Samsung Galaxy A73 mit dickem Upgrade:
Deutschland geht leer aus

Samsung hat die beiden neuen Massenmarkt-Modelle der Galaxy A-Serie für das Jahr 2022 vorgestellt. Neben Samsungs Galaxy A33 und A53, die auch in Deutschland wieder in riesigen Mengen verkauft werden dürften, gibt es auch noch das Galaxy A73. Anders als der Vorgänger kommt das größte Modell der Reihe aber nicht zu uns.
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Samsung
Samsung hat mit dem Galaxy A73 5G gestern auch noch ein drittes Modell der neuen A-Serie für 2022 vorgestellt. Das Gerät unterscheidet sich nicht nur durch seine Größe deutlich von den anderen, kleineren Modellen, sondern bietet auch eine deutlich veränderte Ausstattung, inklusive einer höher auflösenden Kamera und dem Wechsel weg von einer Samsung-eigenen auf eine Qualcomm-Plattform. Samsung Galaxy A73 5G SM-A736Samsung Galaxy A73 5G Im Mittelpunkt steht hier ein auf 6,7 Zoll Diagonale vergrößertes SuperAMOLED-Display mit 2400 x 1080 Pixeln Auflösung, einer maximalen Bildwiederholrate von 120 Hertz und dem typischen "Infinity-O"-Loch für die Frontkamera. Außerdem gibt es eine Display-Abdeckung aus Corning Gorilla Glass 5 und einen Fingerabdruckleser direkt unter der Display-Oberfläche.

Qualcomm Snapdragon statt Samsung Exynos

Unter der Haube setzt Samsung im Galaxy A73 5G, das zunächst leider nur in Südostasien auf den Markt kommt, anders als beim Galaxy A33 und A53 nicht auf einen seiner hauseigenen Exynos-SoCs. Stattdessen kommt der bewährte Snapdragon 778G 5G zum Einsatz, der in Sachen Leistung ein Upgrade bringt und in gleicher Form auch schon im letzten Jahr in manchen Galaxy A-Modellen zu finden war.

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Samsung paart den Qualcomm-Chip im Galaxy A73 immer mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 oder 256 GB internem Flash-Speicher, die man per MicroSD-Kartenslot erweitern kann. Auf einen Kopfhöreranschluss muss man übrigens verzichten.

108-Megapixel-Kamera mit Bildstabilisator in der Mittelklasse

Bei den Kameras gibt es ein deutliches Upgrade beim Hauptsensor, denn dieser adaptiert nun einen 108-Megapixel-Sensor, dem Samsung wie bei den anderen neuen Galaxy A-Modellen sogar einen Optischen Bildstabilisator in Hardware spendiert. Samsung Galaxy A73 5G SM-A736Samsung schnallt dem A73 eine 108-MP-Kamera auf den Rücken Allerdings muss man leider auch damit leben, dass Samsung die Telezoom-Kamera des Vorgängers wieder gestrichen hat. Stattdessen hat das A73 "nur" eine 12-Megapixel-Kamera für Ultraweitwinkel-Aufnahmen sowie zwei jeweils mit fünf Megapixeln arbeitende Makro- und Tiefeneffekt-Cams. Die Frontkamera liefert immerhin ganze 32 Megapixel.

In Sachen Akku unterscheidet sich das Galaxy A73 nicht von den beiden auch für Deutschland erwarteten kleineren Schwestermodellen. Samsung verbaut einen ordentlich großen 5000 mAh-Stromspeicher, der mit bis zu 25 Watt recht schnell geladen werden kann. Dies ist allerdings nur möglich, wenn der Kunde bereits ein solches Netzteil besitzt, denn Samsung legt beginnend mit dieser Modellgeneration keinen Netzadapter mehr bei. Samsung Galaxy A73 5G SM-A736Minzgrün ist offensichtlich die Highlight-Farbe des Galaxy A73 Zur weiteren Ausstattung gehören ein nach IP67 zertifiziertes wasserdichtes Gehäuse, Stereolautsprecher, WiFi 6-Support, NTC und natürlich das 5G-Modem. Samsung bietet das Galaxy A73 5G in Malaysia in Kürze zum Preis von umgerechnet gut 450 Euro an, wobei hierzulande wohl gut 500 Euro fällig würden, wenn das Gerät doch noch irgendwann in Deutschland startet.

Genau da dürfte allerdings auch der Grund dafür liegen, dass Samsung das Galaxy A73 nicht bei uns anbietet. Mit einem Preis jenseits der 500-Euro-Marke stößt das Gerät schon in Regionen vor, in denen das Galaxy S21 FE und andere eigentlich höher positionierte Smartphone-Modelle aus dem eigenen Portfolio angesiedelt sind. Und deren größere Margen und Umsätze dürfte Samsung nicht mit einem an der Oberklasse kratzenden Mittelklasse-Gerät gefährden wollen.


Samsungs Aktienkurs in Euro
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