Sony wirft Microsoft vor, zur Exklusivität von Call of Duty zu lügen
Microsoft hat Anfang des Jahres bekannt gegeben, dass man Activision Blizzard kaufen wird bzw. will. Denn Kartellhüter müssen den Deal erst absegnen. Sony will das am liebsten verhindern, das für Exklusivspiele bekannte japanische Unternehmen ist um Exklusivspiele besorgt.
Microsoft hat von Anfang an mitgeteilt, dass sich die im Januar bekanntgegebene Übernahme von Activision Blizzard zwölf bis 18 Monate hinziehen wird. So lange dauert es nämlich, bis alle relevanten Wettbewerbsbehörden den Deal untersucht haben und ein für Microsoft hoffentlich zufriedenstellendes Ergebnis herausgekommen ist.
Die zentrale Frage ist hier Exklusivität. Denn Behörden und auch Konkurrenten, allen voran Sony, fragen sich, welche Folgen eine vermehrte Microsoft- und Xbox-Exklusivität für das Geschäft hätte. Dabei geht es in erster Linie um ein Spiel bzw. eine Reihe: Call of Duty. Dieser Name fällt nämlich ständig, wenn es um dieses Thema geht, die schier unzähligen anderen Games von Activision Blizzard interessieren die Beteiligten nicht oder nur am Rande.
Microsoft betont allerdings immer wieder, dass Call of Duty auf absehbare Zeit für die PlayStation verfügbar sein wird. Erst Anfang dieser Woche teilte Xbox-Chef Phil Spencer mit, dass Microsoft mit Sony ein Angebot unterzeichnet hat, das Spiel auch über einen bereits laufenden Vertrag hinaus für die PlayStation anzubieten, und zwar für "Jahre".
"Microsoft hat lediglich angeboten, dass Call of Duty nach dem Auslaufen der derzeitigen Vereinbarung zwischen Activision und Sony drei Jahre lang auf der PlayStation bleiben soll", sagt Ryan. "Nach fast 20 Jahren Call of Duty auf der PlayStation war ihr Vorschlag in vielerlei Hinsicht unzureichend und berücksichtigte nicht die Auswirkungen auf unsere Spieler. Wir wollen sicherstellen, dass PlayStation-Spieler auch weiterhin das beste Call of Duty-Erlebnis haben, und Microsofts Vorschlag untergräbt dieses Prinzip."
Siehe auch:
Die zentrale Frage ist hier Exklusivität. Denn Behörden und auch Konkurrenten, allen voran Sony, fragen sich, welche Folgen eine vermehrte Microsoft- und Xbox-Exklusivität für das Geschäft hätte. Dabei geht es in erster Linie um ein Spiel bzw. eine Reihe: Call of Duty. Dieser Name fällt nämlich ständig, wenn es um dieses Thema geht, die schier unzähligen anderen Games von Activision Blizzard interessieren die Beteiligten nicht oder nur am Rande.
Microsoft betont allerdings immer wieder, dass Call of Duty auf absehbare Zeit für die PlayStation verfügbar sein wird. Erst Anfang dieser Woche teilte Xbox-Chef Phil Spencer mit, dass Microsoft mit Sony ein Angebot unterzeichnet hat, das Spiel auch über einen bereits laufenden Vertrag hinaus für die PlayStation anzubieten, und zwar für "Jahre".
PlayStation-Chef widerspricht
Nun hat sich PlayStation-Chef Jim Ryan dazu zu Wort gemeldet und widersprach gegenüber GamesIndustry.biz seinem Microsoft-Kollegen: "Ich hatte nicht die Absicht, mich zu einem Thema zu äußern, das ich als private Geschäftsdiskussion verstanden habe, aber ich habe das Bedürfnis, die Dinge richtigzustellen, weil Phil Spencer dieses Thema in das öffentliche Forum gebracht hat.""Microsoft hat lediglich angeboten, dass Call of Duty nach dem Auslaufen der derzeitigen Vereinbarung zwischen Activision und Sony drei Jahre lang auf der PlayStation bleiben soll", sagt Ryan. "Nach fast 20 Jahren Call of Duty auf der PlayStation war ihr Vorschlag in vielerlei Hinsicht unzureichend und berücksichtigte nicht die Auswirkungen auf unsere Spieler. Wir wollen sicherstellen, dass PlayStation-Spieler auch weiterhin das beste Call of Duty-Erlebnis haben, und Microsofts Vorschlag untergräbt dieses Prinzip."
Siehe auch:
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Thema:
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