PC-Hersteller haben eine harte Zeit - wenn sie nicht Apple heißen
Als Hersteller von PCs und Notebooks hat man inzwischen nichts mehr zu lachen. Die Absatz-Zahlen auf dem Weltmarkt befinden sich im freien Fall. Die einzige Ausnahme ist dabei Apple: Der Konzern verbucht sogar ein überragendes Wachstum.
Wie die Marktforscher der IDC mitteilten, wurden laut ihren Daten im dritten Quartal dieses Jahres weltweit 74,3 Millionen Geräte verkauft. Das sind 15 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Immerhin lässt sich sagen, dass die Talsohle der Zeit unmittelbar vor der Coronapandemie noch nicht erreicht ist, doch dürfte es angesichts des schnellen Absturzes letztlich darauf hinauslaufen, dass man wieder an diesen Punkt gelangt.
"Die Verbrauchernachfrage ist nach wie vor gedämpft, obwohl Werbeaktivitäten von Unternehmen wie Apple und anderen Anbietern dazu beigetragen haben, den Rückgang abzufedern und die Lagerbestände der Vertriebskanäle um einige Wochen zu reduzieren", so Jitesh Ubrani, Research Manager für IDCs Mobility and Consumer Device Trackers.
Allerdings änderte auch dies erst einmal nichts an der Reihenfolge in der Spitzengruppe. Lenovo steht weiterhin klar auf dem ersten Platz, gefolgt von HP und Dell als große Lieferanten für die Business-Kunden. Dahinter reihen sich Apple und Asus ein.
"Zusätzlich zu den Liefermengen werden wir die Entwicklung der durchschnittlichen Verkaufspreise in diesem Quartal genau beobachten", erklärte Linn Huang von der IDC. "Die Verknappung in den letzten Jahren hat zu einer aggressiven Verschiebung des Produktmixes in Richtung des Premiumsegments geführt. Dies, zusammen mit Kostensteigerungen bei Komponenten und Logistik, führte dazu, dass die ASPs fünf Quartale in Folge stiegen und im ersten Quartal 2022 mit 910 US-Dollar den höchsten Stand seit 2004 erreichten. Da sich die Nachfrage jedoch verlangsamte, Werbeaktionen in vollem Gange waren und Aufträge gekürzt wurden, kehrte sich der ASP-Anstieg im zweiten Quartal 22 um. Ein weiteres Quartal mit ASP-Rückgängen deutet auf einen Markt auf dem Rückzug hin."
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"Die Verbrauchernachfrage ist nach wie vor gedämpft, obwohl Werbeaktivitäten von Unternehmen wie Apple und anderen Anbietern dazu beigetragen haben, den Rückgang abzufedern und die Lagerbestände der Vertriebskanäle um einige Wochen zu reduzieren", so Jitesh Ubrani, Research Manager für IDCs Mobility and Consumer Device Trackers.
ARM-Macs funktionieren
Insbesondere hat Apple so dazu beigetragen, dass die Zahlen am Ende nicht komplett aus dem Ruder liefen. Während fast alle anderen großen Hersteller zweistellige Prozentwerte nach unten aufwiesen, legte der Konzern aus Cupertino um über 40 Prozent zu. Die neuen Macs mit ARM-Prozessoren gewinnen also weiter an Fahrt, was belegt, dass das Unternehmen den Prozess der Umstellung weg von der klassischen Intel-Plattform hervorragend hinbekommen hat.Allerdings änderte auch dies erst einmal nichts an der Reihenfolge in der Spitzengruppe. Lenovo steht weiterhin klar auf dem ersten Platz, gefolgt von HP und Dell als große Lieferanten für die Business-Kunden. Dahinter reihen sich Apple und Asus ein.
"Zusätzlich zu den Liefermengen werden wir die Entwicklung der durchschnittlichen Verkaufspreise in diesem Quartal genau beobachten", erklärte Linn Huang von der IDC. "Die Verknappung in den letzten Jahren hat zu einer aggressiven Verschiebung des Produktmixes in Richtung des Premiumsegments geführt. Dies, zusammen mit Kostensteigerungen bei Komponenten und Logistik, führte dazu, dass die ASPs fünf Quartale in Folge stiegen und im ersten Quartal 2022 mit 910 US-Dollar den höchsten Stand seit 2004 erreichten. Da sich die Nachfrage jedoch verlangsamte, Werbeaktionen in vollem Gange waren und Aufträge gekürzt wurden, kehrte sich der ASP-Anstieg im zweiten Quartal 22 um. Ein weiteres Quartal mit ASP-Rückgängen deutet auf einen Markt auf dem Rückzug hin."
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