ISS: Die NASA hat einen Plan für den Abriss - der wird nicht gerade billig
Das Lebensende der Internationalen Raumstation ISS wird eine teure Angelegenheit. Bei der US-Raumfahrtagentur laufen bereits die Planungen für den Moment, an dem die Station nicht mehr länger für Missionen genutzt wird.
Das Ende ist allerdings absehbar. Klar ist bisher lediglich, dass die ISS bis 2030 weiter betrieben werden soll. Ob es noch einmal eine Verlängerung geben wird ist unklar und dürfte auch davon abhängen, wie stark der Zahn der Zeit bis dahin noch an ihr nagt. Denn schon jetzt zeigen verschiedene Teile deutliche Ermüdungserscheinungen.
Wenn das Ende der Lebenszeit erreicht ist, kann man die ISS allerdings nicht wie die meisten Raumfahrzeuge einfach in die Atmosphäre eintreten und verglühen lassen - dafür ist die Station viel zu groß, berichtet Scientific American. Es ist daher klar, dass Teile auf jeden Fall bis auf die Erde herunterstürzen werden. Hier muss genau geplant werden, wo die Überreste einschlagen können, ohne Menschenleben zu gefährden. Voraussichtlich wird es ähnlich laufen wie bei der Raumstation Mir, die kontrolliert zum Absturz gebracht wurde.
Voraussichtlich muss die ISS vor dem Absturz bereits im Orbit in mehrere Teile zerlegt werden. Die NASA will ein privates Raumfahrtunternehmen mit der Abwicklung der Sache beauftragen. Die Behörde hat bereits rund eine Milliarde Dollar eingeplant, die das ganze Projekt kosten könnte. Eine Ausschreibung gab es bereits und die NASA will zeitnah die ersten Planungen verschiedener Auftragnehmer begutachten und sich dann für einen engeren Kandidatenkreis entscheiden.
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Ende absehbar
Ursprünglich war die ISS mit einer Lebensdauer von 15 Jahren geplant worden. Diese sind schon ziemlich lange verstrichen - immerhin gingen die ersten Module nach ihrem Start im Jahr 1998 bereits im Jahr 2000 mit der ersten Mission in Betrieb. Seitdem ist die Raumstation ununterbrochen bewohnt und wurde mit der Zeit immer weiter ausgebaut.Das Ende ist allerdings absehbar. Klar ist bisher lediglich, dass die ISS bis 2030 weiter betrieben werden soll. Ob es noch einmal eine Verlängerung geben wird ist unklar und dürfte auch davon abhängen, wie stark der Zahn der Zeit bis dahin noch an ihr nagt. Denn schon jetzt zeigen verschiedene Teile deutliche Ermüdungserscheinungen.
Wenn das Ende der Lebenszeit erreicht ist, kann man die ISS allerdings nicht wie die meisten Raumfahrzeuge einfach in die Atmosphäre eintreten und verglühen lassen - dafür ist die Station viel zu groß, berichtet Scientific American. Es ist daher klar, dass Teile auf jeden Fall bis auf die Erde herunterstürzen werden. Hier muss genau geplant werden, wo die Überreste einschlagen können, ohne Menschenleben zu gefährden. Voraussichtlich wird es ähnlich laufen wie bei der Raumstation Mir, die kontrolliert zum Absturz gebracht wurde.
Ein Milliarden-Projekt
Die Wahl fiel damals auf den sogenannten Raumschifffriedhof. Dabei handelt es sich um einen Bereich des Pazifischen Ozeans auf halbem Weg zwischen Australien und Südamerika, durch das kaum Schifffahrtsrouten verlaufen. Die nächste Landfläche ist in alle Richtungen mindestens 2000 Kilometer entfernt.Voraussichtlich muss die ISS vor dem Absturz bereits im Orbit in mehrere Teile zerlegt werden. Die NASA will ein privates Raumfahrtunternehmen mit der Abwicklung der Sache beauftragen. Die Behörde hat bereits rund eine Milliarde Dollar eingeplant, die das ganze Projekt kosten könnte. Eine Ausschreibung gab es bereits und die NASA will zeitnah die ersten Planungen verschiedener Auftragnehmer begutachten und sich dann für einen engeren Kandidatenkreis entscheiden.
Zusammenfassung
- Lebensende der ISS wird teuer für die NASA.
- Geplante Nutzung der ISS bis 2030, Zukunft ungewiss.
- ISS zeigt bereits Ermüdungserscheinungen.
- Absturzplanung nötig, um Menschen nicht zu gefährden.
- Ziel für Trümmer: Raumschifffriedhof im Pazifik.
- ISS muss vor Absturz in Teile zerlegt werden.
- NASA plant mit einer Milliarde Dollar für Projekt.
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