Rockstar Games vs. Remedy:
Der kuriose Kampf um den Buchstaben 'R'
Take-Two, der Mutterkonzern des GTA-Machers Rockstar Games, ist sich ganz sicher, dass man den Buchstaben "R" als Erkennungszeichen in der Spiele-Branche exklusiv für sich haben sollte. Deshalb erhebt man jetzt Klage gegen Remedy, den Alan-Wake-Entwickler.
Take-Two, der Eigentümer von Rockstar, hat einen Markenrechtsstreit gegen Remedy eingeleitet. Die Behauptung: Das Konkurrenzstudio habe sich ein Logo mit dem Großbuchstaben "R" zugelegt, das dem bekannten Rockstar-Logo zu ähnlich sei. Es bestehe "eine Verwechslungsgefahr für die Öffentlichkeit", so die Klage.
Streit um das 'R': Links Remedy, rechts Rockstar
Rockstar verbindet ein "R" mit einem weißen Stern zu seinem Markenzeichen und nutzt dieses schon seit vielen Jahren. Remedy setzt bei seinem Logo, vorgestellt im April 2023, ebenfalls auf ein "R", das erinnert mit seinem vertikalen Schnitteffekt aber nur wenig an das Symbol des Klägers - außer, dass es ebenfalls ein großes "R" nutzt.
Markenrechtsstreits wie dieser fußen auf der Idee, dass Konsumenten die beiden Unternehmen verwechseln könnten. In diesem Fall kommt für eine Entscheidung dann auch noch hinzu, dass Rockstar und Remedy in derselben Branche tätig sind.
Haley MacLean, Fachanwältin für geistiges Eigentum, beschreibt gegenüber Kotaku, dass sie die Beweisführung für Rockstar für sehr schwierig hält: "Nur weil sie beide den Buchstaben 'R' in ihrem Logo verwenden, bedeutet das noch lange nicht, dass der durchschnittliche und gut informierte Verbraucher dadurch verwirrt wird."
Siehe auch:
Take-Two fordert Logo-Rechte am 'R'
Für Unternehmen ist es essenziell, sich unverkennbar von der Konkurrenz abzuheben, diese Funktion kommt im besten Fall auch einem einzigartigen Logo zu. Der Streit um Marken und ihre Logos kann sehr kuriose Züge annehmen - wie jetzt bei Rockstar Games und Remedy.Take-Two, der Eigentümer von Rockstar, hat einen Markenrechtsstreit gegen Remedy eingeleitet. Die Behauptung: Das Konkurrenzstudio habe sich ein Logo mit dem Großbuchstaben "R" zugelegt, das dem bekannten Rockstar-Logo zu ähnlich sei. Es bestehe "eine Verwechslungsgefahr für die Öffentlichkeit", so die Klage.
Streit um das 'R': Links Remedy, rechts Rockstar
Rockstar verbindet ein "R" mit einem weißen Stern zu seinem Markenzeichen und nutzt dieses schon seit vielen Jahren. Remedy setzt bei seinem Logo, vorgestellt im April 2023, ebenfalls auf ein "R", das erinnert mit seinem vertikalen Schnitteffekt aber nur wenig an das Symbol des Klägers - außer, dass es ebenfalls ein großes "R" nutzt.
Markenrechtsstreits wie dieser fußen auf der Idee, dass Konsumenten die beiden Unternehmen verwechseln könnten. In diesem Fall kommt für eine Entscheidung dann auch noch hinzu, dass Rockstar und Remedy in derselben Branche tätig sind.
Haley MacLean, Fachanwältin für geistiges Eigentum, beschreibt gegenüber Kotaku, dass sie die Beweisführung für Rockstar für sehr schwierig hält: "Nur weil sie beide den Buchstaben 'R' in ihrem Logo verwenden, bedeutet das noch lange nicht, dass der durchschnittliche und gut informierte Verbraucher dadurch verwirrt wird."
Zusammenfassung
- Take-Two klagt gegen Remedy wegen Logo
- Rockstar Games will "R" als Erkennungszeichen
- Streit um ähnliche Logos in der Spiele-Branche
- Remedy-Logo mit "R" seit April 2023
- Verwechslungsgefahr als Klagegrund angeführt
- Fachanwältin sieht schwierige Beweisführung für Rockstar
Siehe auch:
Thema:
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