Duke Nukem Forever: Leak löst böses Blut zwischen Co-Gründern aus
Seit kurzem ist die Gaming-Welt in Aufregung. Denn ein Leaker kündigte an, eine bisher unbekannte Version des Shooters Duke Nukem Forever zu leaken. Das hat offenbar alte Wunden aufgerissen, denn die Gründer von Apogee bzw. 3D Realms bewarfen sich nun mit (altem) Schmutz.
Duke Nukem Forever (DNF), der Nachfolger des Kult-Shooters Duke Nukem 3D, ist nicht für die Version bekannt, die 2011 veröffentlicht wurde. Vielmehr ist DNF als das Vaporware-Spiel schlechthin bekannt geworden. Denn 3D Realms, das zuvor Apogee Software geheißen hat, begann die Entwicklung 1997, konnte das Spiel aber nicht fertigstellen - es wurde schließlich von Gearbox übernommen und veröffentlicht.
An sich ist das Kapitel Duke Nukem Forever längst Videospielgeschichte, denn die Gearbox-Version wurde bereits vor über einem Jahrzehnt veröffentlicht - und ist sicher auch schon in den Köpfen vieler in Vergessenheit geraten. Das gilt aber nicht für Scott Miller und George Broussard, die beiden Apogee-Gründer. Von deren einstiger Freundschaft, die Anfang der 1980er-Jahre begann, ist mittlerweile nichts mehr übrig.
Miller meint, dass das Studio zu "mindestens 50 Prozent unterbesetzt" gewesen sei und auch "keine gute Entwicklungs-Roadmap" gehabt habe. Resets, darunter der Wechsel der Engine, hätten "immer und immer wieder zu Entlassungen geführt", so Miller. Auch wenn er seinen ehemaligen Mitstreiter nicht namentlich nennt, ist klar, dass Broussard das Ziel dieser Vorwürfe ist.
Broussard antwortete auf Twitter und hielt sich mit Kritik und Frust nicht zurück: "Scott ist ein ahnungsloser Narzisst, dessen Handlungen zu den Gearbox-Klagen/Rechtsstreitigkeiten geführt haben, die dazu führten, dass wir 3DR (3D Realms) und die Duke IP (also Rechte) verloren haben. Unglaublich, was für einen Unsinn er von sich gibt. Kein Wunder bei seinem Ausmaß an Manipulation und Narzissmus. Wenigstens hatte ich die Klasse, meine Gedanken für mich zu behalten."
Er wetterte auch weiter gegen seinen ehemaligen Freund, den er seit der Schule kennt, Broussard bestätigte allerdings auch, dass das aktuell durchgesickerte Material echt ist. Weiter will er sich dazu aber nicht äußern, weil er nicht will, die "schmerzhafte Vergangenheit wieder aufleben zu lassen".
Siehe auch: Duke Nukem Forever - Build des "Originals" von 3D Realms leakt
An sich ist das Kapitel Duke Nukem Forever längst Videospielgeschichte, denn die Gearbox-Version wurde bereits vor über einem Jahrzehnt veröffentlicht - und ist sicher auch schon in den Köpfen vieler in Vergessenheit geraten. Das gilt aber nicht für Scott Miller und George Broussard, die beiden Apogee-Gründer. Von deren einstiger Freundschaft, die Anfang der 1980er-Jahre begann, ist mittlerweile nichts mehr übrig.
So hat Duke Nukem Forever im Jahr 2001 ausgesehen
Zwei "Wahrheiten" über Duke Nukem Forever
Denn der jüngste Leak bzw. die angekündigte Veröffentlichung einer Duke Nukem Forever-Version von 2001 hat dazu geführt, dass Miller und Broussard nun öffentlich heftig aneinandergeraten sind. Denn Miller schrieb in einem Blogbeitrag mit dem Titel "Die Wahrheit über DNF", dass er zwar nicht am Spiel mitgearbeitet habe, aber als Co-Besitzer des Unternehmens gute Einblicke gehabt habe (via PC Gamer).Miller meint, dass das Studio zu "mindestens 50 Prozent unterbesetzt" gewesen sei und auch "keine gute Entwicklungs-Roadmap" gehabt habe. Resets, darunter der Wechsel der Engine, hätten "immer und immer wieder zu Entlassungen geführt", so Miller. Auch wenn er seinen ehemaligen Mitstreiter nicht namentlich nennt, ist klar, dass Broussard das Ziel dieser Vorwürfe ist.
Broussard antwortete auf Twitter und hielt sich mit Kritik und Frust nicht zurück: "Scott ist ein ahnungsloser Narzisst, dessen Handlungen zu den Gearbox-Klagen/Rechtsstreitigkeiten geführt haben, die dazu führten, dass wir 3DR (3D Realms) und die Duke IP (also Rechte) verloren haben. Unglaublich, was für einen Unsinn er von sich gibt. Kein Wunder bei seinem Ausmaß an Manipulation und Narzissmus. Wenigstens hatte ich die Klasse, meine Gedanken für mich zu behalten."
Er wetterte auch weiter gegen seinen ehemaligen Freund, den er seit der Schule kennt, Broussard bestätigte allerdings auch, dass das aktuell durchgesickerte Material echt ist. Weiter will er sich dazu aber nicht äußern, weil er nicht will, die "schmerzhafte Vergangenheit wieder aufleben zu lassen".
Siehe auch: Duke Nukem Forever - Build des "Originals" von 3D Realms leakt
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