Netflix macht bald Ernst:
Zusätzliche Gebühren bei Account-Sharing
Nach diversen Testphasen wird Netflix im kommenden Jahr aktiv gegen Account-Sharing vorgehen und viele Nutzer mit weiteren Gebühren belasten. Bis zu drei Euro extra könnten pro Haushalt fällig werden, sollte man sich den Zugang zu Filmen und Serien weiter teilen wollen.
Die Einführung zusätzlicher kostenpflichtiger Nutzer und Haushalte in Chile, Costa Rica, Peru, Argentinien und der Dominikanischen Republik haben Netflix scheinbar zu einem "durchdachten Ansatz" verholfen, um die Nutzung gemeinsamer Konten in Zukunft zu monetarisieren und somit mehr Geld in die eigenen Kassen spülen zu können. Anlässlich der Verkündung aktueller Finanzzahlen geht der Streaming-Dienst zumindest oberflächlich auf die anstehenden Neuerungen ein.
Große Hoffnung setzt das Unternehmen auf die Option der Profilübertragung in einen günstigeren, werbefinanzierten Tarif. Dieser startet ab dem 3. November 2022 zu einem Preis von 4,99 Euro pro Monat auch in Deutschland, bietet allerdings lediglich das Streaming in einer 720p-Auflösung (HD) ohne Download-Option. Kunden müssen hier mit vier bis fünf Minuten Werbung pro Stunde rechnen. Werbeclips werden dabei vor und während des Streamings von Filmen und Serien eingeblendet.
Siehe auch:
Eigener Account mit Werbung für "Ausleiher" eine Option
Der Kampf gegen das Account-Sharing soll Anfang 2023 beginnen. Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest. "Ausleiher" haben dann die Möglichkeit, ihr Netflix-Profil entweder in ein neues, eigenständiges Konto zu übertragen oder sich als "Extra-Mitglied" bzw. Haushalt in einem Unterkonto des Hauptkontoinhabers mitfinanzieren zu lassen. Die Kosten dafür lagen während der Testphase bei 2,99 US-Dollar pro Haushalt. Ob Netflix an diesen festhalten wird, bleibt abzuwarten.Große Hoffnung setzt das Unternehmen auf die Option der Profilübertragung in einen günstigeren, werbefinanzierten Tarif. Dieser startet ab dem 3. November 2022 zu einem Preis von 4,99 Euro pro Monat auch in Deutschland, bietet allerdings lediglich das Streaming in einer 720p-Auflösung (HD) ohne Download-Option. Kunden müssen hier mit vier bis fünf Minuten Werbung pro Stunde rechnen. Werbeclips werden dabei vor und während des Streamings von Filmen und Serien eingeblendet.
Preiserhöhung in Europa
Zusätzlich zum Werbetarif und der Kampfansage gegen Account-Sharing steht eine Preiserhöhung der Netflix-Tarife im Raum. In Irland schlagen die Abonnements bereits mit 8,99 Euro (Basic), 14,99 Euro (Standard) und 20,99 Euro (Premium) zu Buche. Es ist davon auszugehen, dass sich zeitnah auch weitere europäische Länder inklusive Deutschland mit dieser Preisstaffelung anfreunden müssen. Ein Premium-Tarif mit 4K-Streaming und drei zusätzlich angebundenen Haushalten könnte so am Ende etwa 30 Euro kosten.Siehe auch:
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- Netflix mit Werbung startet für 4,99 Euro: Alle Details zum neuen Basis-Abo
- Ohne Werbung und In-Game-Käufe: Netflix gründet Spiele-Studio
- Netflix hat ein Problem: Ein Viertel der Kunden will demnächst weg
- Netflix: Übersicht der neuen Filme und Serien im Oktober 2022
Thema:
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