Erste Preview ist da: Android 14 wird Installation alter Apps unterbinden

Android 14 wird jetzt zur Realität. Google hat die erste Preview auf die kommende Version seiner Mobile-Plattform veröffentlicht, die im kommenden Herbst offiziell starten wird. Die meisten neuen Features hält man dabei allerdings noch unter Verschluss.
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Die meisten Neuerungen wird Google erst auf seiner Entwickler-Konferenz Google I/O im Mai präsentieren. Allerdings heißt das nicht, dass es in der ersten Preview gar nichts zu sehen gäbe, wie ein Bericht von Ars Technica zeigt. Und auch die kommenden Vorschau-Versionen, die ab jetzt monatlich erscheinen sollen, dürften bereits einiges zeigen.

Die wichtigste, bereits sichtbare Neuerung: Android 14 wird die Installation zu stark veralteter Apps blockieren. Bisher hält die Abwärtskompatibilität diese Anwendungen am Laufen, doch eigentlich entwickelt sich die Plattform mit ihren APIs, Services und Sicherheits-Features immer weiter und alte Software wird irgendwann zu einem immer größeren Problem.


Nur wenige normale Nutzer betroffen

Bisher kann eine App beispielsweise erklären, dass sie für Android 12 entwickelt wurde und bekommt dann automatisch die älteren System-Features zugewiesen. Das ist bei normalen Anwendungen praktisch, bedeutet aber auch, dass Malware-Apps sich nicht mit den neuesten, sondern mit veralteten Sicherheitsstandards auseinandersetzen müssen und so vergleichsweise einfach Wirkung entfalten können.

Mit Android 14 wird dieses Malware-Schlupfloch zum ersten Mal geschlossen, indem die Installation alter Apps einfach abgelehnt wird. Der Grenzwert ist allerdings großzügig bemessen und sollte kaum einem Nutzer Probleme bereiten. Denn weiterhin zugelassen sind Apps, die für Android 6 oder höher entwickelt wurden. Diese Version wurde ausgewählt, weil damals Laufzeitberechtigungen eingeführt wurden, mit denen man viele Angriffspunkte aus dem Weg räumte. Aus diesem Grund "verwenden viele Malware-Apps eine targetSdkVersion von Android 5.1, um dem 2015 mit Android 6.0 eingeführten Modell für Laufzeitberechtigungen zu entgehen", so Google.

Selbst Android 6-Apps dürften dabei nur noch weniger Nutzer zu sehen bekommen, die solche Anwendungen per Sideload auf ihr System holen. Im Play-Store sind heute überhaupt keine so lange ungepflegten Apps mehr zu finden. Aktuell neu eingereichte Softwares oder Updates müssen mindestens Android 12 unterstützen.

Zusammenfassung
  • Google veröffentlicht erste Preview von Android 14.
  • Neuerungen werden erst auf Google I/O im Mai präsentiert.
  • Installation veralteter Apps abgelehnt, Grenze bei Android 6.
  • Malware-Apps können dank Laufzeitberechtigungen ausgeschlossen werden.
  • Play-Store: Neue Apps/Updates müssen mind. Android 12 unterstützen.

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