LKA warnt vor perfiden Betrug mit falschen Apple-Rechnungen
Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat eine Warnung vor einer Welle Phishing-E-Mails im Namen von Apple veröffentlicht. Dabei werden angebliche Bestellbenachrichtigung und Rechnung versendet. Nutzer sollen dazu verleitet werden, unter anderem ihre Kontodaten weiterzugeben.
Infografik: 23,4 Millionen deutsche Cyberkriminalitäts-Opfer
Darüber informiert das LKA Niedersachsen jetzt im Ratgeber Internetkriminalität. Dabei heißt es, dass in den letzten Tagen vermehrt gefälschte Apple-Rechnungen aufgetaucht sind. Die Masche selbst ist schon bekannt, erst im Oktober hatte es eine ähnliche Spam-Welle gegeben. Die jetzt versendeten E-Mails suggerieren dem Empfänger, dass eine verhältnismäßig teure App-Bestellung abgerechnet wird. Dabei sind zum Beispiel Spiele in In-App-Käufen für 60, 80 oder gar über 100 Euro. Die Betrüger versuchen dabei ihre Opfer dazu zu verleiten, diese vermeintlichen Bestellungen "zu stornieren".
In den E-Mails heißt es dann zum Beispiel: "Vielen Dank, dass Sie sich für den App Store entschieden haben- Ihre Bestellung wurde aufgegeben." Dann folgt eine Auflistung der angeblichen Bestellung und der Verweis auf die angehängte Rechnung, die als PDF mitgeschickt wird. In dem PDF findet man dann einen Hinweis darauf, wie man diese Bestellung stornieren könne - wer dann einen der enthaltenen Links anklickt, landet auf einer gefälschten Webseite im Apple-Design, informiert das LKA.
Das LKA rät Nutzern, die auf einen solchen Trick hereingefallen sind, sich zunächst einmal mit dem Apple-Support in Verbindung zu setzen. Es wird zudem angeraten, zusätzliche Absicherungen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten. Anschließend sollte eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle erstattet werden.
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Darüber informiert das LKA Niedersachsen jetzt im Ratgeber Internetkriminalität. Dabei heißt es, dass in den letzten Tagen vermehrt gefälschte Apple-Rechnungen aufgetaucht sind. Die Masche selbst ist schon bekannt, erst im Oktober hatte es eine ähnliche Spam-Welle gegeben. Die jetzt versendeten E-Mails suggerieren dem Empfänger, dass eine verhältnismäßig teure App-Bestellung abgerechnet wird. Dabei sind zum Beispiel Spiele in In-App-Käufen für 60, 80 oder gar über 100 Euro. Die Betrüger versuchen dabei ihre Opfer dazu zu verleiten, diese vermeintlichen Bestellungen "zu stornieren".
In den E-Mails heißt es dann zum Beispiel: "Vielen Dank, dass Sie sich für den App Store entschieden haben- Ihre Bestellung wurde aufgegeben." Dann folgt eine Auflistung der angeblichen Bestellung und der Verweis auf die angehängte Rechnung, die als PDF mitgeschickt wird. In dem PDF findet man dann einen Hinweis darauf, wie man diese Bestellung stornieren könne - wer dann einen der enthaltenen Links anklickt, landet auf einer gefälschten Webseite im Apple-Design, informiert das LKA.
Immer neue Ansätze, ein alter Trick
Vor kurzem gab es eine ganz ähnliche Betrugswelle, bei der die Kriminellen sich im Namen von Amazon bei Kunden meldeten, um deren Daten abzugreifen. Auf den nachgemachten Webseiten sollen die Kunden sich dann anmelden, legitimieren und ihre persönlichen Daten eingeben. Diese Daten schickt man dann direkt zu den Betrügern, die dann Zugriff auf das Apple-Konto haben: "Durch die Vernetzung der Geräte über die Cloud können Fremde mit der Apple-ID auf Daten und Geräte zugreifen und diese gegebenenfalls Fernsperren/Löschen. Auch Erpressungen sind hier denkbar", so das LKA.Das LKA rät Nutzern, die auf einen solchen Trick hereingefallen sind, sich zunächst einmal mit dem Apple-Support in Verbindung zu setzen. Es wird zudem angeraten, zusätzliche Absicherungen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten. Anschließend sollte eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle erstattet werden.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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