AVM startet neue IPv6-Option für Fallback-Szenario bei LTE-FritzBoxen

AVM hat zum Wochenende ein weiteres Labor-Update mit wichtigen Fehlerbehebungen für das FritzOS-Funktions-Update 7.51 herausgegeben. Adressiert werden bekannte Probleme, zudem startet die Unterstützung von IPv6 auf dem sekundären Internetzugang im Fallback-Szenario.
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Das Update steht ab sofort für folgende vier FritzBox-Modelle parat: 6890 LTE, 6850 5G, 6850 LTE und 6820 LTE. Neu ist neben der IPv6-Unterstützung jetzt die Option, Netzwerkgeräte auf die Nutzung von Internet über Mobilfunk oder DSL/WAN zu beschränken. AVM gibt dazu an, dass das besonders hilfreich für IPTV-Set-Top-Boxen und IPTV-Applikationen ist.

Neben diesen beiden Neuerungen gibt es Verbesserungen. Dazu gehört die Anpassung zur neuen Mobilfunkübersicht, Detailkorrekturen in den Übersetzungen, im Assistent für den Wechsel auf eine neue FritzBox und in den WLAN-Einstellungen.

Die Liste der Änderungen ist dieses Mal wieder lang. Wir haben die kompletten Release-Notes mit allen Änderungen am Beispiel der FritzBox 6890 LTE am Ende dieses Beitrags angefügt.

Tipps für die Installation

Die neue Beta-Firmware kann jetzt mit folgenden Geräten ausprobiert werden: FritzBox 6890 LTE (7.51-106700), FritzBox 6850 5G (7.51-106683), FritzBox 6850 LTE (7.51-106684) sowie FritzBox 6820 LTE v2 und v3 (7.51-106689 und 7.51-106682). Wer eines dieser Modelle besitzt und beim Betatest mitmacht, bekommt nun das Update automatisch oder lädt es sich für die schnellere Verfügbarkeit von der Labor-Webseite.

Die neuesten Downloads gibt es für alle Modelle im Labor-Programm auf einer Übersichtseite des Herstellers, dort findet man auch immer weitere Tipps für die Erstinstallation.

Fehlerbehebungen und Verbesserungen FritzBox 6890 LTE

  • Internet:
    • Netzwerkgeräte können auf die Nutzung von Internet über Mobilfunk oder DSL/WAN beschränkt werden - hilfreich z.B. bei IPTV-Set-Top-Boxen und IPTV-Applikationen (zu finden unter Heimnetz/Netzwerk/Netzwerkverbindungen - hier bei den Eigenschaften des jeweiligen Netzwerkgerätes im Abschnitt "Zugangs-Eigenschaften"/"Internetverbindung")
    • Unterstützung von IPv6 auf dem sekundären Internetzugang im Fallback-Szenario
    • Erkennung fehlender Datenkonnektivität im Mobilfunknetz (Dead Peer Detection mit Reinitialisierung der Mobilfunkverbindung zur Wiederherstellung der Datenkonnektivität)
    • Möglichkeit zur Beeinflussung der Zeitspanne für den Übergang vom primären auf das sekundäre Internetinterface im Fallback-Szenario

  • Mobilfunk:
    • Weitere Anpassungen zur neuen Mobilfunkübersicht
    • SMS Versand an Anbieter-eigene Servicerufnummern ohne Vorwahlen scheitert (z.B. SMS an die 4000 im Vodafone-Netz)

  • Telefonie:
    • Detailanpassungen des Verhaltens bei Rufen mit Nutzung des Netzfeatures P-Early Media (PEM)
    • In bestimmten Rufszenarien kein Rufton vor Gesprächsannahme durch die Gegenseite hörbar
    • Registrierung von Internetrufnummern scheitert in speziellen Internetzugriffs-Konstellationen

  • WLAN:
    • Stabilitätsverbesserungen
    • Detailkorrekturen bei den Einstellungen von individuellen Namen für die WLAN-Funknetze

  • System:
    • Detailkorrekturen in den Übersetzungen, im Assistent für den Wechsel auf eine neue FritzBox und in den WLAN-Einstellungen
    • Aufruf von "Internet -> LTE-Informationen" führt bei Sprache Englisch und Italienisch zum Ausloggen aus der GUI
Siehe auch:


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