Frank Rubio: Wenn man ungeplant zum Rekord-Astronauten wird
Der US-Astronaut Frank Rubio wird der NASA-Astronaut mit dem längsten Weltraum-Aufenthalt. Morgen wird er sich seit einem Jahr auf der Internationalen Raumstation ISS aufhalten und hat damit - allerdings unfreiwillig - den 355-Tage-Rekord von Mark Vande Hei übertroffen.
Sie mussten sicherheitshalber auf ein Ersatz-Raumschiff warten und die Mission verlängerte sich somit um ein halbes Jahr. Das war unverhofft. Wäre die Mission im Vorfeld auf einen solch langen Zeitraum ausgelegt gewesen, hätte er wahrscheinlich abgelehnt, erklärte Rubio jetzt in einer Videoschaltung mit Pressevertretern.
Allerdings nicht unbedingt, weil ihn der Aufenthalt im Weltraum zu sehr gegen den Strich geht. "Das ist nur wegen der familiären Dinge, die im letzten Jahr passiert sind. Hätte ich gewusst, dass ich diese sehr wichtigen Ereignisse verpassen muss, hätte ich einfach sagen müssen 'danke, aber nein danke'", so Rubio.
Dies ist durchaus beachtlich, denn die Zusammenarbeit ist durch die neuen politischen Konflikte zwischen den Betreibern der ISS nicht einfach. Inzwischen haben die verschiedenen Ebenen hier aber zu einem professionellen Umgang miteinander gefunden. Die Rückkehr Rubios ist nun für den 27. September vorgesehen, womit er dann 371 Tage ununterbrochen im All verbracht hätte. Den allgemeinen Rekord hält derzeit der russische Kosmonaut Valeri Polyakov mit 437 Tagen, die er auf der Raumstation Mir verbrachte.
Siehe auch:
Defektes Raumschiff
Eigentlich sollte Rubio schon längst wieder auf der Erde sein. Die Mission Sojus MS-22 war am 21. September 2022 in Richtung ISS gestartet und solle nur bis zum 18. März 2023 gehen. Allerdings stellte sich heraus, dass das Sojus-Raumschiff, mit denen Rubio und seine beiden russischen Kollegen Sergei Prokopjew und Dmitri Petelin zur ISS flogen, einen Defekt im Kühlkreislauf hat.Sie mussten sicherheitshalber auf ein Ersatz-Raumschiff warten und die Mission verlängerte sich somit um ein halbes Jahr. Das war unverhofft. Wäre die Mission im Vorfeld auf einen solch langen Zeitraum ausgelegt gewesen, hätte er wahrscheinlich abgelehnt, erklärte Rubio jetzt in einer Videoschaltung mit Pressevertretern.
Allerdings nicht unbedingt, weil ihn der Aufenthalt im Weltraum zu sehr gegen den Strich geht. "Das ist nur wegen der familiären Dinge, die im letzten Jahr passiert sind. Hätte ich gewusst, dass ich diese sehr wichtigen Ereignisse verpassen muss, hätte ich einfach sagen müssen 'danke, aber nein danke'", so Rubio.
Schwierige Situation
"Als mir schließlich klar wurde, dass ich ein ganzes Jahr an Bord bleiben musste, war das schwierig", sagte der aus Miami stammende Mann. Die Nachricht, dass sein Aufenthalt auf der Station verlängert wird, war der schwierigste Teil seiner Mission, fügte er hinzu. Geholfen, mit dieser Situation klarzukommen, hätte aber der Rückhalt seiner Familie am Boden, aber auch der Zusammenhalt mit den beiden russischen Kollegen, die in der gleichen Situation steckten.Dies ist durchaus beachtlich, denn die Zusammenarbeit ist durch die neuen politischen Konflikte zwischen den Betreibern der ISS nicht einfach. Inzwischen haben die verschiedenen Ebenen hier aber zu einem professionellen Umgang miteinander gefunden. Die Rückkehr Rubios ist nun für den 27. September vorgesehen, womit er dann 371 Tage ununterbrochen im All verbracht hätte. Den allgemeinen Rekord hält derzeit der russische Kosmonaut Valeri Polyakov mit 437 Tagen, die er auf der Raumstation Mir verbrachte.
Zusammenfassung
- US-Astronaut Frank Rubio bricht NASA-Rekord für längsten Weltraumaufenthalt
- Rubio verbringt unfreiwillig ein Jahr auf der ISS, übertrifft 355-Tage-Rekord
- Rubio's Mission Sojus MS-22 verlängert sich wegen Defekt im Sojus-Raumschiff
- Rubio hätte bei Kenntnis der langen Aufenthaltsdauer wahrscheinlich abgelehnt
- Schwierigste Teil der Mission war die Verlängerung des Aufenthalts
- Rückhalt von Familie und russischen Kollegen half Rubio, Situation zu bewältigen
- Trotz politischer Konflikte zwischen ISS-Betreibern gute Zusammenarbeit
- Rubio's Rückkehr am 27.09.2023, nach 371 Tagen im All geplant
Siehe auch:
Thema:
Seben 1000-114 im Preisvergleich
Videos zum Thema ISS
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Weltraum-Tourismus startet durch: So viel kostet eine Reise ins All
- Von der ISS gefilmt: Raketenstart aus einer völlig neuen Perspektive
- Astronaut so: Houston, warum steht auf der GoPro jetzt "Keine SD"?
- Zeitraffer bei Nacht: Atemberaubende Erde aus dem All
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Disney+ europaweit eingeschränkt: Dolby-Vision-Streit geht weiter
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen