FritzBox-Wartungsupdate: AVM behebt Probleme mit 1&1-Homeserver
Der Internet-Spezialist AVM stattet ab sofort die für den Provider 1&1 gebaute FritzBox 7520 des Typs B (Startjahr 2022) mit einem Update auf FritzOS Version 7.31 aus. Mit dem Wartungsupdate startet eine Reihe an Verbesserungen.
FritzOS 7.31 befindet sich bereits seit Monaten in der Verteilung für die diversen AVM-Produkte. Nun gibt es die neue Version auch für die FritzBox 7520 Typ B. Die FritzBox 7520 basiert dabei auf dem Modell 7530 und wird als 1&1-Homeserver vertrieben. Es gibt aktuell zwei Versionen, wobei der Typ B, der jetzt auch das Update erhält, erst seit Anfang dieses Jahres zu haben ist.
Wer einen solchen Router mit dem 1&1-Branding besitzt, der kann ab sofort das neue Update beziehen. Das Installationspaket wurde schon über FTP bereitgestellt. Das automatische Update erfolgt in den nächsten Tagen, die Verteilung hat schon begonnen.
Wichtige Änderungen verfügbar
Besitzer dieser FritzBox können das Update ab sofort beziehen und sich über eine lange Liste an Änderungen freuen. Es handelt sich dabei um ein reines Wartungs-Update. Das bedeutet, dass es keine neuen Funktionen gibt, wohl aber eine Reihe an Verbesserungen und natürlich Fehlerbehebungen.Update-Verteilung gestartet
Unter anderem werden Probleme mit den gebuchten Datenraten behoben. AVM schreibt, dass die vom Anbieter übermittelte gebuchte Datenrate bei der Sicherstellung des QoS ("Quality of Service-Profil") für die Internetverbindung nicht korrekt berücksichtigt wurde. Das sollte jetzt wieder funktionieren. Das Update wird allen Nutzern empfohlen, da AVM auch immer sicherheitsrelevante Änderungen mit veröffentlicht. Wir haben die Release-Notes mit allen Änderungen am Ende des Beitrags mit angefügt.Wer einen solchen Router mit dem 1&1-Branding besitzt, der kann ab sofort das neue Update beziehen. Das Installationspaket wurde schon über FTP bereitgestellt. Das automatische Update erfolgt in den nächsten Tagen, die Verteilung hat schon begonnen.
Verbesserungen im FritzOS 7.31
- DSL:
- Verbesserung:
- Unterstützung für die Option "DSL Syncrate begrenzen auf verfügbare Bitrate"
- Die Regler zur Einstellung der Störsicherheit an einer DSL-Verbindung werden unterstützt
- Unterstützung zur Verwendung der vorherigen DSL-Firmware
- Unterstützung für die Schätzung der Leitungslänge am DSL-Anschluss
- Optimiertes Sync-Verhalten an ADSL 2+ Anschlüssen
- DSL-Stabilität verbessert
- Behoben:
- Die vom Anbieter übermittelte gebuchte Datenrate wurde bei der Sicherstellung des QoS für die Internetverbindung nicht korrekt berücksichtigt
- Probleme mit der Erlangung der DSL-Synchronisation an einigen VDSL-Anschlüssen mit sehr speziellen DSLAM-Konfigurationen
- Versionsangabe der DSL-Firmware fehlerhaft
- System:
- Verbesserung:
- Systemstabilität verbessert
Online-Update nutzen
Das Update kann auch per Online-Updatefunktion angestoßen werden. Dazu wird die Benutzeroberfläche des Gerätes im Internetbrowser unter "fritz.box" aufgerufen. Falls erforderlich, muss man sich dann mit Benutzernamen und Kennwort anmelden. Unter "Assistenten" findet man den Punkt "Update" beziehungsweise "Firmware aktualisieren". Falls das Update noch nicht angezeigt wird, muss man sich noch etwas gedulden, um das Online-Update durchzuführen.
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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