US-Sportligen fordern Sofort-Takedowns bei illegalen Streams
Sportpiraterie ist populär. Kein Wunder: Die Übertragungsrechte sind dort besonders teuer, entsprechend viel müssen Sportfans auch auf den Tisch legen. Piraterie ist entsprechend beliebt und die großen US-Ligen wollen eine bessere und vor allem schnellere Handhabe.
Für die Rechteinhaber in Europa, aber auch den USA ist das oftmals eine Sisyphusarbeit, denn Takedowns nach den Richtlinien des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) brauchen eine gewisse Zeit und das hat u. a. zur Folge, dass die für die Streams Verantwortlichen mehr als genug Zeit bekommen.
Das ist auch der Grund, warum die Ultimate Fighting Championship (UFC), die National Basketball Association (NBA) und die National Football League (NFL) gemeinsam einen angepassten Mechanismus gegen illegale Streams fordern. Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet, stellen die drei Organisationen in einem gemeinsamen Schreiben fest, dass es oftmals Stunden dauert, bis die Service-Provider auf DMCA-Meldungen reagieren und dann sei es "praktisch nutzlos, da das Live-Ereignis zu diesem Zeitpunkt bereits beendet ist".
Das ist auch der Grund, warum die Piraterie floriert und der globalen Sportindustrie viele Milliarden Dollar verloren gehen. Die Sportorganisationen verweisen darauf, dass zum Zeitpunkt der Erschaffung des DMCA im Jahr 1998 Livestreaming und die dazugehörige Piraterie noch gar nicht existiert haben. Im Gesetz steht deshalb lediglich, dass die Entfernung von Verstößen "zügig" erfolgen soll - wirklich definiert ist dieser Begriff aber nicht.
Deshalb fordern die Sportorganisationen, die entsprechende Passage (Section 512) im DMCA zu aktualisieren und "zügig" durch "nahezu unverzüglich" zu ersetzen. Genau wird dieser Begriff allerdings nicht definiert, es ist aber klar, dass es Sekunden oder Minuten und nicht Stunden sein sollen.
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Siehe auch:
- Sportpiraterie ist populär, da Übertragungsrechte teuer sind.
- Anbieter wie Sky oder Dazn verlangen hohe Gebühren für Live-Sport.
- Illegale Livestreams boomen trotz Risiken wie Malware.
- Rechteinhaber kämpfen gegen Verzögerungen bei DMCA-Takedowns.
- UFC, NBA und NFL fordern schnellere Reaktionen auf DMCA-Meldungen.
- Die Sportindustrie verliert Milliarden durch Piraterie.
- Sportorganisationen fordern Aktualisierung des DMCA.
Illegale Sport-Streams boomen
Wer heutzutage Live-Sport im Fernsehen sehen will, muss in der Regel viel Geld an Anbieter wie Sky oder Dazn überweisen. Es ist deshalb kein Wunder, dass auch das Geschäft mit illegalen Livestreams boomt. Viele nehmen in Kauf, sich Malware einzufangen oder private Daten preiszugeben, wenn sie dafür nichts bezahlen müssen.Für die Rechteinhaber in Europa, aber auch den USA ist das oftmals eine Sisyphusarbeit, denn Takedowns nach den Richtlinien des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) brauchen eine gewisse Zeit und das hat u. a. zur Folge, dass die für die Streams Verantwortlichen mehr als genug Zeit bekommen.
Das ist auch der Grund, warum die Ultimate Fighting Championship (UFC), die National Basketball Association (NBA) und die National Football League (NFL) gemeinsam einen angepassten Mechanismus gegen illegale Streams fordern. Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet, stellen die drei Organisationen in einem gemeinsamen Schreiben fest, dass es oftmals Stunden dauert, bis die Service-Provider auf DMCA-Meldungen reagieren und dann sei es "praktisch nutzlos, da das Live-Ereignis zu diesem Zeitpunkt bereits beendet ist".
Das ist auch der Grund, warum die Piraterie floriert und der globalen Sportindustrie viele Milliarden Dollar verloren gehen. Die Sportorganisationen verweisen darauf, dass zum Zeitpunkt der Erschaffung des DMCA im Jahr 1998 Livestreaming und die dazugehörige Piraterie noch gar nicht existiert haben. Im Gesetz steht deshalb lediglich, dass die Entfernung von Verstößen "zügig" erfolgen soll - wirklich definiert ist dieser Begriff aber nicht.
Deshalb fordern die Sportorganisationen, die entsprechende Passage (Section 512) im DMCA zu aktualisieren und "zügig" durch "nahezu unverzüglich" zu ersetzen. Genau wird dieser Begriff allerdings nicht definiert, es ist aber klar, dass es Sekunden oder Minuten und nicht Stunden sein sollen.
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Siehe auch:
- Switch: Nintendo mit DMCA-Takedown gegen Emulatoren & Homebrew
- DMCA-Takedowns: YouTube-Ripper dreht Spieß um, verklagt Google
- Wer die Google-DMCA-Charts anführt? Pornhub-Mutter MindGeek
- Bungie verklagt Versender von gefälschten DMCA-Takedowns
- Adobe geht per DMCA gegen Projekt vor, das Flash am Leben erhält
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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