Netflix-Chef überzeugt: "Wir haben noch nie eine gute Serie abgesetzt"
Bei Netflix ist man ganz offiziell der Meinung, dass bisher noch keine Sendung aus dem Angebot geflogen ist, die es nicht auch verdient hat. Dies behaupten jedenfalls die beiden neuen Chefs des weltweit größten Streaming-Anbieters, die erst seit Kurzem im Amt sind.
Nachdem mit Reed Hastings einer der Mitgründer von Netflix den Posten als Co-Chef des Unternehmens geräumt hat, treten an seine Stelle nun Ted Sarandos und Greg Peters, die jetzt ebenfalls als Co-CEOs die Leitung des Konzerns übernehmen. Sarandos ist vor allem für den Kontakt zu den diversen Produktionsfirmen in Hollywood zuständig, während Peters primär das Geschäft mit Werbung und Produkten leitet.
"Wir haben nie eine erfolgreiche Show abgesetzt", so Sarandos. Viele der inzwischen gestrichenen Shows seien zwar "gut gemeint", würden jedoch nur ein winziges Publikum ansprechen, dafür aber ein sehr großes Budget benötigen. Es sei aber wichtig, dass ein kleines Publikum auch nur mit einem kleinen Budget angesprochen werde, während ein großes Publikum auch mit einem großen Budget bedient werde. Wer diese Grundregel sinnvoll umsetzen könne, könne dies auch ewig fortführen, sagte Sarandos.
Der Manager machte im weiteren Verlauf des Interviews auch deutlich, dass man sich bei Netflix darauf konzentriert, möglichst viel Umsatz aus den verfügbaren Inhalten zu erzielen. So wurde er von Bloomberg auch gefragt, ob es nicht auch viele Shows und Filme gebe, die von Netflix produziert wurden und nicht viele Zuschauer haben, oder zumindest viele Zuschauer haben, aber nicht dazu beitragen, dass neue Zuschauer dazukommen oder bestehende Kunden gehalten werden. "Darin steckt nicht viel Umsatz", kommentierte Sarandos lapidar. In solchen Fällen dürften die betroffenen Shows und Filme also ebenfalls keine sichere Zukunft haben.
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Schwerpunkt liegt bei Sarandos eindeutig auf Profitabilität
Tatsächlich ist Sarandos schon lange einer der Co-Chefs des Unternehmens. Zusammen mit Hastings und Peters will man nun vorläufig gemeinsam entscheiden, wie es mit Netflix weitergeht. Weil sich die Firma konstant weiterentwickelt, gibt es immer wieder Kritik, wenn bestimmte Shows oder Serien einfach nicht mehr fortgeführt werden. Für die Chefs von Netflix gibt es aber gute Gründe, wie sie im Gespräch mit dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg deutlich machten."Wir haben nie eine erfolgreiche Show abgesetzt", so Sarandos. Viele der inzwischen gestrichenen Shows seien zwar "gut gemeint", würden jedoch nur ein winziges Publikum ansprechen, dafür aber ein sehr großes Budget benötigen. Es sei aber wichtig, dass ein kleines Publikum auch nur mit einem kleinen Budget angesprochen werde, während ein großes Publikum auch mit einem großen Budget bedient werde. Wer diese Grundregel sinnvoll umsetzen könne, könne dies auch ewig fortführen, sagte Sarandos.
Der Manager machte im weiteren Verlauf des Interviews auch deutlich, dass man sich bei Netflix darauf konzentriert, möglichst viel Umsatz aus den verfügbaren Inhalten zu erzielen. So wurde er von Bloomberg auch gefragt, ob es nicht auch viele Shows und Filme gebe, die von Netflix produziert wurden und nicht viele Zuschauer haben, oder zumindest viele Zuschauer haben, aber nicht dazu beitragen, dass neue Zuschauer dazukommen oder bestehende Kunden gehalten werden. "Darin steckt nicht viel Umsatz", kommentierte Sarandos lapidar. In solchen Fällen dürften die betroffenen Shows und Filme also ebenfalls keine sichere Zukunft haben.
Zusammenfassung
- Netflix: Bisher noch keine erfolgreiche Serie abgesetzt
- Neue Chefs: Sarandos (Kontakt zu Produktionsfirmen) & Peters (Werbung & Produkte)
- Umsatz: Inhalte sollen möglichst viel Umsatz erzielen
- Kritik: Shows & Serien werden gestrichen, gute Gründe dafür
- Grundregel: Kleines Publikum, kleines Budget, großes Publikum, großes Budget
- Sarandos: Shows & Filme ohne Umsatz haben keine sichere Zukunft
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