Ransomware-Angriff: Hacker erpressen Motel One mit Kundendaten
Die Hotelkette Motel One ist einem Ransomware-Angriff zum Opfer gefallen und wird nun mit der Veröffentlichung von Kundendaten erpresst. Die entwendeten Datensätze sollen auch Informationen zu Kreditkarten enthalten. Es sind wohl bis zu drei Jahre alte Buchungen betroffen.
Die Hackergruppe AlphV hat es anscheinend geschafft, sich Zugang zum Netzwerk von Motel One zu verschaffen und zahlreiche Daten zu entwenden. Um zu beweisen, dass es sich tatsächlich um echte Kundeninformationen handelt, wurde ein Teil der Dokumente im Darknet veröffentlicht. Die Angreifer geben an, knapp sechs Terabyte an Daten gestohlen zu haben.
Insgesamt soll es sich um 23.449.137 Dateien handeln. Aus diversen Buchungsbestätigungen im PDF- und RTF-Format sollen Namen, Adressen, Reservierungsdetails, Kontaktdaten und Zahlungsinformationen extrahiert worden sein. Ferner sollen die Hacker interne Dokumente mit sensiblen Informationen und Kreditkartendaten erbeutet haben.
Motel One hat den Sicherheitsvorfall inzwischen auf X bestätigt und erklärt, dass Adressdaten von Kunden abgegriffen wurden. Zu den erbeuteten Informationen sollen 150 Datensätze mit Kreditkartendaten gehören. Alle betroffenen Personen sollen bereits über den Angriff informiert worden sein. Die Hotelkette betont, dass der Geschäftsbetrieb zu keinem Zeitpunkt gefährdet war und Ermittlungs- sowie Datenschutzbehörden bereits eingeweiht wurden.
Siehe auch:
Insgesamt soll es sich um 23.449.137 Dateien handeln. Aus diversen Buchungsbestätigungen im PDF- und RTF-Format sollen Namen, Adressen, Reservierungsdetails, Kontaktdaten und Zahlungsinformationen extrahiert worden sein. Ferner sollen die Hacker interne Dokumente mit sensiblen Informationen und Kreditkartendaten erbeutet haben.
Motel One hat den Sicherheitsvorfall inzwischen auf X bestätigt und erklärt, dass Adressdaten von Kunden abgegriffen wurden. Zu den erbeuteten Informationen sollen 150 Datensätze mit Kreditkartendaten gehören. Alle betroffenen Personen sollen bereits über den Angriff informiert worden sein. Die Hotelkette betont, dass der Geschäftsbetrieb zu keinem Zeitpunkt gefährdet war und Ermittlungs- sowie Datenschutzbehörden bereits eingeweiht wurden.
Hacker erhöhen den Druck
AlphV gibt dem Konzern nun fünf Tage lang Zeit, auf die Forderungen der Hacker zu reagieren. Welche Summe die Drahtzieher hinter der Operation verlangen, ist jedoch nicht bekannt. Sobald die Frist ohne Reaktion verstrichen ist, soll den Angreifern zufolge eine Katastrophe für das Unternehmen geschehen. Damit dürfte die Veröffentlichung aller Datensätze gemeint sein, die neben aktuellen Buchungen auch bis zu drei Jahre alte Reservierungsanfragen beinhalten.
Zusammenfassung
- Motel One ist einem Ransomware-Angriff zum Opfer gefallen.
- Hackergruppe AlphV erbeutet Kundendaten, inklusive Kreditkarteninformationen.
- Beweis durch Veröffentlichung von Dokumenten im Darknet.
- Insgesamt 23.449.137 Dateien gestohlen, inklusive interner Dokumente.
- Motel One bestätigt Sicherheitsvorfall, betroffene Kunden informiert.
- Fünf Tage Frist zur Reaktion auf Forderungen der Hackergruppe.
- Drohung mit Veröffentlichung aller Datensätze bei Fristversäumnis.
Siehe auch:
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- Ransomware: Most-Wanted-Krimineller trollt das FBI, verkauft Merch
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