Neue Sanktionen wirken: kein China-Speicher in Apples neuen iPhones
Die US-Regierung hat jüngst ihre Exportregelungen für Hightech-Systeme zur Chipfertigung erneut verschärft. Dies zeigt jetzt erste Wirkung, denn Apple hat offenbar Pläne gestoppt, die die Verwendung von Speichermodulen eines chinesischen Herstellers vorsahen.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia berichtet, will Apple jetzt vorerst darauf verzichten, in bestimmten Produkten Speichermodule des chinesischen Herstellers Yangtze Memory Technologies (YMTC) zu verbauen. Hintergrund sind die in der letzten Woche von den US-Behörden verhängten neuen Exportbeschränkungen, die den Verkauf von fertigen Produkten und Anlagen nach China begrenzen, wenn diese mithilfe von US-Technologien entwickelt oder produziert wurden.
Angeblich war die Testung durch Apple schon vor Beginn der Massenfertigung der neuen iPhone-14-Modelle abgeschlossen, so eine der Quellen von Nikkei Asia. Apple wollte die Chips eigentlich zunächst nur in Geräten für den chinesischen Markt einsetzen, vor allem weil das Unternehmen dabei rund 20 Prozent niedrigere Preise zahlen würde. Der US-Konzern hatte dies auch vor einigen Tagen offiziell bestätigt.
Den Quellen zufolge wollte Apple eigentlich zum Großkunden von YMTC werden und bis zu 40 Prozent aller iPhones mit dem Speicher des chinesischen Staatsunternehmens ausrüsten. Weil YMTC von den US-Sanktionen auch direkt betroffen ist, könnte der Hersteller jetzt effektiv nicht mehr in der Lage sein, die von Apple erwarteten Chips weiterhin zu produzieren.
Die neuen US-Sanktionen betreffen ausdrücklich auch Speicherchips mit 128 Ebenen und mehr. Erst kurz vor dem Inkrafttreten der neuen Regelungen hatte eine Gruppe von Politikern massive Kritik an Apples Plänen geäußert und dem Unternehmen vorgeworfen, mit der Verwendung des Speichers eines chinesischen Herstellers die nationale Sicherheit der USA zu gefährden.
Siehe auch:
Speicher von YMTC war sogar schon von Apple für das iPhone zertifiziert
Apple hatte dem Bericht zufolge schon die Prüfung der Produkte von YMTC nach seinen rigorosen internen Anforderungen abgeschlossen und stand kurz davor, den Speicher des chinesischen Herstellers in ersten Geräten einzusetzen. Es ging darum, 3D-NAND-Flash-Speicher zu verbauen, der die aktuelle 128-Layer-Ebene nutzt. YMTC ist aktuell der einzige chinesische Chiphersteller, der derartigen Speicher liefern kann, auch wenn man damit noch immer ein oder zwei Generationen hinter Samsung oder Micron hängt.Angeblich war die Testung durch Apple schon vor Beginn der Massenfertigung der neuen iPhone-14-Modelle abgeschlossen, so eine der Quellen von Nikkei Asia. Apple wollte die Chips eigentlich zunächst nur in Geräten für den chinesischen Markt einsetzen, vor allem weil das Unternehmen dabei rund 20 Prozent niedrigere Preise zahlen würde. Der US-Konzern hatte dies auch vor einigen Tagen offiziell bestätigt.
Den Quellen zufolge wollte Apple eigentlich zum Großkunden von YMTC werden und bis zu 40 Prozent aller iPhones mit dem Speicher des chinesischen Staatsunternehmens ausrüsten. Weil YMTC von den US-Sanktionen auch direkt betroffen ist, könnte der Hersteller jetzt effektiv nicht mehr in der Lage sein, die von Apple erwarteten Chips weiterhin zu produzieren.
Die neuen US-Sanktionen betreffen ausdrücklich auch Speicherchips mit 128 Ebenen und mehr. Erst kurz vor dem Inkrafttreten der neuen Regelungen hatte eine Gruppe von Politikern massive Kritik an Apples Plänen geäußert und dem Unternehmen vorgeworfen, mit der Verwendung des Speichers eines chinesischen Herstellers die nationale Sicherheit der USA zu gefährden.
Siehe auch:
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