Endgültige Entscheidung: Arecibo-Teleskop wird nicht neu aufgebaut
Das berühmte Arecibo-Radioteleskop, das vor zwei Jahren durch einen Einsturz weitgehend zerstört wurde, wird nicht wieder aufgebaut. Diese Entscheidung hat die National Science Foundation der USA, die die Anlage betrieb, jetzt endgültig getroffen.
Das Teleskop war regelrecht ikonisch: In eine Berglandschaft hatte man hier eine 305 Meter durchmessende Antennenschüssel eingearbeitet. Darüber hing an starken Stahlseilen im Brennpunkt des Spiegels eine 900 Tonnen schwere Plattform, die verschiedene Instrumente trug. Diese konnte ein Stück weit bewegt werden, um die Beobachtungsziele genauer ansteuern zu können.
Außerhalb der wissenschaftlichen Community wurde die Anlage unter anderem durch den Jodie-Foster-Film "Contact" und den James-Bond-Streifen "GoldenEye" bekannt. Während sie dort vor allem durch ihre Größe Eindruck machte, haben sich Wissenschaftler vor allem jahrzehntelang auf die Leistung verlassen können. Arecibo ermöglichte die Entdeckung zahlreicher Objekte im Universum.
Nach dem Einsturz
Doch alle Forschungen fanden ein jähes Ende, als im August 2020 ein Hilfskabel riss. Dieses schlug ein langes Loch in die Antenne und die darüber liegende Kuppel wurde beschädigt. Drei Monate später brach ein Hauptkabel, woraufhin der Betreiber im November 2020 ankündigte, das Teleskop zu schließen, da die Struktur zu instabil sei. Lange wurde nun darüber beraten, ob und in welcher Form die Anlage neu aufgebaut werden könnte.
Die wissenschaftliche Arbeit wird an dem Standort aber nicht enden. Die National Science Foundation wird hier in anderer Form ihrem Auftrag nachgehen, die Bildung und Forschung voranzubringen: Man wird dort ein neues Bildungszentrum aufbauen, das Programme und Partnerschaften in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik fördern soll.
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Außerhalb der wissenschaftlichen Community wurde die Anlage unter anderem durch den Jodie-Foster-Film "Contact" und den James-Bond-Streifen "GoldenEye" bekannt. Während sie dort vor allem durch ihre Größe Eindruck machte, haben sich Wissenschaftler vor allem jahrzehntelang auf die Leistung verlassen können. Arecibo ermöglichte die Entdeckung zahlreicher Objekte im Universum.
Nach dem Einsturz
Doch alle Forschungen fanden ein jähes Ende, als im August 2020 ein Hilfskabel riss. Dieses schlug ein langes Loch in die Antenne und die darüber liegende Kuppel wurde beschädigt. Drei Monate später brach ein Hauptkabel, woraufhin der Betreiber im November 2020 ankündigte, das Teleskop zu schließen, da die Struktur zu instabil sei. Lange wurde nun darüber beraten, ob und in welcher Form die Anlage neu aufgebaut werden könnte.
Bildung bleibt vor Ort
"Wir wissen, wie viel die Anlage für die Gemeinschaft bedeutet hat", sagte Sean Jones, stellvertretender Direktor der Direktion für mathematische und physikalische Wissenschaften bei der National Science Foundation, zum jetzt erfolgten Schließungsbeschluss. "Wenn Sie ein Radioastronom sind, haben Sie wahrscheinlich einige Zeit Ihrer Karriere in Arecibo verbracht."Die wissenschaftliche Arbeit wird an dem Standort aber nicht enden. Die National Science Foundation wird hier in anderer Form ihrem Auftrag nachgehen, die Bildung und Forschung voranzubringen: Man wird dort ein neues Bildungszentrum aufbauen, das Programme und Partnerschaften in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik fördern soll.
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