NASA: Die ISS könnte eine Gnadenfrist über 2030 hinaus bekommen
Die Internationale Raumstation ISS ist in die Jahre gekommen und wird in absehbarer Zeit außer Dienst gestellt. Ein Vertreter der US-Raumfahrtbehörde NASA deutete nun jedoch die Chance an, dass die Station vielleicht doch über das Jahr 2030 hinaus betrieben wird.
"Es ist nicht zwingend erforderlich, dass wir den Flugbetrieb der ISS im Jahr 2030 einstellen. Aber wir haben die feste Absicht, auf neue Plattformen umzusteigen, sobald diese verfügbar sind", führte er auf dem Beyond Earth Symposium aus.
Das bedeutet im Klartext: Die NASA will in einigen Jahren auf eine neue, modernere Alternative zur ISS umziehen, ist aber nur bereit, die alternde Raumstation aufzugeben, wenn Ersatz auch wirklich verfügbar ist. Auf eine Hängepartie, wie man sie beim Start bemannter Missionen nach dem Aus des Shuttle-Programms bis zur Entwicklung neuer Raumkapseln vor einigen Jahren erleiden musste, möchte man sich offensichtlich nicht mehr einlassen.
Die NASA und die anderen westlichen Partner der ISS - Kanada, Europa und Japan - haben sich bereit erklärt, die ISS bis 2030 zu betreiben. Russland, der andere Partner, hat nur bis 2028 fest zugesagt. Das hängt allerdings auch damit zusammen, dass die russische Agentur Roskosmos mit Vierjahres-Planungen arbeitet und aktuell erst Beschlüsse für 2024 bis 2028 vorliegen.
Immerhin ist die bemannte Raumfahrt in den Orbit nicht einfach eine Prestige-Angelegenheit. Vielmehr ist die ISS eines der wichtigsten Labore für die Wissenschaft. Die Raumstation ist der einzige Ort, an dem Experimente unter Ausschaltung des Faktors der Schwerkraft über mehr als einige Sekunden hinweg durchgeführt werden können.
Siehe auch:
Keine Zeit ohne Außenposten im All
Die aktuellen Planungen laufen darauf hinaus, die ISS zum Ende dieses Jahrzehnts stillzulegen und anschließend mit der Demontage zu beginnen. Ken Bowersox, stellvertretender NASA-Administrator für Weltraumoperationen, erklärte allerdings: "Der Zeitplan ist flexibel.""Es ist nicht zwingend erforderlich, dass wir den Flugbetrieb der ISS im Jahr 2030 einstellen. Aber wir haben die feste Absicht, auf neue Plattformen umzusteigen, sobald diese verfügbar sind", führte er auf dem Beyond Earth Symposium aus.
Das bedeutet im Klartext: Die NASA will in einigen Jahren auf eine neue, modernere Alternative zur ISS umziehen, ist aber nur bereit, die alternde Raumstation aufzugeben, wenn Ersatz auch wirklich verfügbar ist. Auf eine Hängepartie, wie man sie beim Start bemannter Missionen nach dem Aus des Shuttle-Programms bis zur Entwicklung neuer Raumkapseln vor einigen Jahren erleiden musste, möchte man sich offensichtlich nicht mehr einlassen.
Die NASA und die anderen westlichen Partner der ISS - Kanada, Europa und Japan - haben sich bereit erklärt, die ISS bis 2030 zu betreiben. Russland, der andere Partner, hat nur bis 2028 fest zugesagt. Das hängt allerdings auch damit zusammen, dass die russische Agentur Roskosmos mit Vierjahres-Planungen arbeitet und aktuell erst Beschlüsse für 2024 bis 2028 vorliegen.
Neue Station ist wichtig
Als Ersatz unterstützt die NASA die Entwicklung neuer Raumstationen durch privatwirtschaftliche Unternehmen. Das Ziel besteht aktuell darin, dass eine solche Station mit Zertifizierung für die Nutzung durch NASA-Astronauten bis zum Ende des Jahrzehnts im Orbit ist. Da man aber von Verzögerungen ausgehen muss, ist die Ansage der NASA zur ISS wichtig.Immerhin ist die bemannte Raumfahrt in den Orbit nicht einfach eine Prestige-Angelegenheit. Vielmehr ist die ISS eines der wichtigsten Labore für die Wissenschaft. Die Raumstation ist der einzige Ort, an dem Experimente unter Ausschaltung des Faktors der Schwerkraft über mehr als einige Sekunden hinweg durchgeführt werden können.
Zusammenfassung
- Internationale Raumstation könnte über 2030 hinaus betrieben werden
- Aktuelle Planungen sehen vor, ISS Ende dieses Jahrzehnts stillzulegen
- NASA hofft auf Umzug zu modernerer Raumstationen-Alternative
- Betrieb bis 2030 von westlichen Partnern gesichert, Russland bis 2028
- Entwicklung neuer Raumstationen durch Privatunternehmen unterstützt
- Ziel: Station mit Zertifizierung bis Ende des Jahrzehnts
- Wichtiges Labor für Wissenschaft, Experimente ohne Schwerkraft
Siehe auch:
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