Make Porn, Not War: OnlyFans sperrt Russland bis auf Weiteres aus
Die De-facto-Porno-Plattform OnlyFans erfreut sich weltweit großer Beliebtheit, nicht nur bei Nutzern, sondern bei den Ersteller*innen von Inhalten. Russland zählt sicherlich zu den Top-5 der Erotik-Szene, doch das wird nun auf OnlyFans bis auf Weiteres von Einkünften abgeschnitten.
Wie Motherboard schreibt, hat die von Großbritannien aus agierende Plattform als eines der letzten Internet-Angebote und westlichen Unternehmen seine Tore für russische Nutzer geschlossen. Allerdings dürfte diese Entscheidung weniger aufgrund moralischer Bedenken, sondern eher auf Basis finanzieller Aspekte erfolgt sein. Das kann man jedenfalls aus dem Statement von OnlyFans schließen. Denn da wird der Krieg nicht grundsätzlich verurteilt, man widmet sich vor allem dem Umstand, dass Zahlungen schwierig bis unmöglich sind.
"OnlyFans ist ein Unternehmen, bei dem die Creators im Vordergrund stehen. In den letzten Monaten haben wir verschiedene Optionen geprüft, um unsere Dienste für die vom Russland-Ukraine-Krieg betroffenen Künstler weiterhin anzubieten", schreibt das Unternehmen. "Aufgrund einer weiteren Verschärfung der Zahlungsbeschränkungen für Zahlungen aus und nach Russland kann OnlyFans unsere russische Urhebergemeinschaft nicht mehr angemessen bedienen."
Das Statement spricht vor allem die Darsteller*innen aus Russland an, es ist nicht klar, ob das auch für normale Nutzer gilt und diese auch weiterhin auf ihre Konten zugreifen und für Inhalte bezahlen können.
Finanzielle Gründe
Make Love, Not War. Dieses alte Hippie-Motto gilt heute mehr denn je, Grund ist natürlich der Angriff Russlands auf die Ukraine. Doch "Love" ist längst auch ein Riesengeschäft, vor allem wenn es um erotische und pornografische Inhalte geht. Doch der Krieg hat auch Folgen für die russische Pornoszene, denn OnlyFans hat - eigenen Angaben nach "temporär" - Konten aus Russland auf Eis gelegt und auch finanzielle Transaktionen pausiert.Wie Motherboard schreibt, hat die von Großbritannien aus agierende Plattform als eines der letzten Internet-Angebote und westlichen Unternehmen seine Tore für russische Nutzer geschlossen. Allerdings dürfte diese Entscheidung weniger aufgrund moralischer Bedenken, sondern eher auf Basis finanzieller Aspekte erfolgt sein. Das kann man jedenfalls aus dem Statement von OnlyFans schließen. Denn da wird der Krieg nicht grundsätzlich verurteilt, man widmet sich vor allem dem Umstand, dass Zahlungen schwierig bis unmöglich sind.
"OnlyFans ist ein Unternehmen, bei dem die Creators im Vordergrund stehen. In den letzten Monaten haben wir verschiedene Optionen geprüft, um unsere Dienste für die vom Russland-Ukraine-Krieg betroffenen Künstler weiterhin anzubieten", schreibt das Unternehmen. "Aufgrund einer weiteren Verschärfung der Zahlungsbeschränkungen für Zahlungen aus und nach Russland kann OnlyFans unsere russische Urhebergemeinschaft nicht mehr angemessen bedienen."
Das Statement spricht vor allem die Darsteller*innen aus Russland an, es ist nicht klar, ob das auch für normale Nutzer gilt und diese auch weiterhin auf ihre Konten zugreifen und für Inhalte bezahlen können.
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