Autokonzern Stellantis steigt in Lithium-Förderung in Deutschland ein
Der Automobilkonzern Stellantis steigt jetzt ebenfalls in den geplanten Lithium-Abbau in Deutschland ein. Dafür beteiligt man sich an dem australisch-deutschen Unternehmen Vulcan Energy, das das Metall im Oberrheingraben gewinnen will.
Vulcan will für die Gewinnung des immer begehrteren Materials das Tiefenwasser nutzen, das durch die in der Region ansässigen Geothermie-Anlagen ohnehin an die Oberfläche gepumpt wird. Hier ließe sich in einem zwischengeschalteten Arbeitsschritt nicht nur die Wärme nutzen, sondern eben auch die gelösten Lithium-Verbindungen herausfiltern. Entsprechende Versuche laufen bereits seit einiger Zeit.
Die in Deutschland ansässigen Autohersteller haben natürlich Interesse an regional gewonnenem Lithium, um die Versorgung ihrer Produktion von Batterien für Elektroautos sicherzustellen. Bisher kommt der Rohstoff, der in den hierzulande verkaufen Fahrzeugen landet, zum größten Teil aus Australien, was angesichts der immer wieder auftretenden Instabilität der globalen Lieferketten keine besonders gute Situation ist.
Das nun von Stellantis zufließende Kapital will Vulcan zusammen mit anderen Mitteln einsetzen, um die Produktionsanlagen für die Lithium-Gewinnung in größerem Stil aufbauen zu können. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, ab 2025 pro Jahr mindestens 40.000 Tonnen des Metalls aus dem Tiefenwasser herauszuholen. Allerdings wird bis dahin noch einiges mehr an Investitionen nötig sein - insgesamt rechnet man mit um die 1,7 Milliarden Euro.
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Die in Deutschland ansässigen Autohersteller haben natürlich Interesse an regional gewonnenem Lithium, um die Versorgung ihrer Produktion von Batterien für Elektroautos sicherzustellen. Bisher kommt der Rohstoff, der in den hierzulande verkaufen Fahrzeugen landet, zum größten Teil aus Australien, was angesichts der immer wieder auftretenden Instabilität der globalen Lieferketten keine besonders gute Situation ist.
Produktion finanzieren
Stellantis steigt daher nun mit 50 Millionen Euro in Vulcan ein. Für diesen Preis bekommt das Unternehmen einen Anteil von acht Prozent zugesprochen. Das Vertrauen des Autokonzerns in das Vorhaben der Firma zum Lithium-Abbau im Oberrheingraben, der bisher noch nicht in industriellem Maßstab stattfindet, ließ auch gleich den Wert Vulcans ordentlich steigen - der Aktienkurs kletterte kurzfristig um ein Viertel.Das nun von Stellantis zufließende Kapital will Vulcan zusammen mit anderen Mitteln einsetzen, um die Produktionsanlagen für die Lithium-Gewinnung in größerem Stil aufbauen zu können. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, ab 2025 pro Jahr mindestens 40.000 Tonnen des Metalls aus dem Tiefenwasser herauszuholen. Allerdings wird bis dahin noch einiges mehr an Investitionen nötig sein - insgesamt rechnet man mit um die 1,7 Milliarden Euro.
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