China investiert jetzt massiv in Europa - vor allem in Akku-Werke
Chinas Rolle in der europäischen Wirtschaft verändert sich derzeit spürbar. In den letzten Jahren überwogen Fusionen und Übernahmen, jetzt aber investiert man aus Fernost mehrheitlich in den Aufbau neuer Produktionsanlagen.
Laut eines aktuellen Berichts der Wirtschaftsforschungs-Institute MERICS und Rhodium Group, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, flossen im vergangenen Jahr 57 Prozent der chinesischen Direktinvestitionen in Europa in Wirtschaftsprojekte auf der grünen Wiese. Der überwiegende Anteil bestand dabei im Bau von Produktionsanlagen für Batteriespeicher.
In den vorhergehenden Jahren überwogen bei den Auslandsinvestitionen chinesischer Unternehmen in Europa noch die Übernahmen. Hier gingen die Aktivitäten aber deutlich zurück. Die größte Akquisition des letzten Jahres war der Kauf des Entwicklerstudios Sumo Digital durch den Internet-Konzern Tencent. Dieser hatte ein finanzielles Volumen von über einer Milliarde Euro, alle anderen Fusionen und Übernahmen lagen lediglich im Millionen-Bereich.
Bisher kann Europa seinen Bedarf an Akkuzellen nicht annähernd selbst decken und ist stark abhängig von Importen aus China, aber auch aus Japan und Südkorea. Die EU-Kommission hat allerdings den klaren Fahrplan ausgegeben, die Selbstversorgung zu stärken. Für die chinesischen Produzenten ist somit der Aufbau von Fertigungskapazitäten in Europa auch eine Vorbeugungsmaßnahme, um das Geschäft mit den europäischen Autoherstellern und anderen Abnehmern nicht zu verlieren.
Siehe auch:
In den vorhergehenden Jahren überwogen bei den Auslandsinvestitionen chinesischer Unternehmen in Europa noch die Übernahmen. Hier gingen die Aktivitäten aber deutlich zurück. Die größte Akquisition des letzten Jahres war der Kauf des Entwicklerstudios Sumo Digital durch den Internet-Konzern Tencent. Dieser hatte ein finanzielles Volumen von über einer Milliarde Euro, alle anderen Fusionen und Übernahmen lagen lediglich im Millionen-Bereich.
Besser als verlieren
"Wir sind Zeugen eines bedeutenden Wandels in der Art und Weise, wie chinesische Unternehmen in Europa investieren. Chinesische Firmen sind zu wichtigen Akteuren in Europas grüner Transformation geworden", sagte Agatha Kratz, Direktorin der Rhodium Group. Zu den bedeutendsten Projekten des letzten Jahres gehörte der Bau von Akkuwerken durch CATL, Envision AESC und SVOLT.Bisher kann Europa seinen Bedarf an Akkuzellen nicht annähernd selbst decken und ist stark abhängig von Importen aus China, aber auch aus Japan und Südkorea. Die EU-Kommission hat allerdings den klaren Fahrplan ausgegeben, die Selbstversorgung zu stärken. Für die chinesischen Produzenten ist somit der Aufbau von Fertigungskapazitäten in Europa auch eine Vorbeugungsmaßnahme, um das Geschäft mit den europäischen Autoherstellern und anderen Abnehmern nicht zu verlieren.
Zusammenfassung
- Chinas Investitionen in Europa: 57% in Wirtschaftsprojekte
- Akquisitionen chinesischer Unternehmen in Europa rückläufig
- Chinesische Unternehmen wichtige Akteure in Europa
- Bedeutende Projekte bei Akkuwerken durch CATL, Envision AESC und SVOLT
- Europa abhängig von Importen aus China, Japan und Südkorea
- EU-Kommission will Selbstversorgung stärken
- China baut Fertigungskapazitäten, um Geschäft nicht zu verlieren
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
- Neue Ikea-Smart-Home-Produkte aufgetaucht - das soll bald kommen
- Preis-Kracher im Vodafone-Netz: 70 GB Allnet-Flat für nur 9,99 Euro
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- AMD bestätigt Probleme mit FSR-Treiber 26.6.2 auf vielen Windows-PCs
- Apple startet iOS 27 Beta 2 und zeigt, was Nutzer ab Herbst erwartet
- Samsung Galaxy Z Flip8, Fold8 & Fold8 Ultra: Infos zu Farben & Speicher
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen