CPU-Schmuggler klebte sich 15 Kilogramm Chips an den Leib
Der chinesische Zoll hat einen Mann festgenommen, der den größten CPU-Schmuggelversuch unternommen hat, der bisher verzeichnet wurde. Der Täter wurde im Hafen von Qingmao gestoppt, als er versuchte, von Macau auf das chinesische Festland zu gelangen.
Laut der chinesischen Tageszeitung Peoples Daily verriet sich der Schmuggler dadurch, dass er in einer abnormalen Haltung ging. Das war zu einem guten Teil sicherlich dem Gewicht der Chips geschuldet. Zwar wiegt eine einzelne CPU gerade einmal um die 50 Gramm - allerdings hatte der Schmuggler insgesamt 306 Stück bei sich. Und die 15 Kilogramm Halbleiter-Komponenten befanden sich auch nicht in einem ergonomischen Transportbehälter, sondern waren in Papier eingewickelt und auf die Haut geklebt.
Die meisten Päckchen hatte sich der Mann um die Hüfte herum befestigt. Einige weitere waren aber auch an den Beinen angeklebt. Auf Bildern, die von der Zollbehörde veröffentlicht wurden, ist der schlanke Passagier in einem schwarzen, locker sitzenden Sporthemd zu sehen, das die darunter liegende Fracht relativ gut verdeckte.
Es ist nicht grundsätzlich illegal, CPUs von Macau oder Hongkong nach China zu importieren. Der festgenommene Schmuggler hat jedoch versucht, die Waren ohne die fälligen Zollgebühren einzuführen. Mit diesen wird normalerweise das Steuergefälle ausgeglichen. Denn die Mehrwertsteuer auf Konsumgüter beträgt auf dem chinesischen Festland 13 Prozent, während in den Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau keine Mehrwertsteuer erhoben wird. Das verleitet Schmuggler immer wieder zu entsprechenden Taten.
Die meisten Päckchen hatte sich der Mann um die Hüfte herum befestigt. Einige weitere waren aber auch an den Beinen angeklebt. Auf Bildern, die von der Zollbehörde veröffentlicht wurden, ist der schlanke Passagier in einem schwarzen, locker sitzenden Sporthemd zu sehen, das die darunter liegende Fracht relativ gut verdeckte.
Modell nicht genannt
Es wurde offiziell nichts darüber gesagt, um welche CPUs es sich konkret handelt. Es gibt jedoch ein recht deutliches Bild von zwei Zollbeamten, die die CPU-Beute inspizieren. Wenn man in dieses Bild hineinzoomt, kann man sehen, dass ein 12er-Pack CPUs ausgepackt wurde. Sie bleiben zwar schwer zu identifizieren, es könnte sich aber um AMD-Prozessoren der Ryzen 7000-Serie handeln.Es ist nicht grundsätzlich illegal, CPUs von Macau oder Hongkong nach China zu importieren. Der festgenommene Schmuggler hat jedoch versucht, die Waren ohne die fälligen Zollgebühren einzuführen. Mit diesen wird normalerweise das Steuergefälle ausgeglichen. Denn die Mehrwertsteuer auf Konsumgüter beträgt auf dem chinesischen Festland 13 Prozent, während in den Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau keine Mehrwertsteuer erhoben wird. Das verleitet Schmuggler immer wieder zu entsprechenden Taten.
Zusammenfassung
- Chinesischer Zoll nahm Schmuggler fest: 15kg CPUs am Körper
- CPUs nicht identifiziert, aber wahrscheinlich Ryzen 7000-Serie
- Import nach China nicht illegal, versuchte Zoll-Gebühren zu umgehen
- Mehrwertsteuer in China 13%, in Hongkong/Macau keine
- Schmuggler verriet sich durch abnormalen Gang
- Bilder zeigen Zollbeamte, die Beute inspizieren
- Ein 12er-Pack CPUs ausgepackt, schwer zu identifizieren
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