Krypto-Boss in der Türkei bekommt nach Pleite über 11.000 Jahre Haft
Ein türkisches Gericht hat den ehemaligen Gründer einer gescheiterten Krypto-Exchange-Plattform zu einer extrem langen Haftstrafe verurteilt: der Mann und seine beiden Brüder sollen jeweils für mehr als 11.000 Jahres ins Gefängnis.
Ozer hatte die Plattform Thodex bereits 2017 gegründet, nachdem er seine Schulausbildung abgebrochen hatte. Thodex wurde schnell zu einem der größten Krypto-Plattformen der Türkei, doch im April 2021 musste das Unternehmen bekanntgeben, dass der Betrieb nicht mehr fortgesetzt werden konnte. Der Firmengründer floh damals nach Albanien, um einer Verfolgung durch die türkischen Behörden zu entgehen.
Nach einer langen rechtlichen Auseinandersetzung wurde Ozer vor einigen Monaten von Albanien ausgewiesen und wieder in die Türkei abgeschoben. Thodex war zum Zeitpunkt seiner Pleite nicht mehr in der Lage, die Gelder seiner Kunden auszuzahlen, so dass Investitionen in Millionenhöhe verloren gingen. Bis heute ist allerdings nicht geklärt, wie hoch der Schaden durch das Scheitern von Thodex wirklich ist.
So schätzen die Strafbehörden in der Türkei, dass die Investoren von Thodex umgerechnet rund 13 Millionen Dollar verloren. Die Medien des Landes sprechen jedoch von Werten, die mit bis zu zwei Milliarden Dollar angeblichen Verlusten um ein Vielfaches höher ausfallen. Bemerkenswert ist in dem Verfahren nicht nur das gigantische Strafmaß, sondern auch der Umstand, dass Thodex vor dem großen Krypto-Crash Pleite ging, also mehr als ein Jahr vor dem Zusammenbruch von FTX und Alameda Research.
Mega-Strafmaß wegen angeblichen Mega-Verlusten
Wie unter anderem Yahoo Finance berichtet, wurde Faruk Fatih Ozer, der einst den Krypto-Exchange Thodex gründete, jetzt von einem türkischen Gericht zu einer Haftstrafe in Höhe von insgesamt 11.196 Jahren verurteilt. Auch seine beiden Brüder erhielten ähnlich lange Gefängnisstrafen, weil man auch ihnen Betrug und andere Vergehen vorwirft.Ozer hatte die Plattform Thodex bereits 2017 gegründet, nachdem er seine Schulausbildung abgebrochen hatte. Thodex wurde schnell zu einem der größten Krypto-Plattformen der Türkei, doch im April 2021 musste das Unternehmen bekanntgeben, dass der Betrieb nicht mehr fortgesetzt werden konnte. Der Firmengründer floh damals nach Albanien, um einer Verfolgung durch die türkischen Behörden zu entgehen.
Nach einer langen rechtlichen Auseinandersetzung wurde Ozer vor einigen Monaten von Albanien ausgewiesen und wieder in die Türkei abgeschoben. Thodex war zum Zeitpunkt seiner Pleite nicht mehr in der Lage, die Gelder seiner Kunden auszuzahlen, so dass Investitionen in Millionenhöhe verloren gingen. Bis heute ist allerdings nicht geklärt, wie hoch der Schaden durch das Scheitern von Thodex wirklich ist.
So schätzen die Strafbehörden in der Türkei, dass die Investoren von Thodex umgerechnet rund 13 Millionen Dollar verloren. Die Medien des Landes sprechen jedoch von Werten, die mit bis zu zwei Milliarden Dollar angeblichen Verlusten um ein Vielfaches höher ausfallen. Bemerkenswert ist in dem Verfahren nicht nur das gigantische Strafmaß, sondern auch der Umstand, dass Thodex vor dem großen Krypto-Crash Pleite ging, also mehr als ein Jahr vor dem Zusammenbruch von FTX und Alameda Research.
Zusammenfassung
- Faruk Fatih Ozer und Brüder zu 11.196 Jahren Haft verurteilt
- Gründer der gescheiterten Krypto-Exchange Thodex
- Verurteilung wegen Betrug und weiteren Vergehen
- Ozer floh 2021 nach Albanien, wurde später ausgewiesen
- Thodex konnte Kundengelder nicht auszahlen, Millionenverluste
- Geschätzter Schaden: 13 Mio. Dollar bis 2 Mrd. Dollar
- Thodex ging vor dem großen Krypto-Crash Pleite
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