E-Bike-Akkus werden für Großstadt-Feuerwehren wachsendes Problem
Während defekte Smartphone-Akkus, die sich entzünden, immer wieder Aufmerksamkeit erregen, wird ein wesentlich größeres Problem kaum wahrgenommen: Die Batterien der häufiger werdenden E-Bikes und E-Scooter richten zunehmend größere Schäden an.
So berichtet das NPR, dass allein die Feuerwehren in New York City inzwischen durchschnittlich viermal pro Woche ausrücken müssen, um sich um die Folgen eines solchen Vorfalls zu kümmern. Manchmal geschieht dies auf der Straße, aber häufiger, wenn der Besitzer den Lithium-Ionen-Akku auflädt: Ein falsches oder schlechtes Ladegerät schaltet sich dann beispielsweise nicht automatisch ab, wenn der Akku voll geladen ist, und erhitzt diesen immer weiter.
"Wenn diese Fahrräder versagen, gehen sie wie eine Lötlampe kaputt", sagt Dan Flynn, der oberste Brandinspektor der New Yorker Feuerwehr. "Wir haben Vorfälle erlebt, bei denen die Leute sie als explosiv beschrieben haben - Vorfälle, bei denen sie tatsächlich so viel Energie haben, dass sie tatsächlich Wände zwischen Räumen und Wohnungen zum Einsturz bringen."
Einen wesentlichen Anteil an der massiven Steigerung haben dabei die E-Bikes der Essens-Lieferdienste. "Die Fahrräder werden oft stark beansprucht und sind den Elementen ausgesetzt", sagte Flynn. "Sie sind nicht wirklich für unsere Straßen gemacht. Und die Fahrer müssen hier in der Regel ihr eigenes Fahrrad stellen. Bei ihren vergleichsweise geringen Verdiensten greifen sie dann bei einem notwendigen Austausch lieber zu einem überholten Akku als zu einem teureren neuen Speicher, was das Risiko weiter erhöht. Manche Fahrer besitzen auch zwei E-Bikes, um bei einem Defekt nicht die Schicht zu verlieren - und laden dann manchmal mit dem falschen Ladegerät.
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"Wenn diese Fahrräder versagen, gehen sie wie eine Lötlampe kaputt", sagt Dan Flynn, der oberste Brandinspektor der New Yorker Feuerwehr. "Wir haben Vorfälle erlebt, bei denen die Leute sie als explosiv beschrieben haben - Vorfälle, bei denen sie tatsächlich so viel Energie haben, dass sie tatsächlich Wände zwischen Räumen und Wohnungen zum Einsturz bringen."
Lieferdienste im Fokus
Die Zahl der Vorfälle nimmt rasant zu. Dem Bericht zufolge zählte die New Yorker Feuerwehr in diesem Jahr bereits 174 Einsätze aufgrund brennender Batterien von E-Bikes und E-Scootern. Im ganzen Jahr dürfte es daher darauf hinauslaufen, dass es doppelt so viele sein werden wie im vergangenen Jahr, als 104 Einsätze zu verzeichnen waren. Und es sind dann mehr als viermal so viele Vorfälle wie 2020, als die Feuerwehr 44 Mal ausrücken musste.Einen wesentlichen Anteil an der massiven Steigerung haben dabei die E-Bikes der Essens-Lieferdienste. "Die Fahrräder werden oft stark beansprucht und sind den Elementen ausgesetzt", sagte Flynn. "Sie sind nicht wirklich für unsere Straßen gemacht. Und die Fahrer müssen hier in der Regel ihr eigenes Fahrrad stellen. Bei ihren vergleichsweise geringen Verdiensten greifen sie dann bei einem notwendigen Austausch lieber zu einem überholten Akku als zu einem teureren neuen Speicher, was das Risiko weiter erhöht. Manche Fahrer besitzen auch zwei E-Bikes, um bei einem Defekt nicht die Schicht zu verlieren - und laden dann manchmal mit dem falschen Ladegerät.
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