iPhone 14: Apple droht Ärger mit US-Politik wegen Speicher aus China
Eine Reihe von Politikern aus der Republikanischen Partei hat den US-Computerkonzern Apple davor gewarnt, Speichermodule eines bestimmten Herstellers im iPhone 14 und anderen Geräten zu nutzen. Sie sehen die "Nationale Sicherheit" in Gefahr und drohen mit Konsequenzen.
Laut einem Bericht der Financial Times könnte Apple Ärger mit der US-Politik bekommen, weil man offenbar mit einem chinesischen Zulieferer von Speicherprodukten zusammenarbeitet, um diese, wie die Erzeugnisse anderer Hersteller, im iPhone 14 und anderen Geräten zu verwenden. Konkret geht es zunächst um den Flash-Speicher der Smartphones der iPhone 14-Serie.
So warnte Marco Rubio, stellvertretender Vorsitzender des sogenannten Senate Intelligence Committee, zusammen mit einem weiteren hochrangigen Außenpolitiker seiner Partei davor, dass Apple mit seiner Zusammenarbeit mit dem chinesischen Speicherhersteller Yangtze Memory Technologies Co. (YMTC) Gefahr läuft, in das Visier der US-Behörden zu geraten.
Man könne nicht zulassen, dass Produkte von Firmen, die der Kommunistischen Partei Chinas gehören, in die Telekommunikationsnetze der USA und die iPhones von Millionen Amerikanern gelangen, so Rubio weiter. Tatsächlich war bisher gar nicht sicher, dass Apple tatsächlich mit YMTC zusammenarbeitet und in welchem Umfang.
YMTC ist der größte Hersteller von NAND-Flash-Speicher aus China und beliefert als solcher diverse Abnehmer, die ihre mit den Modulen des Unternehmens ausgerüsteten fertigen Produkte in alle Welt verkaufen. Das Unternehmen wird immer wieder wegen seiner Nähe zur chinesischen Regierung kritisiert und soll auch dem Militär nahestehen. Tatsächlich befindet sich YMTC in vollem Umfang in staatlichem Besitz.
YMTC soll unter anderem gegen US-Exportbeschränkungen verstoßen, indem das Unternehmen den chinesischen Smartphone- und Elektronikhersteller Huawei mit seinen Produkten versorgt. Huawei steht selbst ganz oben auf der Sanktionsliste der USA-Behörden - mit den bekannten Konsequenzen. Yangtze Memory soll nun auf Drängen diverser US-Politiker ebenfalls auf diese Liste gesetzt werden, die es amerikanischen Firmen untersagt, Produkte an bestimmte Firmen zu liefern, die mit Hilfe von US-Technologien entwickelt oder produziert wurden.
Weitere Neuigkeiten vom Apple Event:
So warnte Marco Rubio, stellvertretender Vorsitzender des sogenannten Senate Intelligence Committee, zusammen mit einem weiteren hochrangigen Außenpolitiker seiner Partei davor, dass Apple mit seiner Zusammenarbeit mit dem chinesischen Speicherhersteller Yangtze Memory Technologies Co. (YMTC) Gefahr läuft, in das Visier der US-Behörden zu geraten.
Republikaner warnen mit deutlichen Worten
Apple "spielt mit dem Feuer", so Rubio im Gespräch mit den Kollegen. Der Konzern wisse um die Sicherheitsrisiken, die durch die Verwendung von Speicher aus der Produktion von YMTC entstehen könnten. Sollte das Unternehmen die Kooperation, in deren Rahmen NAND-Flash-Speicher von dem chinesischen Hersteller geliefert wird, tatsächlich fortsetzen, wolle man für eine tiefgreifende Untersuchung sorgen - und das in einem Ausmaß, das Apple bisher noch nicht erlebt habe.Man könne nicht zulassen, dass Produkte von Firmen, die der Kommunistischen Partei Chinas gehören, in die Telekommunikationsnetze der USA und die iPhones von Millionen Amerikanern gelangen, so Rubio weiter. Tatsächlich war bisher gar nicht sicher, dass Apple tatsächlich mit YMTC zusammenarbeitet und in welchem Umfang.
Apple reagiert mit Beschwichtigungen
Aufgrund der Anfrage der Financial Times erklärte Apple jetzt aber, dass man bisher gar keine Speicherchips von YMTC in seinen Produkten einsetzt. Allerdings prüfte man eine Zusammenarbeit, bei der es um den Bezug von NAND-Flash-Modulen ging. Diese sollten dann aber ausschließlich in iPhones zum Einsatz kommen, die für den chinesischen Markt bestimmt sind, beteuerte Apple laut dem Bericht.YMTC ist der größte Hersteller von NAND-Flash-Speicher aus China und beliefert als solcher diverse Abnehmer, die ihre mit den Modulen des Unternehmens ausgerüsteten fertigen Produkte in alle Welt verkaufen. Das Unternehmen wird immer wieder wegen seiner Nähe zur chinesischen Regierung kritisiert und soll auch dem Militär nahestehen. Tatsächlich befindet sich YMTC in vollem Umfang in staatlichem Besitz.
YMTC soll unter anderem gegen US-Exportbeschränkungen verstoßen, indem das Unternehmen den chinesischen Smartphone- und Elektronikhersteller Huawei mit seinen Produkten versorgt. Huawei steht selbst ganz oben auf der Sanktionsliste der USA-Behörden - mit den bekannten Konsequenzen. Yangtze Memory soll nun auf Drängen diverser US-Politiker ebenfalls auf diese Liste gesetzt werden, die es amerikanischen Firmen untersagt, Produkte an bestimmte Firmen zu liefern, die mit Hilfe von US-Technologien entwickelt oder produziert wurden.
Weitere Neuigkeiten vom Apple Event:
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