Microsoft will ersten Drittanbieter-App-Store auf iPhones starten
Das Apple den Markt für App-Stores von Drittanbietern öffnen muss, ist hinlänglich bekannt. Schon im März läuft dazu eine wichtige Frist ab. Nun ist durchgesickert, wer eine der ersten alternativen App-Stores für iOS anbieten will - es soll Microsoft sein.
Dabei ergänzen sich quasi die regulatorischen Vorgaben, die gegen Apple ausgesprochen wurden, mit jenen Vorgaben, die Microsoft mit der 69 Milliarden Dollar teuren Übernahme des mobilen Spielegiganten Activision Blizzard erhalten hat. Auch Microsoft muss sich öffnen.
Zumindest muss Apple Entwicklern die Nutzung von Drittanbieter-Zahlungsplattformen für europäische App-Verkäufe und In-App-Käufe erlauben. Wahrscheinlich ist auch, dass das Unternehmen die App-Stores von Drittanbietern zulassen muss, um die Anforderungen vollständig zu erfüllen. Hierbei kommt nun Microsoft ins Spiel.
Das Unternehmen soll laut dem Bloomberg-Bericht bestätigt haben zu planen, einen eigenen iOS-App-Store für Spiele anzubieten.
Laut Phil Spencer, dem Leiter der Xbox-Abteilung, führt Microsoft Gespräche mit Partnern, um einen Store für mobile Spiele auf den Markt zu bringen, der es mit der dominierenden Position von Apple Inc. und Google in diesem Bereich aufnehmen soll. Der Store wäre demnach offen für alle Betriebssysteme.
In früheren Berichten hieß es, dass der Store im nächsten Jahr eingeführt werden soll, und das Unternehmen bestätigte dies mehr oder weniger. Ein Termin steht bisher nicht fest. Es heißt jedoch, dass für die Apple die Zeit läuft - Apple hat demnach nur noch bis zum 6. März 2024 Zeit, die Vorschriften der EU zu erfüllen.
Siehe auch:
- Apple muss Drittanbieter-App-Stores zulassen
- Microsoft plant eigenen iOS-App-Store
- Regulatorische Vorgaben betreffen Apple und Microsoft
- EU geht gegen Apples App-Monopol vor
- Apple muss Drittanbieter-Zahlungsoptionen erlauben
- Microsofts iOS-Store soll Spiele anbieten
- Phil Spencer spricht über mobile Spiele-Strategie
Kartellrechtliche Auflagen
Bereits im September wurde bestätigt, dass Apple kartellrechtliche Auflagen in Bezug auf den App-Verkauf erfüllen muss. Ein Punkt ist dabei, dass das Unternehmen deshalb App-Stores von Drittanbietern auf iPhones zulassen muss. Microsoft hat nun laut einem Bericht von Bloomberg seine Absicht bekundet, einen solchen zu betreiben.Dabei ergänzen sich quasi die regulatorischen Vorgaben, die gegen Apple ausgesprochen wurden, mit jenen Vorgaben, die Microsoft mit der 69 Milliarden Dollar teuren Übernahme des mobilen Spielegiganten Activision Blizzard erhalten hat. Auch Microsoft muss sich öffnen.
Der App Store ist offiziell ein Monopol
Apple hat unbestreitbar ein Monopol auf den Verkauf von iPhone- und iPad-Apps, wogegen die EU vorgeht. Die genauen Maßnahmen, die Apple nun durchführen muss, um regelkonform weiterhin Apps verkaufen zu können, sind noch unbekannt.Zumindest muss Apple Entwicklern die Nutzung von Drittanbieter-Zahlungsplattformen für europäische App-Verkäufe und In-App-Käufe erlauben. Wahrscheinlich ist auch, dass das Unternehmen die App-Stores von Drittanbietern zulassen muss, um die Anforderungen vollständig zu erfüllen. Hierbei kommt nun Microsoft ins Spiel.
Das Unternehmen soll laut dem Bloomberg-Bericht bestätigt haben zu planen, einen eigenen iOS-App-Store für Spiele anzubieten.
Laut Phil Spencer, dem Leiter der Xbox-Abteilung, führt Microsoft Gespräche mit Partnern, um einen Store für mobile Spiele auf den Markt zu bringen, der es mit der dominierenden Position von Apple Inc. und Google in diesem Bereich aufnehmen soll. Der Store wäre demnach offen für alle Betriebssysteme.
Phil Spencer bestätigt Ambitionen
"Es ist ein wichtiger Teil unserer Strategie und etwas, woran wir heute aktiv arbeiten, nicht nur alleine, sondern auch im Gespräch mit anderen Partnern, die auch gerne mehr Auswahlmöglichkeiten hätten, wie sie auf dem Handy Geld verdienen können", sagte Spencer in einem Interview in São Paulo während der Comic- und Entertainment-Messe CCXP.In früheren Berichten hieß es, dass der Store im nächsten Jahr eingeführt werden soll, und das Unternehmen bestätigte dies mehr oder weniger. Ein Termin steht bisher nicht fest. Es heißt jedoch, dass für die Apple die Zeit läuft - Apple hat demnach nur noch bis zum 6. März 2024 Zeit, die Vorschriften der EU zu erfüllen.
Siehe auch:
- Mann vor Apple Store überfallen: iPhones für fast 100.000 Dollar geklaut
- Druck der EU wirkt: Apple öffnet iPhone & Co für alternative App-Stores
- Schwerer Unfall: SUV fährt in Apple-Store in der Nähe von Boston
- Microsoft wird mit Partnern eigenen Store auf Android und iOS starten
- 13 Mio. Mal installiert: Dreiste Adware auf Google Play und Apple Store
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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