Große Pläne für Quest 3: Doppelte Power, deutlich leichter, etwas teurer

Für Facebook ist der Erfolg von Virtual Reality überlebenswichtig. Das Unternehmen steckt Milliarden in die Entwicklung, die Abteilung verliert Unsummen. Das zentrale Produkt ist das Quest-Headset. Der Druck ist also groß, mit Quest 3 Fortschritte zu machen. Jetzt gibt es Details.
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Facebooks Quest 3 Headset: Details zur Hardware

Mark Zuckerberg betont immer wieder, dass die Investitionen in VR und AR eine Wette auf die Zukunft der nächsten großen Computing-Plattform ist. Mit der Quest 2 hatte Facebook mit einer aggressiven Preispolitik den Sprung zum meistgenutzten Headset geschafft, im Jahr 2022 konnte man die Marke von 10 Millionen Quest-Besitzern knacken - was natürlich noch nichts über die Nutzung aussagt. Mittlerweile will man insgesamt 20 Millionen Headsets verkauft haben. Wie es jetzt weitergeht? Das verriet das Unternehmen jüngst in einer Präsentation an seine Mitarbeiter, von der The Verge berichtet.


Wie die Angestellten der Meta-Abteilung Reality Labs am Dienstag bei einer Roadmap-Präsentation erfuhren, wird das Quest 3 Headset, wichtigstes Produkt für die weite Verbreitung, Ende des Jahres auf den Markt kommen. Leaks hatten den Release schon angedeutet und auch das Unternehmen selbst hatte diesen nach der Präsentation der teureren Business-Lösung Quest Pro in Aussicht gestellt. Nun nennt man zum ersten Mal auch Details zur Hardware.

In Bezug auf die Leistung wollen die Entwickler "mindestens eine Verdopplung erreichen". Das ist besonders im Hinblick auf eine andere Aussage durchaus erstaunlich: Quest 3 soll trotz dieser Leistungssteigerung "zweimal dünner sein" als das Vorgängermodell. Hier darf man wohl davon ausgehen, dass das Unternehmen diesen Fortschritt auch wegen neuer Linsen erreicht, die es überhaupt erst erlauben, den Aufbau so stark zu verkleinern.

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Das wird teurer

All diese Anpassungen haben aber auch einen Preis - im wahrsten Sinne des Wortes. Facebook wird die Quest 3 mit einer "leicht höheren" Preisempfehlung auf den Markt bringen als den Vorgänger. Der war für 400 US-Dollar auf dem Markt gestartet. Genau dieser noch etwas höhere Preis ist nach Ansicht von Mark Rabkin, Vizepräsident des Unternehmens für VR, aber eine der größten Herausforderungen: "Wir müssen den Leuten beweisen, dass all diese Leistung, all diese neuen Funktionen es wert sind."

Zusammenfassung
  • Facebook investiert Milliarden in VR und AR.
  • Quest 3 soll doppelte Leistung und zweimal dünner als Vorgänger sein.
  • Mark Zuckerberg betont, Investitionen seien "Wette auf die Zukunft".
  • Quest 2 erzielte bisher 20 Mio. Verkäufe.
  • Quest 3 soll leicht höhere Preisempfehlung als Vorgänger haben.
  • "Wir müssen beweisen, dass Leistung und Funktionen es wert sind".

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