risiko eines dauerhaften Hörverlusts und/oder Tinnitus ausgesetzt sein könnten. Weitere Untersuchungen zu diesen Zusammenhängen und Maßnahmen zur Förderung des sicheren Hörens bei Spielern sind notwendig."
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Siehe auch:
Zu hohe Lautstärke beim Spielen ist gefährlich
Viele von uns kennen das Phänomen, dass man lauter aufdreht, wenn der Lieblingssong kommt oder ein Spiel einen gerade begeistert. Doch gerade letzteres sollte man unterlassen bzw. vorsichtig sein - denn im Gegensatz zu Musik (live und auch via Kopfhörer) hat sich das Bewusstsein, dass zu hohe Lautstärke gefährlich sein kann, bei Gamern bislang nicht besonders durchgesetzt, wenn es überhaupt existiert.Laut einer neuen zusammenfassenden Studie, die auf BMJ Public Health veröffentlicht wurde und die insgesamt 50.000 Personen aus 14 wissenschaftlichen Quellen umfasst (via BBC), nutzen zu viele Gamer über lange Zeiträume mit zu hoher Lautstärke ihre Spiele. Sie gingen damit ein Risiko ein, irreversiblen Hörverlust oder Tinnitus zu erleiden.
Die Autoren erklären, dass es bisher nur wenige Informationen darüber gebe, ob Videospiele ein Risikofaktor für diese Hörschäden sein können. In den Studien konnte man klare Belege finden, dass Gaming ein entsprechendes Problem sein kann: "Im Allgemeinen lagen die durchschnittlich gemessenen Schallpegel von Videospielen fast oder ganz über den zulässigen Grenzwerten für die Lärmbelastung, und im Durchschnitt spielten die Personen etwa drei Stunden pro Woche Games."
Von den "Peer-Reviewed"-Studien, die den Zusammenhang zwischen Spielen und Hörverlust oder Tinnitus untersuchten, berichteten vier über signifikante Zusammenhänge zwischen Spielen und diesen Hörproblemen. Laut einer erfassten Studie liegt der durchschnittliche Kopfhörer-Lärmpegel bei vier Shootern zwischen 88,5 und 91,2 Dezibel lag. Die WHO empfiehlt ein Maximum von 90 Dezibel bei vier Stunden pro Woche und 95 Dezibel für eine Stunde und 15 Minuten.
Das Fazit der Autoren: "Die begrenzten verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass das Spielen eine häufige Quelle für unsicheres Hören ist, wodurch viele Menschen weltweit dem Risiko eines dauerhaften Hörverlusts und/oder Tinnitus ausgesetzt sein könnten. Weitere Untersuchungen zu diesen Zusammenhängen und Maßnahmen zur Förderung des sicheren Hörens bei Spielern sind notwendig."
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Zusammenfassung
- Headsets bei Gamern für Mittendrin-Erlebnis und Vorteile im Spiel
- Zu lautes Aufdrehen bei Spielen kann gefährlich für das Gehör sein
- Studie zeigt: Viele Gamer nutzen zu laut und zu lange ihre Spiele
- Durchschnittliche Schallpegel von Videospielen oft zu hoch
- Studien belegen Zusammenhang zwischen Gaming und Hörproblemen
- Kopfhörer-Lärmpegel bei Shootern oft über WHO-Empfehlungen
- Spielen als Quelle für unsicheres Hören und Risiko von Hörverlust
Siehe auch:
- Viele Entwickler arbeiten bereits an Spielen für Nintendo Switch 2
- Microsoft erwägt bisher Xbox-exklusive Spiele für PS5 und Switch
- Ubisoft: Gamer müssen sich gewöhnen, dass sie Spiele nicht besitzen
- Xbox Game Pass kündigt neue Spiele an - inklusive Day-1-Kracher
- Ubisoft+: Neue Flatrate sorgt für Preiserhöhung bei PC-Spielern
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