Samsung: Inflation und Rezession lassen Nachfrage schnell einbrechen
Samsungs Einnahmen kletterten durch die hohe Nachfrage bei Chips zuletzt massiv, doch nun machen sich die Vorboten einer weltweiten Rezession deutlich bemerkbar. Selbst Spitzenwerte können hier nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich Probleme anbahnen.
Wie das Unternehmen mitteilte, verzeichnete man im letzten Quartal ein Wachstum des Nettogewinns um 16 Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar. Damit schaffte man die Zielsetzung von 22 Prozent Wachstum allerdings nicht. Ähnlich stellte sich auch die Entwicklung der Einnahmen in den großen Geschäftsbereichen dar, wo aktuelle Nachfragetrends sich positiv auswirkten, eher zukunftsorientierte Bereiche aber schon Schwächen zeigten.
So kletterten die Einnahmen der Smartphone-Sparte, mit der Samsung globaler Marktführer ist, um 29 Prozent auf 22,5 Milliarden Dollar. Die wichtige Chip-Sparte kam hingegen zwar auch auf ein starkes Wachstum von 24 Prozent auf 21,8 Milliarden Dollar, doch hier wurde im Vorfeld deutlich mehr erwartet. Immerhin liefen die Produktionsanlagen Samsungs auf Hochtouren und die Chipkrise hatte die Preise ordentlich in die Höhe getrieben.
Die Verkaufszahlen bei Computern gehen derzeit schon wieder deutlich nach unten. Mit einem deutlichen Einbruch rechnen auch die Hersteller von Unterhaltungselektronik. Mindestens unsicher ist die kommende Entwicklung bei Smartphones. Entsprechend muss sich Samsung, dessen Chipproduktion sich vor allem auf Komponenten für diese Produkte konzentriert, auf sinkende Abnahmemengen einstellen. Marktforscher gehen auch davon aus, dass sich hier ein längerfristiger Trend mit recht niedrigen Wachstumsraten entwickelt - und das gilt nicht nur für Samsung, sondern für die gesamte Branche.
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So kletterten die Einnahmen der Smartphone-Sparte, mit der Samsung globaler Marktführer ist, um 29 Prozent auf 22,5 Milliarden Dollar. Die wichtige Chip-Sparte kam hingegen zwar auch auf ein starkes Wachstum von 24 Prozent auf 21,8 Milliarden Dollar, doch hier wurde im Vorfeld deutlich mehr erwartet. Immerhin liefen die Produktionsanlagen Samsungs auf Hochtouren und die Chipkrise hatte die Preise ordentlich in die Höhe getrieben.
Ganze Branche betroffen
Die großen Abnehmer stellen sich aber bereits auf die sich abzeichnende Nachfrage-Schwäche ein, die von der weltweit hohen Inflation und der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise eingeleitet wird. "Angesichts der großen Unsicherheit auf dem Markt, die durch eine Vielzahl von Makroproblemen verursacht wird, werden wir Speicherchips flexibel liefern, indem wir auf Lagerbestände zurückgreifen", sagte Han Jinman, Executive Vice President von Samsungs Halbleitergeschäft.Die Verkaufszahlen bei Computern gehen derzeit schon wieder deutlich nach unten. Mit einem deutlichen Einbruch rechnen auch die Hersteller von Unterhaltungselektronik. Mindestens unsicher ist die kommende Entwicklung bei Smartphones. Entsprechend muss sich Samsung, dessen Chipproduktion sich vor allem auf Komponenten für diese Produkte konzentriert, auf sinkende Abnahmemengen einstellen. Marktforscher gehen auch davon aus, dass sich hier ein längerfristiger Trend mit recht niedrigen Wachstumsraten entwickelt - und das gilt nicht nur für Samsung, sondern für die gesamte Branche.
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