Erste Preissenkungen: Bei Ladestationen entsteht jetzt ein Wettbewerb
Lange bauten die Betreiber von Ladesäulen für Elektroautos quasi in einen offenen Markt hinein. Preise ließen sich nahezu beliebig festlegen. Das scheint nun aber vorbei zu sein, wie erste Tarifsenkungen aufgrund des Wettbewerbs nun zeigen.
"Preisänderung heute um Mitternacht", bekamen Tesla-Fahrer am Montag angezeigt, wenn sie auf dem Navigations-Display verschiedene Supercharger-Standorte anwählten. Hier dürften einige bereits befürchtet haben, dass der Anbieter nach zwei Erhöhungen im Dezember nun noch einmal zuschlagen will. Doch das Gegenteil war der Fall: Dienstag bekam man die Kilowattstunde dann deutlich günstiger, wie aus einem Bericht des Magazins TeslaMag hervorgeht.
Nach den Preiserhöhungen im Dezember kostete die Kilowattstunde an einem der als Supercharger bezeichneten Ladepunkte bis zu 70 Cent. Eine allgemeine Aussage lässt sich hier nicht treffen, da insbesondere die Preise im Abo und für Fahrer von Tesla-Elektroautos auch innerhalb eines Landes schwanken können. Relativ einheitlich sind hingegen die Preise für Fahrer von Fremdmarken, denen Tesla in Deutschland bisher rund 20 Stationen geöffnet hat.
Einer der Gründe für die deutliche Preissenkung dürfte in der Entwicklung des Marktes zu finden sein. Die Dichte des Netzes an Ladepunkten ist zwar noch immer relativ gering, nahm in den vergangenen Monaten aber doch deutlich zu. So entsteht zunehmend ein Wettbewerb zwischen den Betreibern. Tesla wird nach den letzten Preissteigerungen wohl Kunden verloren haben, die dann lieber etwas langsamer tankten oder gar weiter zum nächsten Ladepunkt des örtlichen Stromversorgers oder anderen fuhren. Mit weiter steigender Verbreitung öffentlicher Ladesäulen dürfte es häufiger vorkommen, dass die Anbieter sich Preiskämpfe liefern.
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Nach den Preiserhöhungen im Dezember kostete die Kilowattstunde an einem der als Supercharger bezeichneten Ladepunkte bis zu 70 Cent. Eine allgemeine Aussage lässt sich hier nicht treffen, da insbesondere die Preise im Abo und für Fahrer von Tesla-Elektroautos auch innerhalb eines Landes schwanken können. Relativ einheitlich sind hingegen die Preise für Fahrer von Fremdmarken, denen Tesla in Deutschland bisher rund 20 Stationen geöffnet hat.
Tesla ordnet sich unten ein
Die Fremdnutzer bezahlen inzwischen nur noch 47 Cent pro Kilowattstunde in der Nebenzeit sowie 52 Cent in der Hauptzeit. Es dürfte nicht passieren, dass Tesla-Fahrer hier mehr zahlen, insofern werden auch für die Konzernkunden die Preise ein gutes Stück gesunken sein. Tesla ist damit aktuell sogar einer der günstigeren Anbieter von Unterwegs-Ladestrom.Einer der Gründe für die deutliche Preissenkung dürfte in der Entwicklung des Marktes zu finden sein. Die Dichte des Netzes an Ladepunkten ist zwar noch immer relativ gering, nahm in den vergangenen Monaten aber doch deutlich zu. So entsteht zunehmend ein Wettbewerb zwischen den Betreibern. Tesla wird nach den letzten Preissteigerungen wohl Kunden verloren haben, die dann lieber etwas langsamer tankten oder gar weiter zum nächsten Ladepunkt des örtlichen Stromversorgers oder anderen fuhren. Mit weiter steigender Verbreitung öffentlicher Ladesäulen dürfte es häufiger vorkommen, dass die Anbieter sich Preiskämpfe liefern.
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