Billiges Elektroauto? - Honda winkt ab und schmeißt Entwicklung hin
Der Autohersteller Honda wollte sich mit einem billigen Elektroauto Marktanteile in dem noch jungen Markt sichern. Dafür wurde eigens eine Kooperation mit dem US-Konzern General Motors (GM) aufgebaut. Doch nun schmeißt man hin und gibt die Pläne auf.
Das gemeinsame Projekt mit GM wurde im April letzten Jahres vorgestellt. Das Ziel war die grundlegend neue Entwicklung eines billigen Elektroautos, das spätestens 2027 auf den Markt kommen sollte. Als Basis sollten die Ultium-Batterien GMs dienen. Diese Speicher wurden im Jahr 2020 als Lithium-Ionen-Zelle der dritten Generation präsentiert und sollen den Preis von Auto-Akkus auf unter 100 Dollar pro Kilowattstunde drücken.
Und hier liegt eines der wichtigsten Probleme: Die Ultium-Zellen sollten eigentlich für die Massenproduktion bereit sein, aber GM und LG Chem haben Schwierigkeiten, dies in die Tat umzusetzen. GM musste bereits eine ganze E-Auto-Produktionslinie in Kanada stilllegen, weil nicht genug Akkuzellen vorhanden sind. Die Zellen tröpfeln bisher regelrecht aus der Fabrik und werden komplett von GM selbst in einigen wenigen Fahrzeugen verbaut.
Allerdings ist die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen damit nicht komplett beendet. Honda und GM arbeiten beispielsweise an den kommenden Modellen des Honda Prologue und des Acura ZDX zusammen. Und auch die Kooperation beim Bau von Schnellladestationen, an der auch andere Partner beteiligt sind, geht weiter.
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Batterie bereitet Probleme
"Nachdem wir uns ein Jahr lang mit diesem Thema beschäftigt haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass dies geschäftlich schwierig wäre. Deshalb beenden wir im Moment die Entwicklung eines erschwinglichen Elektroautos", sagte Honda-CEO Toshihiro Mibe in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.Das gemeinsame Projekt mit GM wurde im April letzten Jahres vorgestellt. Das Ziel war die grundlegend neue Entwicklung eines billigen Elektroautos, das spätestens 2027 auf den Markt kommen sollte. Als Basis sollten die Ultium-Batterien GMs dienen. Diese Speicher wurden im Jahr 2020 als Lithium-Ionen-Zelle der dritten Generation präsentiert und sollen den Preis von Auto-Akkus auf unter 100 Dollar pro Kilowattstunde drücken.
Und hier liegt eines der wichtigsten Probleme: Die Ultium-Zellen sollten eigentlich für die Massenproduktion bereit sein, aber GM und LG Chem haben Schwierigkeiten, dies in die Tat umzusetzen. GM musste bereits eine ganze E-Auto-Produktionslinie in Kanada stilllegen, weil nicht genug Akkuzellen vorhanden sind. Die Zellen tröpfeln bisher regelrecht aus der Fabrik und werden komplett von GM selbst in einigen wenigen Fahrzeugen verbaut.
Ursache unklar
GM hat den Ultium-Engpass auf einen nicht näher bezeichneten "Automatisierungsausrüstungslieferanten" geschoben. Ob und wann man gedenkt, die Probleme in den Griff zu bekommen, ist unklar. Angesichts dieser unsicheren Situation will sich Honda aber nicht auf ein kostspieliges Entwicklungsprojekt einlassen, von dem viel abhängt.Allerdings ist die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen damit nicht komplett beendet. Honda und GM arbeiten beispielsweise an den kommenden Modellen des Honda Prologue und des Acura ZDX zusammen. Und auch die Kooperation beim Bau von Schnellladestationen, an der auch andere Partner beteiligt sind, geht weiter.
Zusammenfassung
- Honda gibt Pläne für billiges Elektroauto auf
- Kooperationsprojekt mit General Motors (GM) beendet
- Schwierigkeiten bei Massenproduktion von Ultium-Batterien
- GM musste E-Auto-Produktionslinie in Kanada stilllegen
- Honda scheut Risiko eines kostspieligen Entwicklungsprojekts
- Zusammenarbeit zwischen Honda und GM nicht vollständig beendet
- Kooperation bei Schnellladestationen und anderen Modellen geht weiter
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