Gute Nachrichten für die ISS:
Beschädigte Sojus-Kapsel wird ersetzt
Die Internationale Raumstation ist im vergangenen Jahr in die Auseinandersetzung zwischen dem Westen und Russland hineingezogen worden, das macht auch die Behebung eines Problems mit der Sojus-Rettungskapsel nicht einfacher. Nun zeichnet sich aber eine Lösung ab.
Anfang des vergangenen Monats wurde bekannt, dass die an die International Space Station (ISS) angedockte Raumkapsel Sojus ein Leck hat und Kühlflüssigkeit austritt. Das hat zwar keine unmittelbare Bedrohung zur Folge, könnte aber im Fall des Falles zu einem großen Problem werden. Denn an sich wird die Kapsel vorerst nicht benötigt, außer es kommt zu Problemen. Das ist bei einer bereits fast 25 Jahre im All befindlichen Raumstation (im November 1998 wurde das erste Modul gestartet) aber nie auszuschließen.
In den vergangenen Tagen und Wochen gab es einen intensiven Austausch zwischen der NASA und der russischen Weltraumagentur Roskosmos, wie man in Sachen Sojus vorgehen wird. Der Krieg in der Ukraine und dessen Folgen für die Zusammenarbeit zwischen den beiden an sich zivilen Behörden haben eine Lösung zwar nicht vereinfacht, es gibt nun aber eine. Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
Die neue Sojus-Kapsel wird bewusst "Ersatz" genannt, von einer Rettungskapsel will man mit Absicht nicht sprechen: "Wir nennen es nicht 'Rettungs-Sojus'. Gegenwärtig ist die Besatzung sicher an Bord der Raumstation", sagte Joel Montalbano, International Space Station Program Manager bei der NASA. "Es besteht keine unmittelbare Notwendigkeit für die Besatzung, heute nach Hause zu kommen. Alle Systeme sind in Betrieb."
Die aktuelle Sojus-Kapsel ist auch nicht komplett unbenutzbar, es bestehen aber Zweifel, ob sie sicher zur Erde kommen würde, sollte dies notwendig sein: "Das Hauptproblem bei der Landung der aktuellen Sojus mit der Besatzung wären die thermischen Bedingungen, da wir die Fähigkeit zur Wärmeabfuhr bei der Sojus verloren haben", sagte Sergei Krikaljow, der russische Hauptverantwortliche für die bemannte Raumfahrt.
Siehe auch:
In den vergangenen Tagen und Wochen gab es einen intensiven Austausch zwischen der NASA und der russischen Weltraumagentur Roskosmos, wie man in Sachen Sojus vorgehen wird. Der Krieg in der Ukraine und dessen Folgen für die Zusammenarbeit zwischen den beiden an sich zivilen Behörden haben eine Lösung zwar nicht vereinfacht, es gibt nun aber eine. Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
Ersatz- und nicht "Rettungs"-Kapsel
Denn NASA und Roskosmos haben nun bekannt gegeben, dass sie eine Ersatzkapsel zur ISS schicken werden. Die Sojus mit der Nummer MS-23 wird sich am 20. Februar zur Internationalen Raumstation aufmachen. In der Zwischenzeit steht eine Crew Dragon-Kapsel von SpaceX auf Abruf bereit, sollte es zu einem Notfall kommen.Die neue Sojus-Kapsel wird bewusst "Ersatz" genannt, von einer Rettungskapsel will man mit Absicht nicht sprechen: "Wir nennen es nicht 'Rettungs-Sojus'. Gegenwärtig ist die Besatzung sicher an Bord der Raumstation", sagte Joel Montalbano, International Space Station Program Manager bei der NASA. "Es besteht keine unmittelbare Notwendigkeit für die Besatzung, heute nach Hause zu kommen. Alle Systeme sind in Betrieb."
Die aktuelle Sojus-Kapsel ist auch nicht komplett unbenutzbar, es bestehen aber Zweifel, ob sie sicher zur Erde kommen würde, sollte dies notwendig sein: "Das Hauptproblem bei der Landung der aktuellen Sojus mit der Besatzung wären die thermischen Bedingungen, da wir die Fähigkeit zur Wärmeabfuhr bei der Sojus verloren haben", sagte Sergei Krikaljow, der russische Hauptverantwortliche für die bemannte Raumfahrt.
Siehe auch:
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- ISS: Erste Experimente zur Fertigung "unmöglicher Objekte"
- ISS: Status der Sojus unklar - Crew sitzt wohl über Wochen fest
- Langer Außeneinsatz, mehr Power: ISS bekommt rollbare Solarmodule
- ISS: Sojus-Raumschiff hat ein Leck - Außenarbeiten abgebrochen
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- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
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