Apple-Mitarbeiter betrügt das Unternehmen um 10 Millionen Dollar
Über mehrere Jahre hat ein bei Apple angestellter Einkäufer das Unternehmen mit teils nicht existenten Rechnungen geprellt. Der so entstandene Schaden soll sich auf mehr als 10 Millionen Dollar belaufen - jetzt steht der Ex-Mitarbeiter vor Gericht.
Das meldet der Sender CBS San Francisco. In dem Fall geht es um einen groß angelegten Betrug, um Diebstahl und um Bestechung. Angeklagt wurde ein ehemaliger Apple-Mitarbeiter, der über zehn Jahre lang als Einkäufer in Apples Global Service Supply Chain-Abteilung arbeitete. Der Ex-Apple-Mitarbeiter nutze dabei seinen Posten als Einkäufer in der Lieferkette für das Unternehmen aus, und das in mehrfacher Hinsicht. Er blieb vermutlich auch deshalb lange Zeit unentdeckt, da er immer wieder mit verschiedenen Maschen Geld aus dem Unternehmen abzog. Der Schaden ereignete sich zwischen 2008 und 2018, dann flog der Betrug auf und der Angeklagte musste das Unternehmen verlassen.
Der Angeklagte wird beschuldigt, sich mit zwei Anbietern, die noch immer mit Apple zusammenarbeiten, zu Betrug und Geldwäsche verschworen zu haben. Die mutmaßlichen Mitverschwörer wurden in separaten Bundesverfahren angeklagt. Um welche Zulieferfirmen es sich handelt, ist bisher noch nicht durchgesickert. Im Moment sieht es so aus, dass Apple etwa die Hälfte der hohen Schadenssumme zurückerhalten wird. Laut CBS ist auch das Finanzamt hinter dem Anklagten hinterher, um sein nicht deklariertes Einkommen zu versteuern. Siehe auch:
Vielseitiges "Nebeneinkommen"
Laut der Staatsanwaltschaft gab es "mehrere verschiedene Betrugspläne", zu denen die Annahme von Schmiergeldern, der Diebstahl von Teilen und die Veranlassung von Apple, für Artikel und Dienstleistungen zu zahlen, die sie nie erhalten hat, gehörten. Es gibt fünf separate Bundesklagen in dem Fall des betrügerischen Mitarbeiters.Der Angeklagte wird beschuldigt, sich mit zwei Anbietern, die noch immer mit Apple zusammenarbeiten, zu Betrug und Geldwäsche verschworen zu haben. Die mutmaßlichen Mitverschwörer wurden in separaten Bundesverfahren angeklagt. Um welche Zulieferfirmen es sich handelt, ist bisher noch nicht durchgesickert. Im Moment sieht es so aus, dass Apple etwa die Hälfte der hohen Schadenssumme zurückerhalten wird. Laut CBS ist auch das Finanzamt hinter dem Anklagten hinterher, um sein nicht deklariertes Einkommen zu versteuern. Siehe auch:
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