House of the Dragon: Ohne HDR-TV sahen viele bei Episode 7 schwarz
Das Game of Thrones-Prequel House of the Dragon erzählt die (Vor-)Geschichte des Hauses Targaryen und begeistert derzeit auch viele Abonnenten von HBO und bei uns Sky Atlantic. Doch bei der jüngsten Episode waren nicht alle so euphorisch, vor allem Besitzer älterer TV-Geräte.
TV-Geräte mit 4K-Auflösung und High Dynamic Range (HDR) sind heutzutage Standard und sorgen für ein beeindruckendes Heimkino-Erlebnis. Wer einen älteren Fernseher besitzt, der kann in der Regel die Inhalte auf Netflix und Co. dennoch sehen. Filme und Serien sehen zwar mit HDR besser aus, ohne kann man sie aber dennoch genießen.
Es ist nicht das erste Mal, dass HBO mit einer Folge aus dem Fantasy-Universum von George RR Martin derartige Proteste auslöst, denn bereits in der letzten Staffel von Game of Thrones klagten in der Folge "The Long Night" viele, dass sie nichts erkennen können, konkret war eine lange Schlachtszene besonders schlecht ausgeleuchtet. Die beiden Episoden haben auch etwas gemeinsam, nämlich den Regisseur Miguel Sapochnik.
Sapochnik hat sich dazu bereits zu Zeiten von Game of Thrones geäußert und in einem Interview Folgendes gemeint: "Es ergab Sinn, dass dies die letzte Hoffnung der Menschheit war, das letzte Leuchtfeuer des Lichts, und aus der Perspektive, wohin die Geschichte führen sollte - nämlich zu einem surrealen, chaotischen Höhepunkt - brauchten wir eine Umgebung, die dem entgegenkam."
Das ist aber wohl nur ein Teil der Erklärung: Denn wie derStandard meint, dürfte HDR bzw. dessen Fehlen hier eine große Rolle spielen. Wer einen modernen Fernseher mit gut eingestelltem High Dynamic Range besitzt und in einem möglichst dunklen Raum sitzt, der kann die "kreative Entscheidung" auch weitgehend erleben oder nachvollziehen.
Siehe auch:
Viele mussten "Schwarzsehen"
Doch das ist nicht immer der Fall, wie Variety berichtet. Denn die aktuelle siebente House of the Dragon-Episode mit dem Titel Driftmark sorgte für viel Empörung. Denn viele Nutzer saßen minutenlang vor einem schwarzen Bildschirm. Grund: Bei gleich mehreren Szenen war praktisch nichts auf dem TV zu erkennen.Es ist nicht das erste Mal, dass HBO mit einer Folge aus dem Fantasy-Universum von George RR Martin derartige Proteste auslöst, denn bereits in der letzten Staffel von Game of Thrones klagten in der Folge "The Long Night" viele, dass sie nichts erkennen können, konkret war eine lange Schlachtszene besonders schlecht ausgeleuchtet. Die beiden Episoden haben auch etwas gemeinsam, nämlich den Regisseur Miguel Sapochnik.
"Kreative Entscheidung"
HBO wollte von den Beschwerden auch nicht wirklich etwas wissen und antwortete einem Nutzer, der eine "schriftliche Entschuldigung für buchstäblich eine ganze Folge mit schwarzem Bildschirm" forderte, mit dem Verweis, dass das eine "absichtliche kreative Entscheidung" sei.Sapochnik hat sich dazu bereits zu Zeiten von Game of Thrones geäußert und in einem Interview Folgendes gemeint: "Es ergab Sinn, dass dies die letzte Hoffnung der Menschheit war, das letzte Leuchtfeuer des Lichts, und aus der Perspektive, wohin die Geschichte führen sollte - nämlich zu einem surrealen, chaotischen Höhepunkt - brauchten wir eine Umgebung, die dem entgegenkam."
Das ist aber wohl nur ein Teil der Erklärung: Denn wie derStandard meint, dürfte HDR bzw. dessen Fehlen hier eine große Rolle spielen. Wer einen modernen Fernseher mit gut eingestelltem High Dynamic Range besitzt und in einem möglichst dunklen Raum sitzt, der kann die "kreative Entscheidung" auch weitgehend erleben oder nachvollziehen.
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