HP scheint Sperre von Drittanbieter-Druckerpatronen wieder anzuziehen
Die Behinderung der Nutzung von Drittanbieter-Patronen scheint dem Druckerhersteller HP deutlich mehr Geld einzubringen, als alle Strafen, die deshalb schon verhängt wurden. Aktuell häufen sich erneut Meldungen über DRM-Sperren in der Firmware.
Das entsprechende Feature heißt bei HP "dynamische Sicherheit" und wurde 2016 eingeführt. Es stellt unter anderem sicher, dass Nutzer von HP-Druckern nur die teuren Druckerpatronen des gleichen Herstellers verwenden können. Im Zuge mehrerer Klagen musste das Unternehmen vor Jahren bereits hohe Summen zahlen und ging daraufhin etwas vorsichtiger vor. Nun aber schlägt die dynamische Sicherheit wieder zu, wie das US-Magazin Ars Technica berichtet.
Beispielhaft zitiert man die Meldung eines Reddit-Nutzers, wonach ein Firmware-Update dazu führte, dass der Drucker schlicht die weitere Arbeit verweigerte, bis eine HP-Tintenpatrone eingesetzt wurde. "Nachdem ich mich mit HP in Verbindung gesetzt habe, teilte man mir mit, dass dies auf das jüngste 'Update' aller Drucker zurückzuführen sei", hieß es da.
In den Support-Threads der HP-Community finden sich Beschwerden über den OfficeJet 7740 und den OfficeJet Pro 6970. Aber auch einige ältere Modelle sollen betroffen sein. "Nur für die Verwendung mit Patronen mit HP Originalchip vorgesehen. Patronen, die einen Nicht-HP-Chip verwenden, funktionieren möglicherweise nicht, und diejenigen, die heute funktionieren, funktionieren möglicherweise in Zukunft nicht mehr", schreibt der Hersteller in dem Forum. Nutzer sollten sich also nicht wundern, wenn ihr HP-Drucker plötzlich nicht mehr funktioniert wie erwartet.
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Beispielhaft zitiert man die Meldung eines Reddit-Nutzers, wonach ein Firmware-Update dazu führte, dass der Drucker schlicht die weitere Arbeit verweigerte, bis eine HP-Tintenpatrone eingesetzt wurde. "Nachdem ich mich mit HP in Verbindung gesetzt habe, teilte man mir mit, dass dies auf das jüngste 'Update' aller Drucker zurückzuführen sei", hieß es da.
Es bleibt unsicher
Es ist unklar, wann HP Updates für welche Druckermodelle herausgegeben hat, die zu den neuen Schwierigkeiten führen. Aber an verschiedenen Stellen im Netz finden sich auch schon Kundenbeschwerden aus dem letzten Jahr, in denen sich Nutzer darüber beklagen, dass ihr Drucker nach einem Update nicht mehr mit Tintenpatronen anderer Hersteller funktioniert. Einige verwiesen auf Drittanbieter-Marken, auf die sie sich seit Jahren verlassen hatten.In den Support-Threads der HP-Community finden sich Beschwerden über den OfficeJet 7740 und den OfficeJet Pro 6970. Aber auch einige ältere Modelle sollen betroffen sein. "Nur für die Verwendung mit Patronen mit HP Originalchip vorgesehen. Patronen, die einen Nicht-HP-Chip verwenden, funktionieren möglicherweise nicht, und diejenigen, die heute funktionieren, funktionieren möglicherweise in Zukunft nicht mehr", schreibt der Hersteller in dem Forum. Nutzer sollten sich also nicht wundern, wenn ihr HP-Drucker plötzlich nicht mehr funktioniert wie erwartet.
Zusammenfassung
- HP verhindert Nutzung von Drittanbieter-Patronen.
- Firmware-Updates verhindern Nutzung nicht-HP-Patronen.
- Vermehrte Kundenbeschwerden seit letztem Jahr.
- Betroffen sind OfficeJet 7740, OfficeJet Pro 6970 und ältere Modelle.
- HP warnt Nutzer vor Nicht-Funktionieren von Drittanbieter-Patronen.
- HP-Geschäft mit teuren Patronen lohnt sich mehr als Strafen.
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