Gefälschte Microsoft E-Mails bei Cyberkriminellen "am beliebtesten"
Betrüger geben sich gern für bekannte Marken aus, um zum Beispiel über E-Mails oder Websites ihre Opfer anzulocken. Die Sicherheitsexperten von Check Point Research haben dazu eine interessante Untersuchung durchgeführt.
Microsoft stand laut dem Bericht mit 33 Prozent an der Spitze der Marken, als die sich die Cyberkriminellen tarnen.
Generell ist der Technologiesektor die am häufigsten missbrauchte Branche. Amazon kommt in der Auswertung mit 9 Prozent auf den zweiten Platz, Google mit 8 Prozent auf den Dritten und Apple mit 4 Prozent auf den vierten Platz.
Von den Kampagnen, mit denen dann versucht wird, Daten zu stehlen, wird regelmäßig gewarnt. Das können Update-Falschmeldungen oder auch Paketbenachrichtigungen sein. Auch die Verbreitungswege sind ganz verschiedenen - gleich ist aber, das der Aufhänger eine bekannte Marke beziehungsweise ein beliebtes Unternehmen ist.
Es gibt dabei aber auch einen ganz neuen Trend bei den Bedrohungen - die KI. "Aufgrund des weitverbreiteten Einsatzes von KI ist in diesem Jahr mit einer Zunahme von Phishing-Kampagnen zu rechnen, die noch schwerer von echter Unternehmenskommunikation zu unterscheiden sein werden", erklärte dazu Omer Dembinsky, Data Group Manager bei Check Point Software Technologies.
"Da die größten Namen in den Bereichen der Technologie, sozialen Netzwerke und des Bankwesens weiterhin nachgeahmt werden, sollten Endnutzer besonders wachsam sein, wenn sie E-Mails öffnen, die vorgeben, von einer seriösen Marke zu stammen."
"Mitarbeiter sollten entsprechend geschult werden, um verdächtige Merkmale kennenzulernen, wie falsch geschriebene Domains, Tippfehler, falsche Daten und andere Details, die eine betrügerische E-Mail oder einen Link entlarven", unterstreicht Dembinsky.
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Siehe auch:
Der neueste "Brand Phishing Report"
Microsoft ist demnach die "beliebteste Marke" bei den Gaunern. Check Point gibt dabei regelmäßig den sogenannten "Brand Phishing Report" heraus, der darstellt, welche Firmen am häufigsten von Hackern nachgeahmt werden. Ziel dieser Phishing-Kampagnen ist der Diebstahl von personenbezogenen Informationen und Zahlungsdaten.Microsoft stand laut dem Bericht mit 33 Prozent an der Spitze der Marken, als die sich die Cyberkriminellen tarnen.
Top Ten der "Phishing-Marken"
- Microsoft (33 Prozent)
- Amazon (9 Prozent)
- Google (8 Prozent)
- Apple (4 Prozent)
- Wells Fargo (3 Prozent)
- LinkedIn (3 Prozent)
- Home Depot (3 Prozent)
- Facebook (3 Prozent)
- Netflix (2 Prozent)
- DHL (2 Prozent)
Generell ist der Technologiesektor die am häufigsten missbrauchte Branche. Amazon kommt in der Auswertung mit 9 Prozent auf den zweiten Platz, Google mit 8 Prozent auf den Dritten und Apple mit 4 Prozent auf den vierten Platz.
Von den Kampagnen, mit denen dann versucht wird, Daten zu stehlen, wird regelmäßig gewarnt. Das können Update-Falschmeldungen oder auch Paketbenachrichtigungen sein. Auch die Verbreitungswege sind ganz verschiedenen - gleich ist aber, das der Aufhänger eine bekannte Marke beziehungsweise ein beliebtes Unternehmen ist.
Es gibt dabei aber auch einen ganz neuen Trend bei den Bedrohungen - die KI. "Aufgrund des weitverbreiteten Einsatzes von KI ist in diesem Jahr mit einer Zunahme von Phishing-Kampagnen zu rechnen, die noch schwerer von echter Unternehmenskommunikation zu unterscheiden sein werden", erklärte dazu Omer Dembinsky, Data Group Manager bei Check Point Software Technologies.
"Da die größten Namen in den Bereichen der Technologie, sozialen Netzwerke und des Bankwesens weiterhin nachgeahmt werden, sollten Endnutzer besonders wachsam sein, wenn sie E-Mails öffnen, die vorgeben, von einer seriösen Marke zu stammen."
Datenpreisgabe
Kriminelle inszenieren die Phishing-Kampagnen, um so viele Menschen wie möglich dazu zu verleiten, ihre Daten preiszugeben."Mitarbeiter sollten entsprechend geschult werden, um verdächtige Merkmale kennenzulernen, wie falsch geschriebene Domains, Tippfehler, falsche Daten und andere Details, die eine betrügerische E-Mail oder einen Link entlarven", unterstreicht Dembinsky.
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Zusammenfassung
- Betrüger nutzen oft bekannte Marken für Phishing
- Microsoft ist Top-Marke bei Cyberkriminellen
- Technologiesektor am meisten für Phishing missbraucht
- Check Point warnt vor gefälschten Update-Meldungen
- KI-Trends erhöhen Phishing-Gefahr laut Check Point
- Endnutzer sollten bei E-Mails von Marken vorsichtig sein
- Mitarbeiterschulungen zu Phishing-Merkmalen wichtig
Siehe auch:
- Fakeshops entlarven: Neues Online-Tool soll Käufer vor Betrug schützen
- Beweise für "Asset Flip": The Day Before war nichts anderes als Betrug
- Amazon kämpft gegen millionenschweren Betrug mit Rückerstattungen
- Amazon: 700.000 Dollar Schaden durch Rückerstattungs-Betrug
- Microsoft löst Schlag gegen illegale Callcenter für Support-Betrug aus
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