Sanktionen: Intel liefert wieder Treiber-Updates an Russland aus
Nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hatte Intel seine Aktivitäten in Russland vollständig eingestellt. Nun erhalten russische Bürger erneut die Option, Software von Intel herunterzuladen. Der Download muss allerdings über ein bestimmtes Tool erfolgen.
Einige Länder und Staatenverbünde wie die Vereinigten Staaten sowie die Europäische Union haben aufgrund des Ukraine-Kriegs ein Handelsembargo gegen Russland eingeführt. Um die Regelungen umzusetzen, hat Intel russische IP-Adressen vom Zugriff auf seine Dienste ausgeschlossen. Seit dem 25. Februar 2022 können Nutzer in Russland keine neuen Treiber des Chip-Herstellers mehr beziehen. Diese Praxis wurde kritisiert, da Intel eine Gewährleistungspflicht gegenüber Bestandskunden habe.
Vor wenigen Tagen hat das russische Magazin CNews auf das Download-Portal von Intel zugreifen können, ohne seine IP-Adresse mithilfe einer VPN-Verbindung zu ändern. Die Seite musste allerdings über Suchmaschinen wie Yandex oder Google aufgerufen werden, da die Hauptseite des US-Konzerns russische Nutzer weiterhin blockt. Um Treiber-Updates installieren zu können, muss das automatische Download-Tool des Herstellers verwendet werden. Der Treiber- und Support-Assistent kann hingegen nicht genutzt werden, da russische IP-Adressen von der Registrierung ausgeschlossen sind.
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Vor wenigen Tagen hat das russische Magazin CNews auf das Download-Portal von Intel zugreifen können, ohne seine IP-Adresse mithilfe einer VPN-Verbindung zu ändern. Die Seite musste allerdings über Suchmaschinen wie Yandex oder Google aufgerufen werden, da die Hauptseite des US-Konzerns russische Nutzer weiterhin blockt. Um Treiber-Updates installieren zu können, muss das automatische Download-Tool des Herstellers verwendet werden. Der Treiber- und Support-Assistent kann hingegen nicht genutzt werden, da russische IP-Adressen von der Registrierung ausgeschlossen sind.
Windows 11-Updates sollen wieder verfügbar sein
Neben Intel soll auch Microsoft wieder Software nach Russland ausliefern. Einem Bericht von Tom's Hardware zufolge haben PC-Besitzer in Russland nun die Möglichkeit, Updates für Windows 11 zu installieren. Die Redmonder betonen, dass neue Produkte und Dienste in dem Land weiterhin nicht verfügbar sind. Damit berücksichtigt das Unternehmen alle Sanktionen, die von der EU, Großbritannien und den USA gegen Russland erlassen wurden.Siehe auch:
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