Gesundheits-Startup verschickt hunderte falsche Krebs-Diagnosen
Ein Biotech-Startup hat hunderte seiner Kunden in Angst und Schrecken versetzt. Das Versprechen lief auf die Erkennung von Krankheiten durch einen einfachen Bluttest hinaus - und zahlreichen Menschen wurde fälschlicherweise eine Krebsdiagnose mitgeteilt.
Das Unternehmen namens Grail aus Menlo Park, Kalifornien, preist seine Bluttests als die ersten ihrer Art an. Man will mit einem neuen Verfahren weitaus mehr erkennen können, als die bisher üblichen Laboruntersuchungen. Für die Analyse einer Probe werden allerdings 949 Dollar fällig. Trotzdem wurde das Angebot von einer größeren Zahl an Kunden genutzt.
Um die 400 Nutzer, die sich für die Durchführung eines Tests entschieden, schickte das Unternehmen kürzlich Formbriefe. "Darin wurde fälschlicherweise angegeben, dass Krebsmarker entdeckt wurden", erklärte eine Unternehmenssprecherin gegenüber dem US-Magazin CBS MoneyWatch. Allerdings sei man selbst nicht schuld an dem Problem.
PWN Health gab an, umgehend nach dem Erkennen des Fehlers Korrekturschreiben an alle betroffenen Nutzer geschickt zu haben. Und man versuchte die Betroffenen per E-Mail und Telefon zu erreichen, sodass diese spätestens 36 Stunden nach der ursprünglichen Nachricht über das Problem informiert gewesen sein sollten. Weiterhin wolle man mit zusätzlichen Maßnahmen dafür sorgen, dass sich ein solcher Fehler nicht wiederholen kann. Trotzdem dürften sehr viele Menschen über viele Stunden mit großer Sorge erfüllt gewesen sein.
Siehe auch:
Um die 400 Nutzer, die sich für die Durchführung eines Tests entschieden, schickte das Unternehmen kürzlich Formbriefe. "Darin wurde fälschlicherweise angegeben, dass Krebsmarker entdeckt wurden", erklärte eine Unternehmenssprecherin gegenüber dem US-Magazin CBS MoneyWatch. Allerdings sei man selbst nicht schuld an dem Problem.
Formbrief zu oft gedruckt
Das Startup machte vielmehr den Dienstleister PWN Health für den Fehler verantwortlich. Ein "Softwarekonfigurationsproblem" habe für eine fehlerhafte Kommunikation zwischen den Systemen beider Firmen gesorgt, was dann in dem nun bekannt gewordenen Problem mündete. Eigentlich hätte nur eine Einzelperson die entsprechende Mitteilung erhalten sollen, die Software stellte allerdings entsprechende Schreiben an hunderte Kunden aus.PWN Health gab an, umgehend nach dem Erkennen des Fehlers Korrekturschreiben an alle betroffenen Nutzer geschickt zu haben. Und man versuchte die Betroffenen per E-Mail und Telefon zu erreichen, sodass diese spätestens 36 Stunden nach der ursprünglichen Nachricht über das Problem informiert gewesen sein sollten. Weiterhin wolle man mit zusätzlichen Maßnahmen dafür sorgen, dass sich ein solcher Fehler nicht wiederholen kann. Trotzdem dürften sehr viele Menschen über viele Stunden mit großer Sorge erfüllt gewesen sein.
Zusammenfassung
- Biotech-Startup versetzt Kunden in Angst.
- Firma verschickte Formbriefe mit fälschlicher Krebs-Diagnose.
- Unternehmen macht Dienstleister PWN Health für Fehler verantwortlich.
- PWN Health versuchte Betroffene per E-Mail und Telefon zu erreichen.
- Zusätzliche Maßnahmen sollen solche Fehler künftig verhindern.
- Viele Menschen über viele Stunden mit großer Sorge erfüllt.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen