China hat vor schärferem Embargo riesige Mengen Nvidia-Chips gehortet
Für die zurückliegenden Engpässe bei diversen Nvidia-Produkten auf dem Weltmarkt dürften vor allem auch chinesische Unternehmen verantwortlich sein. So hat unter anderem der Internet-Konzern Tencent in Vorbereitung auf strengere Embargos große Mengen gebunkert.
Das in Shenzhen ansässige Unternehmen sieht hier allerdings vorerst noch keine Probleme. "Im Moment haben wir einen der größten Vorräte an KI-Chips in China unter allen Akteuren", sagte Tencent-President Martin Lau laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wir waren die ersten, die H800-Chips bestellt haben, und das erlaubt uns, einen ziemlich guten Bestand an H800-Chips zu haben. Wir haben also genug Chips, um unsere Entwicklung fortzusetzen."
Der Vorrat soll demnach ausreichen, um Tencents eigenes KI-Modell Hunyuan für mindestens zwei weitere Generationen zu entwickeln, so Lau. Wie viele Einheiten man tatsächlich auf Lager hat, führte Lau nicht genauer aus.
Tencent ist allerdings nicht das einzige chinesische Unternehmen, dass sich vor dem Inkrafttreten härterer Exportkontrollen seitens der US-Regierung ordentlich eingedeckt hat. So hat sich das Startup Kuaishou Technology dem Vernehmen nach einen Vorrat von rund 10.000 A800-Chips angelegt, die Nvidia noch unter den Maßgaben früherer Exportbeschränkungen nach China verkaufen durfte und die jetzt nicht mehr geliefert werden können.
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Aktuell kein Engpass
Als das Unternehmen aktuell seine Quartalsbilanzen vorstellte, kam von Anlegern die Frage auf, ob der Konzern angesichts des High Tech-Embargos der USA in der Lage sein wird, bei der KI-Entwicklung konkurrenzfähig zu bleiben. Immerhin erfordert die Entwicklung besserer KI-Modelle rasant steigende Rechenkapazitäten.Das in Shenzhen ansässige Unternehmen sieht hier allerdings vorerst noch keine Probleme. "Im Moment haben wir einen der größten Vorräte an KI-Chips in China unter allen Akteuren", sagte Tencent-President Martin Lau laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wir waren die ersten, die H800-Chips bestellt haben, und das erlaubt uns, einen ziemlich guten Bestand an H800-Chips zu haben. Wir haben also genug Chips, um unsere Entwicklung fortzusetzen."
Der Vorrat soll demnach ausreichen, um Tencents eigenes KI-Modell Hunyuan für mindestens zwei weitere Generationen zu entwickeln, so Lau. Wie viele Einheiten man tatsächlich auf Lager hat, führte Lau nicht genauer aus.
Was die Zukunft bringt
In Zukunft werde Tencent versuchen, seine KI-Chips vor allem effizienter zu nutzen, so Lau. Das Unternehmen wolle seine leistungsstärksten Chips für Trainingsaufgaben und den Rest für weniger rechenintensive Inferenzaufgaben einsetzen. Man versuche auch, inländische Lieferanten für KI-Trainingschips zu finden, fügte Lau hinzu. Das dürfte sich allerdings aktuell noch schwierig gestalten, auch wenn die chinesische Halbleiter-Branche durchaus Fortschritte damit macht, sich auf die neue Lage einzustellen.Tencent ist allerdings nicht das einzige chinesische Unternehmen, dass sich vor dem Inkrafttreten härterer Exportkontrollen seitens der US-Regierung ordentlich eingedeckt hat. So hat sich das Startup Kuaishou Technology dem Vernehmen nach einen Vorrat von rund 10.000 A800-Chips angelegt, die Nvidia noch unter den Maßgaben früherer Exportbeschränkungen nach China verkaufen durfte und die jetzt nicht mehr geliefert werden können.
Zusammenfassung
- Chinesische Firmen bunkern Nvidia-Chips
- Tencent hortet KI-Chips für Embargos
- Keine Probleme bei KI-Entwicklung gesehen
- Vorrat für zwei KI-Generationen ausreichend
- Effizientere Nutzung der KI-Chips geplant
- Suche nach inländischen Chip-Lieferanten
- Kuaishou hortet 10.000 A800-Chips
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