Apple: Nicht-invasive Blutzucker-Messung nach Vision von Steve Jobs
Apple will Diabetikern und anderen Menschen, die "auf den Zucker achten" müssen, das Leben offenbar leichter machen. Schon seit Zeiten von Steve Jobs arbeitet der Konzern angeblich daran, eine Methode zur nicht invasiven Blutzucker-Messung zu entwickeln. Jetzt stehen die Zeichen gut für eine Markteinführung.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf seine üblicherweise gut informierten Quellen aus dem direkten Umfeld von Apple berichtet, kommt man bei dem US-Computerkonzern dem Ziel näher, einen nicht invasiven Glukose-Monitor in die Apple Watch zu integrieren. Das Projekt läuft unter dem internen Codenamen "E5" und soll ein "Moonshot" sein, also ein experimentelles Vorhaben.
Kürzlich soll Apple interne Meilensteine erreicht haben, sodass mittlerweile die Aussichten für eine tatsächliche Einführung deutlich besser geworden sind. Noch seien zwar "Jahre an Arbeit" nötig, doch letztlich könnte Apple mit dem Projekt eine milliardenschwere Industrie aufwirbeln und seine Stellung als führenden Anbieter von Gesundheitsprodukten etablieren.
Das reflektierte Licht wird dann verwendet, um die Glukose-Konzentration zu ermitteln, woraus mithilfe spezieller Algorithmen dann die Konzentration im Blut berechnet wird, heißt es. Das Vorhaben wird von hunderten Entwicklern verfolgt, die Teil der sogenannten "Exploration Design Group" (XDG) sind, einer bisher unbekannten Abteilung innerhalb von Apple.
Innerhalb der letzten 12 Jahre, die das Projekt schon in Arbeit sein soll, hat Apple mittlerweile angeblich das Stadium des sogenannten Proof of Concept erreicht. Man geht deshalb davon aus, dass der Ansatz tatsächlich umsetzbar ist, aber für einen kommerziellen Einsatz noch eine Verkleinerung der nötigen Technologien erfolgen muss.
Vor einiger Zeit seien die für nicht invasive Blutzucker-Messung verwendeten Gerätschaften noch eine auf einem Tisch zu platzierende Maschine gewesen. Mittlerweile habe Apple einen Prototyp in der Größe eines iPhones entwickelt, der um den Bizeps eines Menschen geschnallt werden kann. Die Produktion der für das System nötigen Chips übernimmt der weltgrößte Vertragsfertiger für Chips TSMC. Wann und in welcher Form Apple seine Technologie für einen nicht invasiven Glukose-Monitor in kommerziellen Produkten verwenden will, ist noch vollkommen unklar.
Siehe auch:
Kürzlich soll Apple interne Meilensteine erreicht haben, sodass mittlerweile die Aussichten für eine tatsächliche Einführung deutlich besser geworden sind. Noch seien zwar "Jahre an Arbeit" nötig, doch letztlich könnte Apple mit dem Projekt eine milliardenschwere Industrie aufwirbeln und seine Stellung als führenden Anbieter von Gesundheitsprodukten etablieren.
Apple will Blutzucker mit Silizium-Photonik ermitteln
Mit einem drahtlos und vor allem nicht invasiven Glukose-Monitor in der Apple Watch würde Apple dem Bericht zufolge Millionen Menschen ansprechen können. Dazu setzt man auf die sogenannte Silizium-Photonik und versucht mittels der sogenannten optischen Absorptionsspektroskopie das Blut der Nutzer zu untersuchen. Dabei werden Laser verwendet, um mit Licht einer bestimmten Wellenlänge einen Bereich in der Haut zu durchdringen, in dem Substanzen enthalten sind, die aus den Kapillaren der Haut austreten und von Glukose absorbiert werden können.Das reflektierte Licht wird dann verwendet, um die Glukose-Konzentration zu ermitteln, woraus mithilfe spezieller Algorithmen dann die Konzentration im Blut berechnet wird, heißt es. Das Vorhaben wird von hunderten Entwicklern verfolgt, die Teil der sogenannten "Exploration Design Group" (XDG) sind, einer bisher unbekannten Abteilung innerhalb von Apple.
Innerhalb der letzten 12 Jahre, die das Projekt schon in Arbeit sein soll, hat Apple mittlerweile angeblich das Stadium des sogenannten Proof of Concept erreicht. Man geht deshalb davon aus, dass der Ansatz tatsächlich umsetzbar ist, aber für einen kommerziellen Einsatz noch eine Verkleinerung der nötigen Technologien erfolgen muss.
Vor einiger Zeit seien die für nicht invasive Blutzucker-Messung verwendeten Gerätschaften noch eine auf einem Tisch zu platzierende Maschine gewesen. Mittlerweile habe Apple einen Prototyp in der Größe eines iPhones entwickelt, der um den Bizeps eines Menschen geschnallt werden kann. Die Produktion der für das System nötigen Chips übernimmt der weltgrößte Vertragsfertiger für Chips TSMC. Wann und in welcher Form Apple seine Technologie für einen nicht invasiven Glukose-Monitor in kommerziellen Produkten verwenden will, ist noch vollkommen unklar.
Zusammenfassung
- Apple entwickelt seit 12 Jahren nicht invasiven Glukose-Monitor
- Der Konzern erreichte kürzlich interne Meilensteine.
- Laser und optische Absorptionsspektroskopie.
- Apple entwickelte einen Prototyp in der Größe eines iPhones.
- TSMC produziert die Chips für das System.
- Wann Apple die Technologie einsetzen wird, ist noch unklar.
Siehe auch:
- Apple iPhone 15 Prototyp auf Fotos: USB-Typ-C und ein Loch im Display
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