Hunter und Herder: Stuttgart baut neuen Exascale-Rechner mit AMD
In Stuttgart wird jetzt der Bau eines weiteren Supercomputers in Angriff genommen, der bei der Leistung in den Exascale-Bereich vorstoßen soll. Um den Stromverbrauch nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, wird in dem System auf klassische, eigenständige CPUs verzichtet.
Die Gesamtkosten für Hunter und Herder belaufen sich auf 115 Millionen Euro, teilte das HLRS mit. Die Grundlage bildet dabei der HPE Cray EX4000-Supercomputer. Die Plattform ist für Exascale-Leistung ausgelegt und unterstützt großangelegte Workloads für Modellierung, Simulation, KI und Höchstleistungsdatenanalyse.
In Stuttgart werden in der ersten Stufe 36 HPE Cray EX4000-Knoten installiert, die mit vier HPE Slingshot Interconnects ausgestattet sind. Hunter wird mit den Systemen auf eine Leistung von 39 Petaflops kommen und so bereits mehr bieten als Hawk, der bis zu 26 Petaflops bereitstellen kann.
Darauf aufbauen soll dann die Weiterentwicklung des Systems zu Herder erfolgen. Hier dürften dann wohl bereits Nachfolger des AMD-Moduls zum Einsatz kommen. Auch wenn die Details hier bislang nicht feststehen, ist doch klar, dass man die Marke zum Exaflops-Rechenbereich überwinden will. Denn solche Leistungen werden von den Wissenschaftlern, die das HLRS nutzen, immer drängender nachgefragt.
Siehe auch:
HPE liefert Cray-Systeme
Das System soll in zwei Stufen am Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart entstehen. Die erste Stufe trägt den Namen Hunter und wird 2025 als Übergangscomputer das bisherige Spitzenmodell Hawk ablösen. Bis 2027 soll der Supercomputer dann unter dem Namen Herder auf die volle Ausbaustufe erweitert werden und im Exascale-Bereich arbeiten.Die Gesamtkosten für Hunter und Herder belaufen sich auf 115 Millionen Euro, teilte das HLRS mit. Die Grundlage bildet dabei der HPE Cray EX4000-Supercomputer. Die Plattform ist für Exascale-Leistung ausgelegt und unterstützt großangelegte Workloads für Modellierung, Simulation, KI und Höchstleistungsdatenanalyse.
In Stuttgart werden in der ersten Stufe 36 HPE Cray EX4000-Knoten installiert, die mit vier HPE Slingshot Interconnects ausgestattet sind. Hunter wird mit den Systemen auf eine Leistung von 39 Petaflops kommen und so bereits mehr bieten als Hawk, der bis zu 26 Petaflops bereitstellen kann.
Offen für mehr
Hawk setzt noch hauptsächlich auf Epyc-Prozessoren von AMD. Der gleiche Hersteller wird auch die neuen Systeme bestücken, allerdings setzt man hier auf die Instinct MI300A-Einheiten. Dabei handelt es sich um Kombinationen aus der hauptsächlichen GPU-Recheneinheit, die von einigen CPU-Chiplets und integriertem HBM3-Speicher unterstützt wird. Auf diese Weise erreicht man eine wesentlich effizientere Bauform, mit der der Energieverbrauch in Grenzen gehalten werden kann.Darauf aufbauen soll dann die Weiterentwicklung des Systems zu Herder erfolgen. Hier dürften dann wohl bereits Nachfolger des AMD-Moduls zum Einsatz kommen. Auch wenn die Details hier bislang nicht feststehen, ist doch klar, dass man die Marke zum Exaflops-Rechenbereich überwinden will. Denn solche Leistungen werden von den Wissenschaftlern, die das HLRS nutzen, immer drängender nachgefragt.
Zusammenfassung
- Stuttgart baut Supercomputer für Exascale-Leistung
- Hunter ersetzt 2025 den Supercomputer Hawk
- Herder erreicht bis 2027 volle Exascale-Ausbaustufe
- Gesamtkosten für beide Supercomputer betragen 115 Mio. Euro
- Erste Stufe mit 36 HPE Cray EX4000-Knoten ausgestattet
- Hunter übertrifft mit 39 Petaflops den Vorgänger Hawk
- Effizienz durch Instinct MI300A-Einheiten mit integriertem Speicher
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AMDs Aktienkurs
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