Basis-Abo versteckt: Netflix drängt Nutzern Tarif mit Werbung auf
Nachdem Netflix' neuer Werbetarif schon einen Monat nach seinem Start von Experten als Reinfall deklariert wurde, drängt man neuen Kunden das "Basis-Abo mit Werbung" geradezu auf. Und das mit einem simplen Trick: Der Streaming-Dienst versteckt die werbefreie Alternative.
Neukunden, die sich erstmals für ein Netflix-Abo registrieren, sind derzeit verzweifelt auf der Suche nach dem klassischen Basis-Tarif für monatlich 7,99 Euro. Folgt man den ersten Schritten hin zur Anmeldung, wird neben dem Standard-Tarif (12,99 Euro) und der Premium-Option (17,99 Euro) lediglich das neue Basis-Abo mit Werbung für 4,99 Euro pro Monat vorgeschlagen. Doch der günstigste werbefreie Tarif des Streaming-Dienstes wurde nicht etwa vom Werbeabo ersetzt, Netflix hat diesen nur gekonnt versteckt.
Die komplette Tarifauswahl erhält man erst nach einem Klick auf diesen Link
Eine Grauzone, die sich das Unternehmen scheinbar zunutze macht und die alles andere als transparent erscheint. Abseits der Werbung unterscheiden sich die Basis-Abos auch in der Unterstützung diverser Streaming-Geräte (z.B. Apple TV) und der Möglichkeit, Filme und Serien auf den lokalen Speicher, zum Beispiel auf Smartphones oder Tablets, herunterzuladen. Beide Tarife übertragen Streams nur im niedrig auflösenden 720p-Format. Eine Auflösung in FullHD (1080p) oder gar 4K+HDR ist den Standard- und Premium-Abos vorbehalten.
Siehe auch:
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Lieber ganz genau hinschauen ...
Erst, wer den (immerhin) gut sichtbaren Hinweistext zur begrenzten Anzahl von Filmen und Serien innerhalb des Basis-Abos mit Werbung liest, stößt eine Zeile später auf den Punkt: "Sie wollen mehr Optionen? Alle Abos anzeigen." Nach einem Klick auf diesen Link wird die komplette Tarifstruktur inklusive des Basis-Abos ohne Werbung offenbart. Somit drängt Netflix Neukunden in das strauchelnde werbefinanzierte Abo oder gar in einen ungewollt teureren, wenngleich auch zeitgemäßeren Tarif.Eine Grauzone, die sich das Unternehmen scheinbar zunutze macht und die alles andere als transparent erscheint. Abseits der Werbung unterscheiden sich die Basis-Abos auch in der Unterstützung diverser Streaming-Geräte (z.B. Apple TV) und der Möglichkeit, Filme und Serien auf den lokalen Speicher, zum Beispiel auf Smartphones oder Tablets, herunterzuladen. Beide Tarife übertragen Streams nur im niedrig auflösenden 720p-Format. Eine Auflösung in FullHD (1080p) oder gar 4K+HDR ist den Standard- und Premium-Abos vorbehalten.
Siehe auch:
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- Neu auf Netflix: Das sind die neuen Filme und Serien im Januar 2023
- Netflix: Werbeabo floppt laut Marktforschern, Streamingriese dementiert
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