Labor-Update mit Verbesserung für FritzBox 6591 & 6660 Cable startet

AVM hat für die experimentelle Labor-Version für die Kabel-Router FritzBox 6591 und 6660 Cable ein Update veröffentlicht. Das Update behebt eine Menge Probleme, darunter einen nervigen Bug in Zusammenhang mit WhatsApp sowie einen Fehler mit IPv6-Verbindungen.
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Neue Funktionen sind, soweit das bekannt ist, nicht mit in der neuen Runde im Labor-Update dabei. Die neue Beta-Versionen für FritzBox 6591 Cable und die FritzBox 6660 Cable bekommen jetzt aber eine lange Liste an Verbesserungen und Änderungen, dazu gibt eine Reihe an Bugfixes. Neben den Problemen mit IPv6-Verbindungen und WhatsApp wurden auch Anzeige-Fehler behoben und allgemein die Stabilität verbessert. Wir haben die gesamte Liste der Änderungen am Ende des Beitrags mit angefügt.

Getestet wird derzeit das neue FritzOS 7.39. Zu den wichtigsten Neuerungen dieses Feature-Updates gehört eine Anruferansage für FritzFon, die Unterstützung von WireGuard für den einfachen Aufbau von VPN-Verbindungen, verbesserte WLAN Mesh-Performance und eine optimierte FritzBox-Bedienoberfläche. Wann die fertige Version an alle Nutzer verteilt waren kann, ist derzeit noch ungewiss.

Besitzer einer der beiden Kabel-FritzBoxen können die Labor-Version ab sofort mit ausprobieren. Die Versionsnummern lauten 07.39-95783 für die FritzBox 6591 Cable und 07.39-95784 für die FritzBox 6660 Cable. Für die Betaversionen bietet AVM übrigens keinen Support an. Ausprobieren erfolgt also auf eigenes Risiko.

Änderungen ab FritzOS 7.39-95783/95784

  • Internet:
    • Behoben:
    • Benachrichtigungen für Android-Apps (u. a. für WhatsApp) im WLAN kamen verzögert an (6490)
    • Geräte im Gastnetz mit einer Vorschaltseite waren über IPv6 nicht mit dem Internet verbunden
    • Verbesserung:
    • Ausfallerkennung via DNS-Validierung für den Erweiterten Ausfallschutz hinzugefügt
    • Bei automatischer Umschaltung auf öffentliche DNS-Server wird der verwendete öffentliche DNS-Server im Online-Monitor dargestellt

  • Telefonie:
    • Behoben:
    • Neu angelegte Rufnummern wurden u.U. mit der Eigenschaft "readonly" angelegt und ließen sich daher nicht bearbeiten
    • Umlaute im Namen von Telefoniegeräten wurden unter bestimmten Umständen in Sonderzeichen umgewandelt
    • Verbesserung:
    • Darstellung der Anrufernummer bei Vorliegen von User und Network Provided Number in der Anrufliste überarbeitet
    • Optimierung der automatischen Einrichtung von Rufnummern durch den Internetanbieter
    • Texte für die Push-Mails von Faxfunktion und Anrufbeantworter überarbeitet
    • Unterstützung von mehr Rufszenarien mit Sprachdatenübertragung vor Rufannahme (P-Early-Media)

  • System:
    • Verbesserung:
    • Auf der Seite "Übersicht" wurden Informationsbereiche zusammengefasst
    • Im Menü "Heimnetz / Mesh" wurde bei WLAN-Geräten die Darstellung von 6-GHz-Verbindungen hinzugefügt
    • Neue Darstellung der WLAN-Verbindungen zwischen Fritz-Produkten
    • Neues Design für das FritzBox-Log-in

  • Mobilfunk:
    • Behoben:
    • Autoerkennung des zur SIM-Karte passenden Anbieters lief bei fehlendem Match teils endlos (nur 68xx)
    • Verbesserung:
    • Erweiterter Ausfallschutz unterstützt auch Smartphones und Mobilfunksticks mit Tethering-Funktion
    • Änderung:
    • Einfacher Ausfallschutz entfernt - Bestandskonfigurationen werden in den erweiterten Ausfallschutz überführt

  • USB:
    • Behoben:
    • Hinzugefügte Radiostationen wurden erst nach manueller Indexierung angezeigt


Verbesserungen im FritzOS innerhalb FritzLabor

  • Internet:
    • Behoben:
    • Bei Fernzugriff aus dem Internet war die Seite "FritzBox-Benutzer" nicht erreichbar
    • Die Internetverbindung wurde als "Nicht Online" angezeigt, obwohl die FritzBox über WAN-Port mit dem Internet verbunden war
    • Import einer WireGuard-Konfigurationsdatei mit einer Gegenstelle mit einer manuell festgelegten IP-Adresse wurde abgelehnt und nicht importiert
    • Kein Aufbau der Direktverbindung über USP zu MyFritzNet (nur FritzBox 6850 LTE)
    • Korrektur des Masquerading im Bereich tftp
    • Verbesserung:
    • Überarbeitung der WireGuard-Ereignismeldungen
    • Automatische Umschaltung auf öffentliche DNS-Server ist im Default deaktiviert, wenn Anpassungen an den DNS-Einstellungen vorgenommen wurden

  • WLAN:
    • Behoben:
    • Aktivierung von WPS über die Benutzeroberfläche funktionierte nicht
    • Nutzung der Funktion "vorhandener Zugang über WLAN" war nicht möglich
    • Verbesserung:
    • WLAN-Meldungen unter "System / Ereignisse" bei Anmeldung von Repeatern überarbeitet

  • Heimnetz:
    • Verbesserung:
    • Interoperabilität mit Switches

  • Smarthome:
    • Behoben:
    • Erstellte Routine nicht konfigurierbar
    • Fehlermeldung beim Einrichten eins Google-Kalenders für Geräte und Gruppen

  • System:
    • Behoben:
    • Das Umschalten durch Mausklick zwischen FritzBox-Modell und vergebenen FritzBox-Namen im Seitenkopf war nicht möglich
    • Push Service für das Sichern von Einstellungen wurde mit falschem Text ausgeliefert
    • Push Service war bei der Bewertung zulässiger Zeichen in einer E-Mail-Adresse zu restriktiv

  • Mobilfunk:
    • Behoben:
    • Autoerkennung des zur SIM-Karte passenden Anbieters Möglicher Absturz in Routine zur Modemsteuerung (lua-Fehler) (nur 6890)

  • Repeater:
    • Behoben:
    • Eine Deaktivierung eines OWE-Hotspots auf der FritzBox wurde vom FritzRepeater nicht übernommen

Tester sollen Feedback einreichen

AVM bittet Tester um Feedback zu den Verbesserungen. Auch Übersendungen von Feature-Vorschlägen sind willkommen. Weitere Informationen und Einzelheiten zu den jeweiligen neuesten Beta-Updates gibt es auf der AVM-Webseite für das Labor-Programm beziehungsweise direkt in den Beta-Paketen, die von dort heruntergeladen werden können. Dort findet ihr auch nützliche Tipps für die Nutzung der Beta-Versionen im Labor-Programm und für den Start als neuer Beta-Tester.


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