Neue Echo-Features: Amazon macht Alexa zur Schnäppchen-Jägerin
Ein Blick auf die US-Funktionen der Sprachassistentin Alexa zeigt oft, mit welchen neuen Skills Echo-Besitzer zeitnah auch in Deutschland rechnen können. In Übersee ermöglicht es Amazon seinen Kunden jetzt, sinkende Preise zu gespeicherten Produkten im Voraus anzukündigen.
Wer bei Amazon auf einen günstigeren Preis wartet und sich interessante Produkte auf die Wunschliste schreibt, diese im Warenkorb liegen lässt oder "für später" speichert, der könnte zeitnah von einer nützlichen Alexa-Funktion profitieren. Für den US-amerikanischen Markt kündigt der Online-Händler neue Möglichkeiten für so genannte Popup-Benachrichtigungen auf Echo-Lautsprechern an. Haben diese bisher nur Hinweise zum Versandstatus geliefert, werden Kunden im Vorfeld nun auch über anstehende Rabattaktionen informiert.
Für Schnäppchen-Jäger eventuell genau das richtig Feature, um nicht immer selbst auf die Suche nach kommenden Angeboten zu gehen. In erster Linie allerdings ein Werbeinstrument, das Amazon Geld in die Kassen spülen wird. Nicht alle Kunden dürften ihre Wunschlisten oder anderweitig gespeicherte Artikel stetig pflegen. Hinweise zu Rabattaktionen könnten somit schnell als Spam empfunden werden. Hinzu kommt, dass viele Nutzer das gelbe Ringlicht bereits im Vorfeld über die Alexa-App deaktiviert haben. Ob sich die Funktion durchsetzen und diese auch in Deutschland eingeführt wird, bleibt abzuwarten.
Siehe auch:
Wunschvorstellung: Alexa wird zur persönlichen Bestpreis-Assistentin
Das Prinzip ist einfach: Befindet sich ein Artikel auf einer Wunschliste, kann Alexa auf ein bevorstehendes Angebot und somit eine mögliche Preissenkung hinweisen. Bekanntlich kündigt ein gelbes Ringlicht am Echo-Lautsprecher ein solches Angebot bis zu 24 Stunden im Vorfeld an, das mit dem Befehl "Alexa, was sind meine Benachrichtigungen?" abgerufen wird. Im gleichen Atemzug kann das Produkt dann zum rabattierten Preis per Sprachbefehl bestellt werden. Dafür nutzt Amazon die im Online-Shop hinterlegte Standard-Zahlungsweise und -Lieferadresse.Für Schnäppchen-Jäger eventuell genau das richtig Feature, um nicht immer selbst auf die Suche nach kommenden Angeboten zu gehen. In erster Linie allerdings ein Werbeinstrument, das Amazon Geld in die Kassen spülen wird. Nicht alle Kunden dürften ihre Wunschlisten oder anderweitig gespeicherte Artikel stetig pflegen. Hinweise zu Rabattaktionen könnten somit schnell als Spam empfunden werden. Hinzu kommt, dass viele Nutzer das gelbe Ringlicht bereits im Vorfeld über die Alexa-App deaktiviert haben. Ob sich die Funktion durchsetzen und diese auch in Deutschland eingeführt wird, bleibt abzuwarten.
Siehe auch:
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