Telekom RDK-B-Software: zunächst für neue Router, später als Update
Die Telekom hat vor ein paar Tagen bestätigt, dass sie nach einem Pilotversuch jetzt ein "RDK-basiertes Routerkonzept" umsetzen wollen. RDK steht für die Open-Source-Initiative Reference Design Kit und soll in Zukunft die Software von der Hardware entkoppeln.
Im Rahmen des Mobile World Congress hatte die Telekom bereits bestätigt, dass sie an einer neuen Router-Software auf Basis des Reference Design Kits arbeitet.
Bislang stammt die Router-Software vom Hardware-Hersteller, also zum Beispiel von ZTE, Huawei und Co. Mithilfe des RDK-basierten Konzepts will die Telekom nun unternehmenseigene Softwareupdates ohne Umwege über Hersteller anbieten und so schneller und sicherer werden.
Hardware und Software werden getrennt
Die Telekom geht laut eigenen Angaben damit nun einen völlig neuen Weg für LTE, DSL und Glasfaser: "In den USA profitieren schon über 50 Millionen Kabel-Kund*innen von Sicherheit und Neuerungen in schnellen Zyklen, ermöglicht durch die RDK Open Source Community. Bislang begrenzte sich dieses Ökosystem auf Kabelnetze", heißt es in der Erklärung der Telekom.
In Deutschland wird noch nicht direkt mit den Kunden getestet. Die Planungen sehen vor, die neue RDK-B-Software zunächst als Bestandteil neuer Router einzuführen. Später - Details zu dem Zeitplan gibt es noch nicht - werden dann auch Bestandskunden mit ihren Routern die neue Software per Update bekommen können.
Bislang stammt die Router-Software vom Hardware-Hersteller, also zum Beispiel von ZTE, Huawei und Co. Mithilfe des RDK-basierten Konzepts will die Telekom nun unternehmenseigene Softwareupdates ohne Umwege über Hersteller anbieten und so schneller und sicherer werden.
Hardware und Software werden getrennt
Die Telekom geht laut eigenen Angaben damit nun einen völlig neuen Weg für LTE, DSL und Glasfaser: "In den USA profitieren schon über 50 Millionen Kabel-Kund*innen von Sicherheit und Neuerungen in schnellen Zyklen, ermöglicht durch die RDK Open Source Community. Bislang begrenzte sich dieses Ökosystem auf Kabelnetze", heißt es in der Erklärung der Telekom.
Erste Anpassungen laufen
Der Telekom kommt nun als großer Anbieter von Glasfaser- und DSL-Internet ins Spiel. Das Telekom-Team arbeitet mit der Community an der Entwicklung von Kernfunktionen wie Sicherheit oder Telefonie zusammen und passt zunächst einmal die Software für Glasfaser und DSL an. Jeder in der RDK-Community hat dann Zugriff auf die getestete Software, also auch Wettbewerber. In Polen hat die Telekom in einem Pilotversuch bereits einen 5G-Router mit einer RDK-basierten Router-Software gestartet.In Deutschland wird noch nicht direkt mit den Kunden getestet. Die Planungen sehen vor, die neue RDK-B-Software zunächst als Bestandteil neuer Router einzuführen. Später - Details zu dem Zeitplan gibt es noch nicht - werden dann auch Bestandskunden mit ihren Routern die neue Software per Update bekommen können.
Zusammenfassung
- Telekom setzt neues RDK-basiertes Routerkonzept um
- RDK steht für Open-Source-Initiative Reference Design Kit
- Softwareupdates werden schneller und sicherer
- Telekom arbeitet mit RDK-Community an Entwicklung von Kernfunktionen
- Pilotversuch bereits in Polen gestartet
- Neue Software zunächst als Bestandteil neuer Router
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